Apple will Smartphones der Konkurrenz in Zahlung nehmen

(Bild: Sarah Tew/CNET)

Wer ein neues Smartphone kaufen will, muss sich meist überlegen, was mit dem alten geschehen soll. Apple will nun angeblich auch Smartphones mit Android und Blackberry in Zahlung nehmen, wenn der Käufer ein iPhone erwirbt.

Nach einem Bericht von 9to5Mac will Apple bald Android- und Blackberry-Geräte in Zahlung nehmen, wenn sie iPhones kaufen. Belohnt werden sie allerdings nicht in barer Münze sondern mit Gutscheinen für iTunes und den App Store.

iPhone 6 zerlegt

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So sieht das Apple iPhone 6 von innen aus.
Die Bildergalerie von Bill Detwiler zeigt das Innenleben des iPhone 6. Die Gehäuseoberseite lässt sich durch das Lösen von zwei Schrauben neben der Lightning-Buchse öffnen. Anders als bei den Vorgängermodellen hat Apple die Kabelverbindung des Home-Buttons zum Gehäuse verändert, sodass sich die Displayabdeckung problemlos öffnen lässt, ohne dass dabei diese Verbindung beschädigt wird.
Darüber hinaus hat Apple weitere Änderungen vorgenommen. Eine neue Metallplatte und Kabel sind direkt hinter dem Bildschirm befestigt. Der Vibrationsmotor ist von oben nach unten gewandert. Der Power-Schalter befindet sich nicht mehr oben rechts, sondern seitlich rechts. Vieles ist im Vergliech zum Vorgändermodell aber auch gleich belieben: Die Platzierung von Lautsprecher, Lightningbuchse, Batterie und Mainboard hat Apple nicht verändert. Die Form der Hauptplatine hat sich aber geändert. Leider verhindert eine fest angebrachte Abdeckung den Blick auf die einzelnen Chips wie A8, M8 und andere. Detwiler wollte das Gerät schließlich wieder so zusammenbauen, dass es auch funktioniert. Das ist ihm gelungen.Bild: TechRepublic

Was das Altgerät noch wert ist, müssen die Mitarbeiter der Apple Stores ermitteln. Dafür plant Apple laut 9to5Mac umfangreiche Schulungen. Es soll neben dem äußerlichen auch der technische Zustand berücksichtigt werden. Der Start des Austauschprogramms ist für die kommenden Wochen geplant. Es soll nur in Apple Stores gelten.

Apple-Mitarbeiter sollen den neuen iPhone-Besitzern aber auch bei der Einrichtung ihres Geräts helfen. Sie bieten dafür Unterstützung bei der Übertragung des Adressbuchs von einem Altgerät auf ein Apple-Smartphone an. Für den Umzug aller weiteren Daten sei aber der Kunde verantwortlich, so 9to5Mac weiter.

Schon Mitte 2013 hatte das Unternehmen aus Cupertino ein Austauschprogramm für ältere iPhone-Modelle vorgestellt, um Kunden einen Umstieg auf das iPhone 5, iPhone 5S oder iPhone 5C schmackhaft zu machen. Später habe der iPhone-Hersteller mit weiteren Upgrade-Events versucht, seine Verkäufe anzukurbeln. Das Austauschprogramm sei auch auf Kanada, Australien und Europa ausgeweitet worden, was Apple mehrere iPhone-Verkaufsrekorde beschert habe, heißt es in dem Bericht.

9to5Mac beschreibt die Inzahlungnahme bei Apple als “bequem”, kritisiert aber die geringen Rabatte, die Kunden dadurch erhalten. Die Konkurrenz nehme gebrauchte Smartphones zu höheren Preisen in Zahlung. Als Beispiel nennt der Blog Amazons Austauschprogramm, bei dem Kunden online ein Preisangebot erhalten und ihr Gerät kostenlos einschicken können.

Die Inzahlungnahme von Altgeräten bietet Apple laut 9to5Mac in Zusammenarbeit mit dem US-Distributor BrightStar an. Von daher sei es wahrscheinlich, dass Apple die Preise für Smartphones der Konkurrenz im Lauf der Zeit anpasse.

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Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de
  1. Bei vielen Hunderten % überteuerten Gewinnmarge bei Apple,
    immer noch ein profitables Geschäft mit den Opfer des Schickimicki- Zwanges!
    Die Menschen sollten lernen zu „Sein“, statt zu „Haben“ oder zu „Vorzeigen“.

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