Samsung will eine runde Smartwatch mit Telefon bauen

(Foto: Gizmodo.de)

Bisherige Samsung Smartwatches sind eckig, doch nun soll auch ein rundes Modell entstehen, mit dem wie bei der Galaxy Gear S auch telefoniert werden kann. Die Uhr soll Gear A heißen.

Test: Samsung Gear S

Bild 1 von 65

Test: Samsung Galaxy Gear[Galerie]

Die Website SamMobile berichtet von einer Samsung Smartwatch mit rundem Display, die unter dem Codenamen Orbis entwickelt wird und im Hochpreissegment angesiedelt sein soll. Sie wird demnach Gear A heißen und soll mit Bluetooth und WLAN und in einer anderen Variante zudem mit einem Mobilfunk-Modul ausgerüstet sein, mit dem nicht nur gesurft sondern auch telefoniert werden kann.

Auch die Ende August 2014 vorgestellte gebogene Smartwatch Gear S verfügt über einen Mobilfunkchip und kann damit auch ohne Smartphone-Anbindung Daten abrufen.

Hier unser Videotest zur Samsung Gear S:

Die beiden Modelle haben dem Bericht zufolge die Artikelnummern SM-R720 (ohne 3G) und SM-R730 (mit 3G). Zudem soll es Modelle mit und ohne SIM-Lock geben, unter anderem für Südkorea und die US-Mobilfunkprovider AT&T, Sprint, Verizon und T-Mobile USA.

Schon Ende Januar hatte SamMobile von nicht näher bezeichneten Quellen erfahren, dass Samsung die Gear A mit einer drehbaren Lünette und einem an eine klassische Krone angelehnten Ein-Aus-Schalter ausstattet. Der Touchscreen der Uhr lässt sich demnach mit Gesten bedienen. Eine Wischbewegung von oben nach unten soll das Menü öffnen, während das Wischen von unten nach oben die Liste mit den zuletzt verwendeten Apps anzeigen soll. Die drehbare Lünette wiederum erlaubt es angeblich, durch das App-Menü zu blättern. Ein Druck auf die Krone soll die App-Übersicht wieder schließen.

Vom Homescreen aus gibt die Lünette laut SamMobile Zugriff auf die benutzten Widgets. Sie soll außerdem das Blättern in Nachrichten vereinfachen. Zudem lassen sich eingehende Anrufe durch eine Drehung nach rechts ablehnen. Wird der Ring stattdessen nach links gedreht, erhält der Anrufer zudem eine vordefinierte Nachricht. Ein angenommenes Telefonat soll wiederum ein Druck auf die Krone beenden. Samsung will die drehbare Lünette offenbar aber auch für die Steuerung des Musik-Players, des Weckers und den Aufruf der Wettervorhersage nutzen.

Dem Wall Street Journal hatte Samsungs Marketing-Chefin Young-hee Lee Anfang März gesagt, ihr Unternehmen nehme was Smartwatches betrifft bewusst eine Auszeit. Samsung habe mehr Produkte eingeführt als irgendjemand anders. Ziel sei es nun, ein “perfektes Produkt” anzubieten.

Ob Apples Smartwatch Apple Watch schon ein solches perfektes Produkt ist, bleibt abzuwarten. Die Uhr des iPhone-Herstellers kommt am 24. April in den Handel. Nutzer können sie allerdings schon ab dem 10. April vorbestellen. Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster erwartet eine Millionen verkaufte Einheiten am 24. April. Am Freitag sollen bei Apple außerdem rund 300.000 Vorbestellungen für die verschiedenen Apple-Watch-Modelle eingehen, die zu Preisen zwischen 350 und 17.000 Dollar erhältlich sein werden.

Tags :Quellen:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising