Google investiert in deutschen Journalismus

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Google und deutsche Zeitungsverlage - das hat sich bislang nicht wirklich vertragen. Vor allem die Google News-Suche ist vielen Verlegern ein Dorn im Auge: Einerseits werden User zwar so auf die Seiten der Zeitungen gelenkt, andererseits gibt es Streit darum, ob Google dafür zahlen muss, wenn es seinen Nutzern kostenlos Ausschnitte der verlinkten Artikel präsentiert. Der Streit ist zwar noch nicht geklärt, jetzt scheint sich Google aber mit dem Journalismus versöhnen zu wollen.

In einer neuen Initiative investiert Google 150 Mio. Euro in europäische Medien. In Deutschland sind „Die Zeit“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Teil der sogenannten „Digital News Initiative“. „Google wird Hand in Hand mit Verlegern und Organisationen arbeiten, um zu helfen, nachhaltigere Modelle für Nachrichten zu entwickeln“, zitiert Spiegel Online Google-Manager Carlo D’Asaro Biondo.

In einer Arbeitsgruppe sollen die ingesamt acht Mitglieder der „Digital News Initiative“ diskutieren, wie sich Google und die Medien in Zukunft gemeinsam entwickeln können. So soll es von Google finanzierte Weiterbildungen für Journalisten geben.

Die FAZ erläutert das Programm:

Eine „Produktarbeitsgruppe“ aus Vertretern europäischer Zeitungen soll zunächst Arbeitsaufträge formulieren mit Blick auf Nachrichtendienste, kostenpflichtige Angebote, Datenanalysen, Apps, Videos und Werbung. Von der daraus folgenden Entwicklung von Produkten soll „die gesamte Nachrichtenbranche weltweit profitieren“ können.

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