Regierung will Crowdinvesting weniger stark regulieren als geplant

(Bild: Bundestag)

Crowdinvesting hat in Deutschland bisher nur eine geringe Resonanz gefunden, aber das zarte Pflänzchen wäre gefährdet gewesen, wenn die Bundesregierung ihre Pläne umgesetzt hätte, diesen Bereich massiv zu regulieren. Das wird wohl nun anders kommen.

Die Crowdinvesting-Branche kann auf eine weniger starke Beschränkung der Schwarmfinanzierung hoffen. Bundesrat und Bundestag haben Einwände gegen die Pläne der Bundesregierung angemeldet, der Unternehmensfinanzierung durch zahlreiche Kleinanleger engere Grenzen zu setzen, berichtet der Spiegel.

Die Finanzexperten der Regierungsfraktionen arbeiten deshalb nun an einem Kompromiss zu den strittigen Punkten des geplanten Kleinanlegerschutzgesetzes.

Nach dem Willen der Regierung sollen Firmen, die vom Schwarm mehr als eine Million Euro einsammeln, einen Wertpapierprospekt bei der Finanzaufsichtsbehörde BaFin vorlegen. Diese Schwelle wollen Politiker der Regierungsfraktionen nun deutlich anheben. Auch ein Werbeverbot für Crowdinvesting-Projekte in sozialen Netzwerken möchte die Unionsfraktion kippen. Das Gesetz zum Kleinanlegerschutz, das auch die Crowdinvesting-Branche reguliert, soll am 23. April vom Bundestag beschlossen werden.

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