Facebook Messenger erhält mehr Funktionen

(Bild: James Martin/CNET)

Facebook erklärte auf seiner Entwicklerkonferenz F8, seine Messenger-Anwendung für Apps von Drittanbietern öffnen zu wollen. Über die Messenger Platform können Entwickler den Facebook Messenger mit ihren eigenen Apps verbinden, um damit künftig beispielsweise Musik, Fotos oder Videos zu verschicken.

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Am 04. Februar 2004 gründete Mark Zuckerberg, zusammen mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin das soziale Netzwerk, das anfangs auf diverse Universitäten in den USA beschränkt war. Was in Harvard klein begann erreichte nach nur einem Jahr bereits eine Million Mitglieder aus 800 Universitäten. Bild: Shutterstock

Als erste Partner der neuen Messaging-Plattform wurden JibJab und Giphy genannt. Damit soll einhergehen, dass Nutzer, die deren Apps über den Facebook Messenger installieren, kurze JibJab-Videos oder animierte GIF-Dateien versenden können. Darüber hinaus sollen auch der US-Sportsender ESPN sowie The Weather Channel das neue Angebot unterstützen.

Ein anderes Beispiel ist der Musik-Sharing-Dienst Zya. Nutzer, die einen über den Facebook Messenger verschickten Song erhalten, werden zum Download der Ditty-App des Unternehmens weitergeleitet. Insgesamt stehen nach Angaben von Facebook zum Start der Messenger Platform mehr als 40 Apps zur Verfügung.

Laut Facebook geht es aber nicht nur darum, lustige oder ansprechende Bilder auszutauschen. Das Unternehmen hat auch die Möglichkeit geschaffen, Facebook Messenger in Business-Anwendungen zu integrieren, um beispielsweise Versandinformationen oder Daten zur Sendungsverfolgung an Kunden zu übermitteln oder Änderungswünsche für einen Auftrag entgegenzunehmen.

Facebook könnte die Öffnung des Messaging-Diensts helfen, Messenger zu einem eigenen Sozialen Netzwerk zu entwickeln, statt einfach nur Nachrichten an Freunde und Verwandte zu verschicken. Das wäre auch ein wichtiger Vorteil gegenüber Konkurrenten wie WeChat und Line, die derzeit verstärkt auf den US-Markt drängen.

Die neuen Funktionen könnten aber auch die Relevanz der Anwendung unter Smartphone-Nutzern steigern, die mit dem Herunterladen von Apps für alle möglichen Zusatzfunktionen vertraut sind. Damit würde Facebook auch in die Welt der Apps einsteigen, die dem Unternehmen letztendlich neue Nutzer verschaffen könnte. “Wenn sie den Messenger mit einem dynamischeren Markt verbinden können, dann könnte das interessant werden”, sagte der Gartner-Analyst Brian Blau. “Die Leute lieben Apps.”

In den vergangenen Jahren hat Facebook seine Messaging-Anwendung kontinuierlich weiterentwickelt. Im vergangen Sommer lagerte es die Funktion schließlich in eine eigene mobile App aus, um die Kommunikation zwischen Nutzern zu beschleunigen.

[mit Material von Ian Sherr und Nick Statt, News.com]

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Tags :Quellen: (Bild: James Martin/CNET)Via:Stefan Beiersmann, ZDNet.de
  1. Ich habe mir LINE erst vor einigen Tagen zusätlich installiert und bin begeistert. Die App bringt so viele Dienste unter einen Hut (WhatsApp, Skype, Facebook, Games, Bald Taxi (wie Uber), Vierenscanner, …). Sowas habe ich gar nicht für möglich gehalten. Zugegeben, noch in Deutschland unbekannt – ABER im Süden Europas wirklich weit verbreitet. Besonders in Spanien und Griechenland hat es schon jeder und in Frankreich habe ich von meiner Schwester erfahren, dass es dort im Moment an den Unis wie ein Lauffeuer umgeht. Was mir sehr positiv aufgefallen ist: Bei Videogesprächen mit LINE wird mein Handy nicht so heiß wie mit Skype und der Akku läuft nicht so schnell leer. Weiter so!

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