Person Finder: Google Webanwendung hilft bei der Suche nach Erdbebenopfern in Nepal

(Screenshot: NetMediaEurope)

Nach und nach zeichnen sich das ganze Ausmaß des Erdbebens in Nepal vom Samstag ab. Um zu helfen, hat Google abermals den Person Finder gestartet, eine Datenbank, die Angehörige von Betroffenen über den Zustand ihrer Familien, Freunde und Bekannten am Ort der Tragödie aufklärt.

Die Webanwendung Person Finder, die sowohl in Englisch als auch Nepali zur Verfügung steht, ermöglicht es Nutzern nach verlorenen gegangenen Freunden und Familienmitgliedern durch Eingabe des Namens zu suchen oder Informationen über Neuigkeiten von Betroffenen zu teilen. Google hatte Person Finder erstmals 2010 nach dem Erdbeben in Haiti gestartet und die Anwendung seither in diversen anderen größeren Naturkatastrophen zum Einsatz gebracht – einschließlich der Beben in Indien und der Türkei.

Seit Samstag Nachmittag wurden rund 5.600 Einträge verzeichnet. Die Zahl der Toten des verheerenden Erdbebens der Stärke 7,8 – dem schlimmsten Beben in der Region seit über 80 Jahren, belief sich bereits früh auf eine vierstellige Zahl und steigt weiter an. Unter den zahllosen Opfern ist auch der Google X-Produktmanager Dan Fredinburg, der maßgeblich an der Entwicklung von Google Street View beteiligt war.

Eine ähnliche Funktion hatte Facebook bereits letztes Jahr mit Safety Check gestartet.

Tags :Quellen:Google Person FinderVia:Gizmodo.com

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