Apple Watch – Ihr Apple-Fans da draußen, wir wollen euch nicht mehr! [Kommentar]

(Bild: Gizmodo.com)

Die Apple Watch wird viel Geld in die Kassen aus Cupertino einspülen, keine Frage. Doch wird das Geld nicht von der breiten Masse der einstigen Apple-Kunden kommen. Apple nimmt Abschied vom alten Kundenstamm und sagt 'Hallo' zur Luxuswelt.

Vor rund einer Woche hielt die Technikwelt einmal mehr gespannt die Luft an. Die Apple Keynote stand an und jeder interessierte Journalist, Blogger, Fan und Händler richtete seine volle Konzentration auf den Firmensitz in Cupertino. Natürlich war es vor allem die Apple Watch, die das Objekt der Begierde für die Community darstellte. Neben Health Kit Erweiterungen und dem neuen MacBook sollte das Wearable das Highlight des Abends werden – und am besten das Highlight am gesamten Smartwatch-Himmel.

Ade, du alter Kundenstamm

Doch Apple hat in meinen Augen an seinen Vollblut-Anhängern vorbei gespielt. Nicht etwa, dass die Smartwatch technologisch nicht äußerst interessant wäre. Sie besitzt ein ausgesprochen edles Design, verspricht viele Einsatzmöglichkeiten dank ihrer üppigen Bestückung mit Sensoren und kann mit ihrem äußerst scharfen und farbenfrohen Display bis dato jede andere Smartwatch überbieten.

Vielmehr hat Apple mit seiner Preispolitik zur Watch seinen treuen Fans ein eindeutiges Signal gegeben: Wir wollen euch nicht mehr! Zumindest nicht wenn es um Uhren aus unserem Hause geht.

Diese Annahme muss natürlich begründet werden. Sehen wir den Tatsachen also ins Auge: Natürlich können wir eine Apple Watch schon ab 399 Euro bekommen und eventuell wird sich diese auch sehr gut verkaufen. Doch gehen wir in die Richtung der Watch Edition sehen wir ein vollkommen anderes Bild. Hier liegen die günstigsten Uhren bei 11.000 Euro, ein Preis, den wohl nur wenige bereit sind für so ein Produkt zu bezahlen. Vielmehr wird hier eine neue Käufergruppe erschlossen, die der jungen Gutverdiener, der gehobenen Mittelschicht, jene mit einem Jahresgehalt um die 100.000 Euro aufwärts.

Apple hat sicherlich nie Produkte für die breite Masse verkauft beziehungsweise verkaufen wollen. Wer Teil von Apples Ökosystem werden wollte, der musst lange zu den Besserverdienern gehören. Das iPhone hat dies einst geändert und plötzlich konnte sich jeder das beliebteste Smartphone auf Erden, dank günstiger Handyverträge, kaufen. Selbstverständlich bedeutete dies für Apple eine Menge Umsatz, doch gleichzeitig verwässerte dieser Prestige-Effekt der Edel-Marke, die gewisse Besonderheit etwas kaufen zu können, was sich nicht jeder leisten kann und was augenscheinlich besser als die Konkurrenzprodukte funktioniert.

Nun haben wir letzte Woche die Preise zur Apple Watch erhalten und mit ihnen erschien auch wieder jener Prestige-Effekt oder Veblen-Effekt, wie es Wirtschaftswissenschaftler nennen würden. Sicherlich wird die Einsteiger-Apple Watch ihre Abnehmer finden, doch meiner Meinung nach in einem weitaus geringeren Umfang wie wir es uns vielleicht erhofft hätten. Auch unsere eigene Umfrage bestätigt das. Demnach werden sich 66 Prozent unserer Leser die Apple Watch nicht kaufen. 23 Prozent sind immerhin bereit, bis zu 400 Euro für die Uhr auszugeben, also für das absolute Einsteigermodell. Eine repräsentative Reuters-Umfrage hat übrigens annähernd das gleiche Ergebnis gezeigt.

Neuer Kurs: Juwelier

Doch das dürfte Apple freuen. Zwar wird die Apple Watch auch für Normalverdiener angeboten, das Hauptgeschäft fällt aber auf die VIP-Kunden. Der Schachzug, für ein Stück rasch veraltendes Technik 11.000 Euro und mehr zu verlangen, hat Apple wieder in die Bahn des Prestige-Unternehmens geworfen. Das Interesse der neueren Fans, die seit 2007 ein Teil der Apple-Familie wurden, fällt nicht mehr auf die neue Smartwatch und damit auch (vorerst) nicht mehr auf Apple.

Diese “Wir wollen euch nicht mehr!”-Haltung gegenüber dem alten Kundenstamm zieht sich fort. Zu nennen wäre hier ein eigener Apple Watch Store, der laut The Verge bald seine Türen in Tokio öffnen wird. Auch hier lautet die Message: Unser alter Kundenstamm ist eher nicht willkommen, wir machen jetzt auf Gutverdiener. Exklusivität soll das neue Gut für neu erschlossene Apple-Kunden sein. Die Rede ist hier von VIP-Bereichen wie es MacTechNews beschreibt und spezielle Vitrinen und Teppichböden, die an einen Juwelier und weniger an einen Apple Store erinnern sollen wie es Johnny Ive selbst am liebsten hätte.

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Die Watch bedeutet für Apple also mitunter ein neues Zeitalter, einen neuen Kundenstamm. Sie wurde bewusst losgelöst von ehemaligen Apple-Fans und sogar von der Technik-Branche aus der Apple eigentlich stammt. Wird die Apple Watch, ob ihrer kurzen Lebensdauer dank der rasch veraltenden Technologie, als Luxusgut angenommen, so lässt sich in Zukunft weniger von einem “Wearable” reden oder einer “Smartwatch”, sondern vielmehr von einer tatsächlichen (Luxus) Uhr, einem “Precision Timepiece” wie es Tim Cook selbst nannte. Uns Geeks, uns Mittelständler lässt Apple damit im Regen stehen.

Ob mich das ärgert? Ein wenig schon, doch wie heißt es so schön: “Andere Mütter haben auch schöne Töchter!” Und damit ‘Hallo Pebble Time’, du neues Objekt meiner Begierde.

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  1. Vielleicht übersehe ich ja was……aber wofür soll so ein Teil schon gut sein ? egal ob Apple oder Lg oder……………Das ist doch in meinen Augen das unnütze Teil was die Menschheit wirklich nicht mehr braucht. Das ist ja noch schlimmer als eine Quarzuhr am Handgelenk.

  2. kaum vorstellbar das ein Manager seine Rolex gegen eine iWatch tauscht. Vielleicht zum Sport…wenn der asiatische Markt das Teil ablehnt war es wieder mal ein Schuß in den Ofen.
    Und dann bleibt ja noch das Problem der Datensammlungen von Apple – was wird wann wo gespeichert.
    Potential hat so eine Uhr sicherlich, vor allem in Bezug auf das Internet der Dinge. Aber eine Glashütte oder sonstige traditionellen Firmen werden immer weit über der Appleuhr stehen. Aber das selbe Problem wird Apple mit ihrem Auto bekommen.

  3. Was soll das denn jetzt schon wieder? Also ob die den Allen kundenstamm abstossen – Noch nie einen absurderen Artikeln gelesen, als diesen hier.
    Die Apple Watch Sport und die Apple Watch wir in den Apple stores verkauft und gut ist, jeder bisherige Kunde kann sich eine von günstig (400€) bis teuer (1250€) aussuchen die er sich leisten kann.
    Und die Apple Watch Edition wird eben in speziellen Shop-in-Shop Apple Watch Stores verkauft. Na Unde?! Musst mich als normalverdienender Apple Kunde nicht stören. Luxus gehört eben ins Luxus Kaufhaus. Wer es sich nicht leisten kann braucht da nicht hin zu gehen, mich eingeschlossen.
    Sie bedienen die bisherige Zielgruppe in den vorhandenen Stores wie gehabt und dann die neue Zielgruppe im extra dafür konzipierten Umfeld. Nichts verwerfliches dabei.

  4. Es wird aber immer noch genug Apple Fans geben, die am 24. April die Apple Watches abräumen werden. Vielleicht werden sogar vor dem Apple Store noch Zelte aufgeschlagen, um dann am nächsten Morgen Gongschlag 10 Uhr gleich noch eine zu bekommen. Ich fühle mich von Apple überhaupt nicht vor dem Kopf gestoßen, weil ich mir von Apple Produkte kaufe, die mir gefallen. Apple sollte doch froh sein, das IPhones und IPads immer am besten verkauft werden. Ich bin von Apple zufrieden.

  5. Was mich mal interessieren würde ist wie viele bei der durchgeführten und zitierten Umfrage überhaupt irgendeine Smartwatch haben wollen? Ich denke auch die Kommentare hier spiegeln durchaus ein gewisses Desinteresse (auch in der Welt der technisch Interessierten) wieder.
    Wenn von allen Befragten schon jeder 4. eine Apple Watch kaufen würde ist das doch ein beachtlicher Anteil!
    Um das kurz klarzustellen, ich bin kein Fanboy oder so, habe alle Plattformen durch und bin schließlich auf WP hängen geblieben. Dennoch sehe ich den Preis als keine große Überraschung. Während ein iPhone seine 700-900€ kostet bekommt man ein Android- oder WP-Flaggschiff zum teilweise halben Preis; warum sollte Apple bei der Watch von seinem Preis-Standard abweichen?
    Die Watch Edition mag ein extremer Ausritt in die höhere Preiskategorie sein, aber der Rest wird nach wie vor bedient und die 18.000er Käufer haben e schon ein iPhone und iPad mit Brillies verziert, da verdient Apple wohl lieber selbst dran als das Feld Dritt-Veredelern zu überlassen ;-)

  6. Mein Spruch bei solchen Produkten lautet immer: Solange sich Zigaretten verkaufen, verkauft sich alles. Daher bin ich auf die folgenden Geschäftszahlen von Apple gespannt.

  7. Eine durchaus interessante Theorie. Ich sehe hier eher eine Smartwatch für fast jede Schicht außer die die eher günstigerer Modelle kaufen. Für mich ist eine Uhr jenseits der 1000€ uninteressant. Genauso wie ich nie ein Smartphone kaufen würde über 1000€. Ich bin Apple Nutzer seit 2008. habe viele Produkteinführungen gesehen, gekauft und auch benutzt. Solange ich weiterhin Apple Produkte kaufen kann sehe ich hier kein Problem. Warum nicht auch die Oberschicht bedienen? Die wollen sich abheben. Ich denke das wir auch noch ein iPhone für diese Schicht sehen werden. Soll man dann auch kein iPhone mehr kaufen weil es eins exklusiv für die Onerschicht gibt? Wohl kaum oder? Ich kaufe mir die Apple Watch in der Sport Version und freue mich nicht mehr ausgeben zu müssen. Mehr wie 500€ hätte ich ohnehin nicht bezahlt. Die Pebble Watch soll es bei dem Artikel Schreiber werden? Dann man viel Spaß mit dem Ding. Ich denke der Umstieg wird ganz schnell kommen sobald ihr eine Apple Watch in der Redaktion habt!

  8. Wozu eine Smartwatch taugt? Vordergründig steht hier natürlich Prestige. Argumentiert wird teilweise, dass man mit der “Edition” im Rolex Preissegment liegt und man an einer Rolex eben auch nach 20 Jahren noch etwas hat. Ja, eine Rolex hat man auch nach 20 Jahren noch. Doch sind wir mal ehrlich, Jemand der so liquide ist, um sich im Monat zwei neue Rolex zu kaufen, für den wird so ein Teil schnell langweilig. Gerade diese Gruppe wird sich freuen, dass der Akku nach zwei Jahren den Geist aufgibt und eine Neue her muss. Der Drang nach etwas Neuem ist doch in den meisten Menschen verankert. Und die Minderheit, welche an dem guten Stück hängt, kann sicher für vergleichsweise wenig Geld einen Akkutausch durchführen lassen. Wohlgemerkt im “Edition” Segment!
    Aber die Uhr hat mehr zu bieten. Der freie Blick, weg vom Stiernacken, die Leichtigkeit im Alltag ohne Informationsverlust und den Blick fürs Wichtige. Die Menschen um sich.
    Zum Artikel an sich:
    Ich muss hier grundlegend widersprechen. Apple wollte in der Ära Steve Jobs immer Produkte kreieren, welche für jeden erschwinglich sind. Betrachtet man dabei das Gesamtpaket, ist ein Mac durchaus erschwinglich – gerade in Anbetracht des geringen Wertverfall.
    Nun vergleicht man einen Mac mit einem PC in identischer Konfiguration. Der Mac kostet ca. doppelt so viel.
    Vergleicht man ein iPad mit einem ähnlichen Tablet, kostet es doppelt so viel. Das Spiel kann man auf nehezu jedes Produkt aus dem Hause Apple anwenden. Und was kosten vergleichbare Smartwatches? Lasst mich raten! In etwa halb so viel (wie die Standard Ausführung für 400 – 450€)? Davon mal abgesehen, dass es keine vergleichbare Smartwatch gibt.
    Und noch einen Schritt weiter gedacht, gehen wir bei 75 Mio verkauften iPhone 6 und den restlichen iPhone 5S Besitzern, welche ich nicht addiere, mal davon aus, dass nur 5% davon eine Apple Watch kaufen, wird es wohl bereits ein Erfolg.
    Das Kerngeschäft von Apple wird nie die Apple Watch. Aber wartet nur ab, das Teil wird ein abzusehender Erfolg. Und womit? Mit Recht!

    1. willst du den anschein von kompetenz erwecken, indem du voraussagst, dass die apple watch ein erfolg wird??? dazu muss man kein guru sein. nur ein apple-fanboy interpretiert das mit überragender produkwertigkeit. allerdings beweist du damit wieder deine inkompetenz. denn die apple watch enttäuscht. zu recht.
      apple ruft übrigens schon weihnachten zur nächsten spendenaktion auf. da erscheint die apple watch 2. ob dir uhr dann einen kompletten tag durchhält? :DDD

      apple verkauft nur ausgereifte produkte ? … wenn apple in zugzwang gerät, kommt sowas wie die apple watch bei raus :D

      1. Aha, und das weißt du alles schon vor Verkaufsstart, das ist ja mal sehr interessant. Warte doch erst mal ab, und mache nicht schon vorher die Pferde scheu.

        1. apfel-marco, ich weiß sogar, dass es die apple watch im april zu kaufen gibt. das weiß ich auch schon vor verkaufsstart.
          frag mich einfach, wenn du was wissen willst. ich helfe dir gern weiter. das mach ich ja schon länger, hat nur noch nicht gefruchtet.

        2. Bezogen auf “die apple watch enttäuscht”. Keine Ahnung, was du dir wieder zusammenreimst. Und wenn du mir etwas beibringen willst, dann musst du schon früher aufstehen, bedeutend früher!

    2. J zu dem J :D sehe ich genauso ;) ich nutze Apple Produkte seit 2009 und war immer zufrieden. Man bekommt für den Preis den man zahlt auch mehr geboten als bei anderen Herstellern. Sei es die Benutzungsoberfläche oder das Design… Und das wird bei der Apple watch auch der Fall sein! Und die Apple watch Edition… Naja wer sie sich kaufen möchte: Nur zu, aber Apple will damit ja auch letztendlich Geld machen und die Deppen die so was kaufen “abziehen” und die anderen Apple Watches werden glaube ich nicht überteuert sein da sie auch mehr bieten als andere Smartwatches :)

  9. Ich verstehe den Ansatz der Verärgerung nicht. Zunächst einmal bewegt sich Apple mit der Smartwatch in ein neues Produktumfeld. Und da ist es auch sehr gut nachvollziehbar, dass bei den Produkten andere Kriterien gelten als bei Notebooks oder Workstations. Ich hatte zum Beispiel eine Woche lang eine frühe Pebble Watch um den Arm. Ich fand die Uhr von ihrer Funktionalität her ganz prima, mich störte aber, dass sie aussah und sich anfühlte wie aus dem Kaugummiautomaten. Ich käme nie auf den Gedanken, mir ein in Haptik und Materialwahl so minderwertiges Stück als einziges Schmuckstück außer meinem Ehering an das Handgelenk zu schnallen. Dann bewegen sich die Preise zumindest der Einstiegsmodelle auf dem üblichen Apple-Level: Doppelt so teuer wie die Konkurrenz. Damit haben sie bei den Smartphones immerhin einen dauerhaften 25-Prozent-Marktanteil rausgefahren. Natürlich ist es Mist, dass man an die meisten Smartwatches anderer Hersteller Armbänder nach Wahl schallen kann, nur an die Apple Watch nicht – aber gerade Apple-Fans müssten das doch kennen und verzeihen.

    Was ich nicht gut finde ist etwas ganz anderes: Warum kann eine Apple Watch nur mit iOS kommunizieren? Die Pebble kann mit beiden, und Alcatel kommt demnächst auch mit einer Smartwatch für beide Betriebssysteme. und ein iPhone kann man schließlich auch mit einem Windows-Computer synchronsieren.

    1. – Warum kann eine Apple Watch nur mit iOS kommunizieren? –

      Wahrscheinlich weil es Apple ist. Vielleicht kann man es später von iTunes aus konfigurieren??? dann geht es auch vom PC.

      Viel schlimmer finde ich den Satz des Autors:

      ‘Hallo Pebble Time’, du neues Objekt meiner Begierde.

      Mein Gott, was für einen Schrott von Geschmack und wie besoffen muss er gewesen sein um
      a) so einen Kommentar zu schreiben
      b) Pebble Time als ein Objekt seiner Begierde zu deklarieren

      .. wahrscheinlich hat er diesen Artikel auf einen alten C64 geschrieben, dazu würde dann auch Pebble Time passen.

  10. So ein dämlicher Artikel. Ich bin ein knapp 100.000 Euro Verdiener und ich würde mir ‘niemals’ eine Apple Watch für 11.000 Euro kaufen. Eine Uhr in dem Preissegment muss eine kleine Wertanlage sein, so klug sind auch andere ‘Besserverdiener’. Apples Zielgruppe wäre nicht mehr rentabel, weil viel zu gering. Wer auch immer diesen Beitrag bei Toastbrot und Red Bull geschrieben hat, hat schlichtweg ‘keine Ahnung’.

    1. Leider bin ich auf Diät, deshalb wohl eher Banane und Wasser. Trotzdem: Ich denke an meiner Aussage ist grundlegend nichts falsch formuliert. Eine 11.000 Euro Uhr bleibt trotz alledem eher für Gehaltsklassen von 100.000 Euro aufwärts vorbehalten. Dass in dieser Kategorie nicht alle bescheuert sind, dürfte wohl klar sein, trotzdem danke für die Aufklärung. Dennoch lässt sich so ein hochpreisiges Produkt eben nur in einer solchen Gehaltsklasse verkaufen. Die von dir angesprochene Wertanlage ist natürlich vollkommen richtig. Rolex, Glashütte und Co. werden hier auch weiterhin die bessere Adresse sein. Wer sein Geld jedoch locker sitzen hat und weniger auf Wertanlagen, sondern vielmehr auf “Vorzeigen” setzt, der wird sich mit einer Apple Watch Edition anfreunden. Und von dieser Gruppe gibt es meiner Ansicht nach sehr viele Menschen.

  11. …hat sich mal jemand Gedanken gemacht, wie es einer Smartwatch im Winter ergeht??? Apple hat früher einen Betriebstemperaturbereich von 0-35 Grad C angegeben. Gemäss Test fielen diverse Smartphones mit Lithium Akkus schon bei -10 Grad C aus. Nun hat man so ein Smartphone geschützt in der Tasche – aber eine Uhr nunmal nicht, die ist der Hitze (volle Sonneneinstrahlung am Strand…) und Kälte voll ausgesetzt…!?

  12. die apple watch ist rotz. designmässig müll, was allerdings nur meine meinung darstellt. aber das apple es nicht geschafft hat, ein automatikwer für die uhr zu bauen ist wirklich beschämend. hamilton ist der wohl bekannteste hersteller, der eine automatik digital uhr anbietet. ob diese funktion ausreichen würde den energiebedarf der apple warch vollständig abzudecken sei mal da hingestellt; den ladezyklus würde es auf jeden fall verlängern.

  13. Ich bin grundsätzlich eher ein Apple Liebhaber, doch die Apple Watch finde ich persönlich ziemlich sinnlos! Ob Apple alte Kunden damit abstossen will weiss ich nicht und ist mir auch egal. Wenn mir ein Produkt gefällt kaufe ich es, egal welche Marke es trägt. Allerdings werde ich mir die Apple Watch ganz sicher nicht kaufen das steht fest.

  14. Ja Atze, finde ich auch. Ist übrigens auch beschämend, das Tesla es nicht geschafft hat einen V8 für ihre Autos zu bauen, die Ägypter es nicht geschafft haben ein Baseballcap für die Sphinx zu bauen und die Amis mit keinem Propellerflugzeug zum Mond geflogen sind.

    1. also wenn es dir darum ging, möglichst unpassende oder schwachsinnige vergleiche heran zu ziehen, hast du dein ziel zu 100% erfüllt.

  15. da schreibt doch ein Kommentator unter Pseudonym “Lass´ Hirn regnen”

    wäre das optimale Motto, wenn sich einer eine Uhr kauft, die – wenn er was anderes damit tut als Zeit ablesen – nach vier Stunden leer ist

    Apple hat den Pro-Bereich schon vor vielen Jahren verlassen, inzwischen ist die veräppelte Zielgruppe bestenfalls auf Daddelkinder präzisiert

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