Darum waren Apples Online-Angebote gestern nicht erreichbar

(Bild: Andreas Donath)

Am Montag stellte Apple noch neue Produkte wie seine Smartwatch vor, zwei Tage später waren dann der App Store sowie iTunes Store weltweit für rund elf Stunden nicht oder nur eingeschränkt erreichbar. Auch der Mac App Store sowie iBooks Store waren vom Ausfall betroffen.

Etwa zwischen 10 und 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit waren die Funktionen der Online-Marktplätze vom Radar verschwunden. Apple begründete die Verfügbarkeitsprobleme in einer kurzen Stellungnahme mit einem internen DNS-Fehler. Bis etwa 13:45 Uhr konnten sich Apple-Kunden laut einer Information der Apple Status-Website auch nicht bei iCloud anmelden.

Nach etwa fünf Stunden veröffentlichte Apple eine erste kurze Stellungnahme: “Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für die Probleme mit iTunes und anderen Diensten. Die Ursache war ein interner DNS-Fehler bei Apple. Wir arbeiten daran, alle Dienste so schnell wie möglich wieder verfügbar zu machen, und bedanken uns bei jedem für seine Geduld.”

Apple generiert zwar den größten Teil seiner Umsätze mit dem iPhone, iTunes und der App Store leisten aber auch einen wichtig Beitrag zum Gesamtergebnis. Im ersten Fiskalquartal (bis 27. Dezember) steuerten sie 4,8 Milliarden Dollar bei, was rund 6 Prozent der Konzerneinnahmen entspricht. iTunes alleine war für 2,6 Milliarden Dollar Umsatz verantwortlich. Vor einem Jahr hatte Apple gemeldet, 800 Millionen Menschen weltweit hätten ein iTunes-Konto.

Der Gartner-Analyst Van Baker geht allerdings nicht davon aus, dass die Störung das laufende Quartal belasten wird. “Sie haben einen Fehler gemacht und es vermasselt. Die Leute werden frustriert oder verärgert sein, aber sie werden bei dem, was sie kaufen wollten, nicht aufgeben.”

Der Vorfall könnte allerdings Apples Ruf schaden. Der frühere CEO Steve Jobs hatte die Produkte seines Unternehmens stets gelobt, weil sie “immer funktionieren”. Auch wenn Apples Online-Dienste nur sehr selten ausfallen, musste das Unternehmen doch zuletzt

Tags :Quellen:(Bild: Andreas Donath)Via:Stefan Beiersmann, ZDNet.de