Ford will Fahrer auf erlaubte Geschwindigkeit limitieren

(Bild: Ford)

Geschwindigkeitsübertretungen können böse ins Geld gehen. Ford hat mit dem Intelligent Speed Limiter eine Technik entwickelt, die Verkehrszeichen auslesen und die erlaubte Maximalgeschwindigkeit erkennt. Das Fahrzeug kann dann nicht mehr schneller fahren.

Das von Ford Intelligent Speed Limiter genannte System zur Erhöhung der Verkehrssicherheit arbeitet mit einer Kamera am Fahrzeug zusammen, die Verkehrschilder erkennen kann. Die Geschwindigkeit darauf wird dann sozusagen als Limit gesetzt. Der Fahrer kann, auch wenn er aufs Gas tritt, nicht mehr schneller fahren als erlaubt.

Die Technik soll zunächst für den neuen Ford S-MAX zusammen mit dem Fußgänger-Erkennungssystem erhältlich sein, das hilft, Personen auf der Fahrbahn zu erkennen und dann den Fahrer warnt.
Die Kamera kann zudem an unübersichtlichen Stellen genutzt werden, den Raum vor dem Fahrzeug auf dem Bildschirm zeigen. Das klappt aus Sicherheitsgründen nur bei niedrigen Geschwindigkeiten.

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  1. Erster Schritt in die richtige Richtung, Aber so etwas hätte man vor JAAAHREN! schon bauen müssen… Wie viele Menschen einfach sinnlos sterben müssen weil asoziale und hirnlose Idioten/innen zu schnell fahren und somit unnötige Unfälle verursachen.
    Klar, alte Autos wird jetzt dadurch keiner Nachrüsten. Aber es sollte dann auch zur PFLICHT der Fahrzeughersteller werden dieses System wie z.B. auch die Reifendrucksysteme für Neubagen einzubauen.

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        1. Liebes Gizmodo-Team, kann trotz draufklicken den Kommentar nicht lesen. Habt ihr ‘ne Ahnung woran das liegt?
          LG
          J

  2. Sowas sollte schon optional bleiben…wenn man überholen möchte, sollte es schon möglich sein, wenigstens kurzzeitig über Tempolimit zu sein. Finde es solange es keine Pflicht ist aber eine gute Sache.

  3. meines Erachtens sollten schnell Fahrer empfindliche Strafen erhalten, am besten abhängig vom jeweiligen Jahres Einkommen. Aber auch die Langsamfahrer müssten entsprechend belangt werden! Insbesondere die Gurker, oder die notorischen Links-/Mittefahrer, die andere zu riskanten (rechts)Überholmanövern provozieren, sollten mit einer Nachschulung, mindestens aber mit 3 Monaten Autobahnverbot belegt werden.

    1. jupp der alte apple-fanboy wird auch auf straßen schnell aggro. das passt zu seinen troll-kommis :DDD
      besorg dir ne apple watch und lass dir den herzschlag von tim cook senden. das entspannt dich vlt LOL

  4. Auf den ersten Blick ist das ganze eine gute Idee. Auf den zweiten aber dann doch nicht so optimal, da man sich in der Regel dem aktuellen Verkehrsfluss anpasst. Wenn der jetzt 10 km/h über dem Tempolimit ist, bremst man als einziger den ganzen Verkehr aus. Und was entsteht? Stau.

    1. Und wenn der Verkehr dann mit deinen 10 km/h über Tempolimit an nem Blitzer vorbei fährt haben alle ‘nen Strafzettel… Wenn frei ist kann man meinetwegen schneller als das bestehende Tempolimit fahren wie man will, wenn man aber jemanden vor sich hat, der sich dran hält und sich nicht “anpasst” so sollte dieser nicht begrängelt werden.

      1. Du meintest bestimmt bedrängelt.
        Drängeln sollte man nie, jedoch sollte man sich immer dem aktuellen Verkehrsgeschehen anpassen. Und wenn das jetzt nunmal etwas schneller ist dann ist das eben so. Auf der Autobahn fährt kaum jemand 130, eher 140 bis 150 km/h. Klar ist das man sich den Bedingungen anpassen muss.

  5. Man könnte mit diesen System eventuell auch Auffahrunfälle minimieren,
    indem andere Fahrzeuge im Heckfenster, z.B. im Display einen Tabletts ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild anzeigen,
    der eine um ca. 5 km geringere Geschwindigkeit anzeigt als die gefahrene.

    Polizei könnte ähnlich Autos zwangsweise stoppen.
    Aber auch Verbrecher könnten z.B. mit gefakten Geschwindigkeitsbegrenzungsschilden,
    es z.B. für Überfälle, Entführungen, Carnapping missbrauchen…

    Falls der Fahrer diese Funktion nicht abschalten kann,
    besteht vielleicht die Option diese Funktion zu sabotieren,
    indem die Cam abgedeckt wird?

  6. Vielleicht sollte man sich das Video im Artikel auch ansehen, das gilt auch für den Autor. Denn das System ist nichts als ein besserer Tempomat, wo ich bisher selber die Geschwindigkeit einstellen musste, hilft es hier indem es die Verkehrsschilder ausliest. Aber letztlich kann man es weiterhin jederzeit an und aus schalten, und selbst wenn es läuft, kann man es temporär überstimmen, indem man das Gaspedal durchtritt. Also keine Sorge beim Überholen, wenns mal eng wird, man muss den Intelligent Speed Limited nicht erst ausschalten, einfach Kickdown und alles ist wie immer.

  7. Da muss man als Schweizer ja schon fast dankbar sein für dieses System, hier kommt man schließlich für ein paar km/h zuviel 5 Jahre in den Knast und der Wagen wird einem abgenommen.

  8. So was wird doch sowieso nicht Pflicht. Wenn jetzt immer noch ESP ausgeschaltet werden kann, dann nehme ich doch stark an, dass man auch dieses deaktivieren kann.

    1. Natürlich kann man immer noch ESP ausschalten und das wird auch immer so bleiben. Am ESP hängt auch das ASR. Viel Glück im Winter ein festgefahrenes Auto mit eingeschaltetem ASR freizubekommen.

        1. Gibt auch leider viele Autos bei denen weder ESP noch ASR abschaltbar ist. Keine Ahnung was die Autohersteller sich dabei denken.

          Hier in den Bergen ist man verloren wenn man sich im Schnee festgefahren hat und die beschissene Opel Elektronik meint es besser wie der Fahrer zu wissen.

  9. ohne esp könntest DU gar kein auto fahren :D und den einparkassi empfehle ich DIR auch :D und sell´s tablet in der heckscheibe sollte bei DIR ein großes leuchtendes A anzeigen :D – ach das beste wäre, die apple watch sollte DIR, wenn es soweit ist, den zugang zum auto verweigern LOL

  10. Ich finde es nicht gut wenn in Automobilen immer mehr der Computer über den Menschen bestimmt. Menschen sind nicht so einfach berechenbar und der Verkehr als solcher ist immer vom sorgsamen Umgang der Verkehrsteilnehmer abhängig. Nur wenn sich so etwas bei allen Marken durchsetzt ist das u.U. sinnvoll, aber selbst dann …

  11. Wo ist das Problem? Die meisten Unfälle passieren immer noch durch zu schnelles Fahren, also baut man eine Regelung ein. Im Flugzeug geht es auch nicht schneller, als der Flight Management Computer mit Hilfe des Autopiloten das Profil abfliegt.

    In Singapur gab es schon vor 20 Jahren eine nichtabschaltbare akustische Warnung bei Überschreiten der max. zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf den damals ein oder zwei Stadtautobahnen. Das war viel nerviger und hatte einen echten erzieherischen Effekt.

    Die Gefahr geht ja von den Leuten aus, die sich nicht an die Regeln halten (und ich zähle mich auch manchmal auch dazu); insofern sollte der Schritt zum richtigen “Automobil”, dem “Selbstbeweger”, ruhig schneller kommen. Fährt mein Auto, vom Computer intelligent gesteuert, genauso schnell wie die anderen mit immer dem richtigen Sicherheitsabstand, ist das doch nicht verkehrt – und ich rege mich nie wieder über Langsamfahrer auf ;-)

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