Studie: Bald werden Elektroautos erschwinglich

(Foto: Shutterstock)

Für die meisten von uns ist ein eigenes Elektroauto ein unerschwinglicher Traum. Sollte eine neue Studie aber recht haben, könnte sich das bald ändern: Denn die Preise für Batterien fallen schneller als erwartet.

Heute machen Li-Ion-Batterien ein Viertel bis die Hälfte der Kosten eines Elektroautos aus. Forscher des Stockholm Environment Institute haben jetzt in einer Studie festgestellt: Li-Ion-Batteriepacks, wie sie die großen Hersteller wie Tesla und Nissan verbauen, werden jedes Jahr rund acht Prozent billiger. Das entspricht etwa der Preisentwicklung bei der Nickel-Metall-Hybridbatterietechnologie, die in Hybridfahrzeugen wie dem Toyota Prius zum Einsatz kommt.

Diese Preisentwicklung bedeutet, dass Batterien bald so günstig sind, dass E-Autos für jedermann erschwinglich werden. Die MIT Technology Review schreibt dazu:

Die Autoren der neuen Studie schließen, dass die Batteriepacks, die von den Marktführern produziert werden, im Jahr 2014 nur 300 Dollar pro Kilowattstunde Energie kosteten. Das ist niedriger, als es die meisten optimistischen Vorhersagen für das Jahr 2015 vorausgesagt hatten, und sogar unter einigen Vorhersagen für das Jahr 2020. Im Jahr 2018 sollen die Kosten schon auf 230 Dollar pro Kilowattstunde gefallen sein. Abhängig vom Benzinpreis könnten E-Autos für viele Menschen dann interessant werden, wenn der Preis für Batterien zwischen 125 und 300 Dollar pro Kilowattstunde liegt.

Natürlich spielen neben dem Preis noch andere Faktoren eine Rolle, wenn es darum geht, sich von seinem Benziner zu verabschieden, wie die Reichweite der Batterien und ihre Lebensdauer. Aber auch hier macht eine neue Studie Hoffnung: Wissenschaftler am Lawrence Berkeley National Lab haben herausgefunden, dass heutige Batterien, selbst wenn sie 20 Prozent ihrer Ursprungskapazität verloren haben, noch immer genug Energie bieten, um den täglichen Ansprüchen von 85 Prozent der US-Bürger zu genügen.

Auch wenn all diese Studien mit einer gesunden Portion Skepsis betrachtet werden müssen – E-Autos scheinen langsam aber sicher voranzukommen. Zwar mag Elom Musk mit seiner Voraussage, wir würden schon diesen Sommer in autonomen Teslas durch die Städte fahren, ein wenig daneben liegen – aber in zehn Jahren könnten diese Vision durchaus Wirklichkeit werden.

Tags :Quellen:MIT Technology ReviewVia:gizmodo.com
  1. 1.Akkus sind zu schwer.
    2.Akkus lassen sich nur sehr langsam laden.
    3.Akkus fangen sehr leicht Feuer.
    4.Akkus sind zu groß.
    5.Akkus bestehen aus Materialien die man kaum recyceln oder entsorgen kann ohne die Umwelt mehr zu zerstören als es bei ÖL/Benzin der Fall ist.
    6.Der zusätzliche Elektrosmog von E-autos wird die Anzahl an Krebserkrankungen förmlich explodieren lassen.
    7.E-autos sind viel zu leise die Gefahr von Unfällen sind viel höher als bei lauten Autos.
    8.Selbstfahrende Autos werden kaum im Privaten Bereich gewollt sein,schließlich ist das Auto Statussymbol,Hobby und zum Spass haben da.
    9.E-autos haben schlechtere Abgaswerte als Diesel und Benziner wenn ihr Strom nicht zu 100% aus regenerativen Quellen stammt.Und da Deutschland nur 18% davon im Stromnetz-Mix hat sind E-autos schlimmer für die Umwelt als Verbrenner.
    10.Nach nur 200.000 Kilometer muss der gesammte Akku neu gekauft werden der immer noch 60% der ursprünglichen Auto Preises aus macht.

    Vor 2035 wird es nix mit Umweltschonenden,günstigen,komfortablen e-Autos.
    Das ist Wunschdenken.

    1. Der, des sagt: „Das wird nix!“
      soll den nicht stören, der es gerade tut.
      tut. Wir (hauptsächlich die Gattin) fahren nun seit drei Jahren zufrieden einen Renault Twizy – allen Unkenrufen zum trotz ;-)
      Und ich fahr hauptsächlich Pedelec – auch so eine unseelige Umweltschleuder ;-)

    2. @Mathias Auf jedenfall sind die Energieträger(Akkus) ungeeignet. So viel steht schon mal fest. Desweiteren sind(um deine Aufzählung zu erweitern ;-)), Akkus zimmlich anfällig auf kälteeinwirkung…. Was wenn im winter mal nur das Strassenparking verfügbar ist???-> Akkukapazität halbiert.

      Deshalb machen Elektroautos nur sinn, solang die Energie nicht auch als Strom gespeichert wird…. Aber man kann ja nicht die Inovation gleich zu beginn releasen.

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