Toshiba Satellite Click Mini – ausprobiert [Video]

Toshiba Satellite Click Mini (Bild: Gizmodo)

Das Toshiba Satellite Click Mini entpuppt sich als ein verdammt spannendes 8,9 Zoll Windows Tablet. Denn es bietet nicht nur ein FullHD-Display, viele Anschlüsse, eine Tastatur mit zweitem Akku und eigentlich kaum Schwächen. Es ist dazu mit etwa 300 Euro Internetpreis auch noch richtig günstig. Wir hatten Gelegenheit, uns ausführlich mit dem Toshiba Satellite Click Mini zu beschäftigen und verraten euch im Video unseren Eindruck vom Gerät.

Toshiba Satellite Click Mini

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Toshiba Satellite Click Mini

Toshiba zeigt mit dem Toshiba Satellite Click Mini ein wirklich spannendes Gerät. Vor allem wenn man sich dessen Preis vor Augen hält. Toshiba selbst gibt eine UVP von 399 Euro an. Doch schon Wochen vor dem offiziellen Verkaufstermin Ende März 2015 findet man im Internet Anbieter, bei denen man das Toshiba Satellite Click Mini bereits für 299 Euro vorbestellen kann.

Dafür erhält man ein 8.9 Zoll Windows Tablet mit andockbarer Tastatur. Das IPS-Display löst mit 1.920 mal 1.200 Pixel auf und leuchtet mit 350 nit recht hell. Angetrieben wird das Gerät von einem Intel Baytrail Quadcore Atom Z3735F Prozessor. Der 1,33 GHz Prozessor wird von 2 GByte RAM unterstützt. Intern verbaut Toshiba 32 GByte Speicher, der mittels microSD-Karten ergänzt werden kann.

Als weitere Anschlüsse finden sich am Tablet-Teil ein microUSB-Port, ein microHDMI-Port und ein Klinkenstecker für Kopfhörer. Außerdem noch zwei Stereo-Lautsprecher, ein An- / Austaster, eine Windows-Taste und eine Lautstärkewippe. Die Frontkamera löst mit 2 Megapixel auf, die Rückkamera mit 5 Megapixel.

Toshiba Satellite Click Mini (Bild: Gizmodo)

Der Keyboard-Teil wird über einen Klickmechanismus fest mit dem Tablet-Teil verbunden. Das Tastenlayout wurde leicht geschrumpft. Die einzelnen Tasten sind nicht beleuchtet. Unter dem Tastenfeld befindet sich ein klickbares Touch-Feld um die Maus auf dem Bildschirm hin und her schubsen zu können.

Am Keyboard-Teil befinden sich noch ein paar Besonderheiten. Zum einen verbaut Toshiba hier an der Seite einen USB-Port und einen SD-Karten-Slot – beide in Standardgröße. Außerdem verbirgt sich in seinem Inneren ein zusätzlicher Akku, der die Lebensdauer des Tablets verdoppelt. Geladen wird dieser nur, wenn sich die Tastatur am Tablet-Teil befindet.

Toshiba Satellite Click Mini (Bild: Gizmodo)

Die in meinen Augen fast einzige Schwäche, die sich das Toshiba Satellite Click Mini leistet, bezieht sich auf seinen Formfaktor und das Design. Tatsächlich ist es mit insgesamt fast 900 Gramm recht schwer geraten. Allein das Tablet-Teil wiegt 470 Gramm und ist fast einen Zentimeter dick. Zusammen mit dem Keyboard beträgt die Dicke fast 2,5 Zentimeter.

Das Gerät wird in Weiß und kurze Zeit später auch in Silber erhältlich sein. Beide Varianten bestehen komplett aus matter Plastik. Die Verarbeitung war bei dem uns vorliegenden Exemplaren noch nicht optimal. Allerdings versprach uns Toshiba, dass dies nur bei den Prototypen so sei und die Serienmodelle deutlich besser verarbeitet sind.

Toshiba Satellite Click Mini (Bild: Gizmodo)

Fazit

Das Toshiba Satellite Click Mini macht für einen Straßenpreis von 300 Euro einen hervorragenden Eindruck. Das hochauflösende Display, ordentlich Speicher, eine Tastatur mit Akku und jede Menge Anschlüsse sollten ihm so schnell keiner nach machen. Allerdings muss man beim Toshiba Satellite Click Mini damit leben, es hier mit keiner Style-Ikone zu tun zu haben.

 

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  1. Ich finde 0,9 kg sind nicht ungedingt schwer, wobei mir bei 8 Zoll Notebooks vergleichbare Modelle fehlen. Der Speicher müsst eine eMMC sein, also ähnlich wie eine SD-Card

  2. Ich habe die Infos zu dem Gerät schon einige Monate verfolgt und fand es durchaus interessant – auch gerade, weil es mit 9 Zoll noch viel Mobilität verspricht aber eben mit der Tastatur schnell zu einem kleinen Netbook wird. Das es keine “Style-Ikone” ist, finde ich dabei eher uninteressant – mich interessieren eher die inneren Werte. ;)

    Das der Atom nicht der Größte und Stärkste seiner Klasse ist, ist wohl zu verschmerzen – da der Leistungszugewinn der höher getakteten Versionen nicht gerade als riesig bezeichnet werden kann.

    Wofür ich aber (auch bei diversen, anderen Herstellern) wenig Verständnis habe, ist der doch mehr als knapp bemessene “Festplatten-Speicher”. Von den angegebenen 32 GB sind meist schon rund 14 GB durch das System belegt – hinzu kommen dann noch die mit Sicherheit fehlenden System-Updates von Windows. Somit ist eigentlich fast kein Platz mehr für eigene Programme. Und wenn man sich die Preise von SD-Karten anschaut, kann zwischen 32 und 64 GB Ausstattung doch kein so riesiger Preisunterschied entstehen. Auch die 2 SD-Steckplätze (einer in Mikro-Ausführung am Tablet) helfen da nur bedingt. Schließlich hat es einen Grund, warum SD-Speicher als “Wechselmedium” bezeichnet wird. Aber dieser Vorteil verliert sich, wenn man seine Programme auf die Speicherkarte installieren muss! Und jedes Mal das Tastaturdock anschließen um den dort vorhandenen SD-Kartenslot zu nutzen macht aus einem scheinbaren Tablet eben doch nur ein Netbook!

    Schade Toshiba – da habt Ihr nicht für die Zukunft mit gedacht. Anstatt einfach nur an billig zu denken, hättet Ihr lieber an den Kunden denken sollen. Denn grundmäßig ist die Idee eines rund 9 Zoll-Convertible wirklich spitze – aber mit dem (gerade auch in Hinblick auf Windows 10) 32 GB kleinen SSD-Speicher einfach zu knapp bemessen.

    Damit wurde es nun bei mir doch ein Gerät vom Platzhirsch Asus mit 64 GB im Tablet (auch wenn mir 10 Zoll eigentlich etwas groß sind) – zwar ist da kein extra Accu im Dock aber dafür noch eine 500 GB-HDD welche einem mehr als genug Speicher zur Verfügung stellt.

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