Noke: Das Smartphone als Schlüssel für das Fahrradschloss

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Wer kennt es nicht: Am Schlüsselbund hängen so viele Schlüssel, dass man den gerade benötigten nicht sofort findet. Das will die Firma FUZ Designs ändern. Sie will mit Hilfe smarter Schlösser nicht nur euren Schlüsselbund etwas entschlacken, sondern euch auch noch das Aufsperren abnehmen. 

Auf der CeBIT in Hannover hat FUZ Designs im Rahmen des Start-up-Wettbewerbs CODE_n seine intelligenten Fahrradschlösser mit dem Namen Noke vorgeführt. Diese können natürlich auch als herkömmliche Vorhängeschlösser in anderen Situationen genutzt werden.

Im Laufe des Jahres erscheinen noch weitere Varianten von Noke: ein Vorhängeschloss wird es ab Juni oder Juli für 70 Dollar zu kaufen geben. Ein Fahrrad-Bügelschloss ist für September geplant und wird rund 130 Dollar kosten. Außerdem ist eine Schlüsselbox in Arbeit. Die ersten Modelle des Schlosses konnten bereits im September über eine Kickstarter-Kampagne erstanden werden. Jetzt gibt Noke auch schon über den Shop des Hersteller zu kaufen.

Die Schlösser haben eine Batterie und öffnen sich via verschlüsseltem Bluetooth-Signal von der dazugehörigen App. Die steht für Android, iOS und Windows Phone zur Verfügung. Die App kann komfortabel mehrere Schlösser verwalten, außerdem erlaubt sie dem Schloss-Besitzer online den Zugang für andere Nutzer zu ermöglichen.

(Bild: FUZ Designs).

Geht das Smartphone einmal verloren, lässt sich das Schloss mit einem vorher definierten Morse-Klick-Code öffnen: Es wird dazu einfach mehrmals lang oder kurz gedrückt. Und falls man trotz akustischer Warnung die Batterie nicht rechtzeitig wechseln konnte, finden sich außen Kontakte für eine einmalige Notfallaufladung.

Das Konzept von Noke bietet sich natürlich auch für weitere Anwendungen wie beispielsweise Türschlösser an.  Zwar eröffnen Bluetooth und USB (beim Fahrradschloss) neue Angriffsmöglichkeiten. Die sind aber im Zweifel vermutlich nicht gefährlicher als Brechstange, Bolzenschneider oder klassisches “Lockpicking”.

Nachfolgendes Video unserer Schwesterseite ITespresso.de, die auf der CeBIT vor Ort sind, zeigt das Noke noch in Aktion:

Quellen:FUZ DesignVia:Justin Hannig, ITespresso.de

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