Amazon geht rechtlich gegen Fake-Höchstwertungen vor

(Bild: Gizmodo.co.uk)

Das Online-Handelsunternehmen Amazon bemüht sich, gegen die Praxis zwielichtiger Verkäufer vorzugehen, welche gegen finanzielle Mittel Vier- oder Fünf-Sterne-Bewertungen unter ihren Produkten platzieren. Um den erfolgreichen Rezensions-Verkäufern den Garaus zu machen, fährt der Internetriese nun rechtliche Geschütze auf.

Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Amazon gegen vier Review-Verkaufsplattformen – buyazonreviews.com, buyamazonreviews.com, bayreviews.net und buyreviewsnow.com – vorgeht. Der Online-Versand beschuldigt die Verkäufer irreführender Rezensionen […] das Vertrauen, welches Kunden und die große Mehrheit der Verkäufer und Hersteller Amazon entgegen bringen, zu gefährden und zu untergraben sowie infolge dessen der Marke Amazon zu schaden.

Amazon sagt aus, dass die wenigen falschen positiven Reviews unter einer geringen Anzahl von Produkteinträgen über einen längeren Zeitraum veröffentlicht werden, um so einen natürlicheren Eindruck zu erwecken. Diese kämen von Seiten, die außerdem Markenrechte des Unternehmens verletzen und dabei Domains besetzen, welche die Marke Amazon nachahmen.

Amazon bemüht sich darüber hinaus um finanziellen Ausgleich von denjenigen, die schrittweise seine Drei-Sterne-Reputation untergraben. Wenngleich es heißt, dass je eine bezahlte positive Rezension um die 19 bis 22 US-Dollar kosten soll, ist ein persönliches Vermögen der irreführenden Täter und folglich die Eintreibung der Entschädigungen in dem von Amazon erhofften Ausmaß unwahrscheinlich.

Tags :Quellen:ReutersVia:Gizmodo.com

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