iPhone 6 erhält E-Ink-Zweitbildschirm

(Bild: Popslate)

Einen Bildschirm wie er in den Kindle-Lesegeräten eingebaut ist, gibt es jetzt auch für das iPhone 6. Popslate hat eine Hülle mit einem monochromen Display auf E-Ink-Basis entwickelt, das 4 Zoll groß ist und einen eigenen Akku bietet.

Das Popslate-Hüllendisplay für das iPhone 6 zeigt mit einer Akkuladung etwa eine Woche lang Inhalte auf seinen E-Ink-Bildschirm an – das zuletzt dargestellte Bild bleibt gar erhalten, wenn der Akku am Ende ist.

Die Verbindung des Displays zum iPhone erfolgt über Bluetooth. Anwender können mit einer Popslate-App Bilder (darunter auch Screenshots) in Graustufen an die Anzeige übermitteln. Dies muss aber immer manuell erfolgen. Mit einem Knopf an der Seite der Display-Hülle kann man zusätzlich die letzten acht eingegangenen Bilder durchsehen.

(Bild: Popslate)

Damit ist das Popslate noch längst nicht so nützlich, wie es sein könnte, merkt The Verge an, das zuerst darüber berichtet hat. Eine E-Reader-Funktionalität ist beispielsweise nicht gegeben. The Verge hat aber von einem der Gründer, Greg Moon, erfahren, dass an einem Aktualisierungsdienst gearbeitet wird. Er könnte jeweils zu einer bestimmten Tageszeit ein Bild einblenden, etwa morgens einen Screenshot des Terminkalenders, mittags einen der Kantinen-Speisekarte und abends das Kinoprogramm. Auch ortsbasierte Einblendungen sind denkbar.

Diese Erweiterung ist in den nächsten Monaten geplant. Auf ein Datum wollte sich Popslate nicht festlegen.

Das Konzept erinnert ans russische Yotaphone, das inzwischen in einer zweiten Auflage für rund 700 Euro erhältlich ist. Das Android-Smartphone verfügt von Haus aus über zwei Bildschirme, darunter einen rückseitigen E-Ink-Screen, den der Hersteller mittels einiger Apps ansteuert. Yota zufolge sind 48 und mehr Stunden Dauernutzung möglich, wenn sich der Anwender auf den E-Ink-Bildschirm beschränkt. Auch lassen sich rundenbasierte Spiele wie Schach darauf spielen und Kreuzworträtsel oder Sudokus lösen, da er berührungsempfindlich ist.

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Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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