Künstliches Chamäleon: Wissenschaftler entwickeln Material, das seine Farbe ändert

Chamäleon (Bild: Wikipedia.de)

Vergangene Woche berichtete das Magazin Nature Communications über neuer Erkenntnisse über die Funktionsweise von Chamäleon-Haut. Sie kann ihre Farbe wechseln, weil eine Schicht ihrer Hautzellen Nanokristalle enthält, die unterschiedliche Wellenlängen des Sonnenlichts reflektieren. Welche das sind, hängt dabei von der Position der Kristalle ab und ihren Abständen zueinander. So ist das Chamäleon in der Lage, durch Strecken der Haut seine Farbe zu ändern.

Einem Bericht des Wissenschaftsmagazin Optica zufolge, ist es Forschern nun gelungen, diese Funktionsweise zu imitieren. Sie haben dazu entsprechende Nanomaterialien auf einen Silikonfilm aufgetragen, der tausend Mal dünner ist als ein menschliches Haar. Genau wie die Chamäleon-Haut reagiert das Nanomaterial auf unterschiedliche Wellenlängen des Sonnenlichts. Durch Dehnung lässt sich so die Farbe des Silikonfilms sehr feinstufig verändern.

Die Wissenschaftler hoffen, dass es ihr Material bald auf ganz alltägliche Gegenstände schafft, zum Beispiel Autos und Klamotten. Hipster-Trend incoming!

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Frankreich ist das Land mit den meisten Zeitzonen. Die 12 Zonen erstrecken sich von UTC-10:00 bis UTC+12:00 und beinhalten einige Inseln. [Bild: Shutterstock, Quelle: http://bit.ly/1jX8xjg]
Tags :Quellen:The Optical SocietyVia:Gizmodo.com

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