„Die digitale Krone“ ist „Nicht unentbehrlich. Noch nicht“ – Pressestimmen zur Apple Watch

(Bild: Gizmodo.com)

Der Verkaufsstart von Apples erster Smartwatch Apple Watch steht vor der Tür. Weltweit testen die Medien das neue Apfel-Gadget auf Herz und Nieren. Schon im Vorfeld schieden sich an dem Gerät die Geister so sehr, wie es bei kaum einem anderen Gerät von Apple bisher der Fall war - ein Pressespiegel.

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Armbänder im Detail
Für jede der drei Kollektionen hat Apple eine Reihe an passenden Armbändern aus unterschiedlichen Materialien entworfen, die auch über verschiedene Schließmechanismen verfügen. Die einen werden beispielsweise mittels eines Edelstahlstifts, andere mit einem Doppelfalt- oder Magnetverschluss geschlossen.

Ab morgen, dem 10. April ist das neue Gadget vorbestellbar. Ihr seid euch noch nicht sicher, ob sich der Kauf für euch lohnt? Wir haben ein paar Pressestimmen, die die Uhr bereits seit etwa einer Woche in den Händen halten durften, für euch zusammengefasst. In einem Punkt sind sich die Apple Watch-Tester einig: die Smartwatch ist ohne Zweifel ein sehr hochwertig verarbeitetes Gerät – will man auch meinen, beim Preis von 400 bis 18.000 Euro. Zudem fällt auf, dass die ersten Meinungen der Uhr gegenüber durchaus positiv eingestellt sind. Von der perfekten Smartwatch soll Apples neue Produktreihe allerdings noch zu weit entfernt sein.

Spiegel Online…

lobt vor allem die materielle Qualität der Apple Watch, kritisiert allerdings die „mäßige Akkulaufzeit“ und das verkürzte Durchhaltevermögen des gekoppelten iPhones.

„Design, Material und Verarbeitung der Apple Watch sind makellos. Die neue Smartwatch sieht nicht nur gut aus, sie ist auch sehr angenehm zu tragen. […] Ihr volles Potenzial wird die Apple Watch aber erst auspielen, wenn es mehr als die die paar Drittanbieter-Apps gibt, die zum Test bereitstanden.“

 

The Verge:

„Gegen Ende jeden Tages wurde mir übermäßig bewusst, wie niedrig der Akkustand der Apple Watch war. Nach einem besonders nutzungsintensiven Tag blieben um 19 Uhr nur noch 10 Prozent übrig, was in mir eine Welle der Besorgnis auslöste. Aber an den meisten Tagen ist es kein Problem. Apple hat schwer daran gearbeitet, einen kleinen Computer wie diesen einen ganzen Tag durchhalten zu lassen, und sie haben es geschafft – selbst wenn dieser Erfolg zu Lasten der Performance geht.

Aber will man wirklich einen weiteren kleinen Computer in seinem Leben haben, um den man sich sorgen muss und der jeden Tag geladen werden muss? Das ist die eigentliche Frage zur Apple Watch. Bringt sie einen so großen Zugewinn, dass man über den Ärger mit und die Macken einer neuen Plattform hinwegsehen kann, die immer noch einen echten Nutzen finden muss?“

Lies auch: Apple soll angeblich 1 Million Apple Watch am Startwochenende verkaufen

CNET.com:

„Ich habe die Apple Watch eine Woche lang verwendet. Ich trug sie jeden Tag und probierte alles, was ich mir vorstellen konnte damit aus. Ich habe meine Spaziergänge aufgezeichnet, meinen Herzschlag gemessen und das Mittagessen bezahlt, Musikalben angehört während ich in Parkanlagen ohne mein Telefon herumlief, habe mit meiner Familie gechattet und meine E-Mails gelesen, nach Uber-Autos gesucht, die Nachrichten verfolgt, auf langen Autofahrten zum Passah-Fest mit ihr navigiert, mein Apple TV ferngesteuert und ein Baseballspiel verfolgt, während ich eigentlich auf mein zweijähriges Kind hätte aufpassen sollen. „

[…]

„Die Uhr ist wunderschön und vielversprechend – das anspruchsvollste Wearable, das es gibt. Aber trotz des Versuchs, schon in der ersten Generation alles richtig machen zu wollen, lässt die Apple-Uhr noch viel zu wünschen übrig.“

 

ComputerBild.de:

„Die Uhr ist eine tolle Ergänzung zum iPhone, aber auch eine extrem teure. E-Mails, SMS, Termine, Navi, Twitter, BILD – die Watch macht die Nutzung komfortabel und das Smartphone kann bei vielen Alltagsaufgaben getrost in der Tasche bleiben. Und je mehr Apps veröffentlicht werden, umso praktischer wird die Watch. Aber: Die neue Bequemlichkeit hat einen hohen Preis, das getestete Modell kostet mehr als das derzeit teuerste iPhone! Wer die Apple-Uhr will, fährt mit der Watch Sport (ab 399 Euro) günstiger und hat die gleichen technischen Möglichkeiten wie bei den teureren Modellen.

[…]

Nach einer Woche mit der smarten Uhr konnte BILD bereits erste Vorzüge und Nachteile der Apple Watch feststellen. Doch wie gut schlägt sich die Neuheit gegen die Konkurrenz, die sich mit eigenen Handgelenk-Gadgets bereits am Markt behauptet?“

Lies auch: Apple Watch – Ihr Apple-Fans da draußen, wir wollen euch nicht mehr! [Kommentar]

 

Wall Street Journal:

„Nach über einer Woche mit Apples neuestem Gadget auf meinem Handgelenk habe ich festgestellt, dass das Unternehmen nicht einfach einen Rechner für den Arm verkauft – sondern gutes Aussehen und Coolness versehen mit einigen Computer-Zugaben. Zu viele Funktionen sind schwer auffindbar, wenn Sie mich fragen. […] Es gibt so viele Dinge, die die Uhr kann, so viele Menüs und Funktionen, dass man wohl oder übel Zeit braucht, dahinterzukommen, um letztendlich seine eigenen Erfahrungen zu machen.“ […]

„Wenn man sich nicht gerade für das billigste Sport-Modell für 350 US-Dollar entscheiden kann, sollte man abwarten.“

„Keine Frage – die Apple Watch ist die derzeit leistungsfähigste Smartwatch. Sie ist eines der ambitioniertesten Produkte, die ich je sah. Sie will so vieles tun und ändern, wie wir mit Technik interagieren. Aber dieses Ziel erreicht sie nicht: Sie kann ein bisschen von allem, anstatt einige Dinge besonders gut zu beherrschen.“

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Bloomberg:

„Die Uhr ist nicht lebensverändernd. Dennoch ist sie überragend gut. Apple wird Millionen davon verkaufen und viele Menschen werden sie lieben und in sie vernarrt sein. Sie ist ein wundervoller Bestandteil eines riesigen Ökosystems, das das Unternehmen über viele Jahre sorgsam aufgebaut hat. Sie funktioniert makelloser und einfacher als alle ihre Konkurrenten. Sie ist, ohne Frage, die beste Smartwatch der Welt.“ […]

„Apple hat es geschafft, das wichtigste Ziel mit der Uhr zu erreichen. Man hat etwas gebaut, das dem Ruf des Unternehmens als Innovator gerecht wird und die Messlatte für eine ganze Gerätekategorie höher gelegt. Ob das auch beim zweiten Ziel geklappt hat – mich zu überzeugen, dass ich dieses Ding jeden Tag am Handgelenk brauche – da bin ich mir noch unsicher. Sie ist trotzdem ein weiterer Bildschirm, eine weitere Ablenkung, eine weitere Möglichkeit sich abzukapseln […] Die Apple Watch ist cool, schön, leistungsfähig und leicht zu benutzen. Aber unentbehrlich ist sie nicht. Noch nicht.“

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  1. Bei der Abstimmung hätte man wenigstens den Einstiegspreis der günstigsten Herrenvariante statt den der günstigsten Damenuhr aufführen können.
    Die Herrenvariante ist mit 449 Euro zwar bei „bis zu 700 Euro“ inkludiert, verfälscht allerdings das Ergebnis meiner Meinung nach zu sehr.

    1. Was ist das denn für eine Forderung? Die Uhr wird nicht als Herrn oder Damenuhr angepriesen, aber selbst wenn, warum dann den Preis der „Damenuhr“ unterschlagen??

      Die Uhr gibt es halt in zwei Grössen, und auch bei nicht smarten Uhr gibt es viele Herren die zu den „Damenuhren“ tendieren, wenn Ihnen die „Herrenuhr“ zu gross ist. Also was soll das ganze hier?

      1. Die „Forderung“ basiert darauf das die teuerste Sport Watch mit 449 Euro hätte berücksichtigt werden können da davon auszugehen ist das diese Kollektion die meistverkaufte sein wird.
        Mit obiger Unterteilung der Abstimmung wird jedoch nur das kleine Model – für diejenigen die sich an Herren- und Damenvariante stoßen – Beachtung.

    1. Du verwechselst jetzt Apple mit Samsung. Oder spielst du auf die Edition an? Die Leute, die sich die kaufen, interessiert der Preis eh nicht, dass sind für die Peanuts, so wie für dich ein 5€-Schein.

      1. Die Leute für die das Peanuts sind überlegen sich drei mal ob sie sich sowas holen. Denn würden die ihr Geld einfach so jedem hinterher schmeißen hätten sie bald keines mehr. Die meisten Kunden werden es sich im Zuge eines Vertrages subventioniert mit dem iPhone zulegen.

        1. Erstens gibt es das noch gar nicht, und wird es vielleicht auch nicht geben, und zweitens gibt es tatsächlich Leute, die könnten sich jeden Tag so eine Uhr kaufen, und hätten auch nach 10, oder 20 Jahren keine Geldsorgen. Gibt einfach genug Leute, die mit dem Geld nur so um sich schmeißen, und genau wissen, dass sie es im Leben nicht ausgeben können. ;-)

  2. Ach Gizmodo. Schon wieder wurde ein Kommentar von eurer Software verspeist. Was soll das? Kommentieren fängt an zu nerven. So macht das keinen Spaß mehr.

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