Finn: Die Smartphonehalterung fürs Fahrrad im Kurztest

(Foto: Gizmodo)

Manchmal kann es durchaus praktisch sein, das Smartphone am Fahrrad zu befestigen. Etwa, wenn es als Navi dienen soll. Herkömmliche Smartphonehalterungen sind meist starr und werden fest am Fahrrad montiert. Anders Finn: Diese Lösung aus Österreich besteht lediglich aus einem Stück Silikon. Ob das funktioniert? Bei unserem ersten Test von Finn hatten wir so unsere Probleme. Mit etwas Hilfe vom Hersteller konnten wir die Halterung aber korrekt am Fahrrad befestigen. Hier das Update unseres Tests.

Ganz neu ist Finn nicht, jetzt aber ist das kleine Silikonteil in einer neueren Variante erschienen, die auch mit größeren Smartphones funktionieren soll. Die Montage von Finn ist eigentlich ganz einfach: Der Silikonstreifen wird um den Lenker gewickelt, dann wird das Smartphone in die Schlaufen gesteckt. Das erforderte etwas Fingerspitzengefühl und Geduld, geht mit etwas Übung aber recht schnell.

Da das Smartphone so direkt am Lenker befestigt ist (und nicht, wie bei manch anderen Lösungen, nach vorne hin absteht), muss man natürlich am Lenker genug Platz für sein Smartphone haben. Oftmals nicht so einfach, wenn man neben dem Licht auch noch einen Fahrradcomputer befestigt hat. Nach ein wenig Justieren habe ich mein Smartphone aber ordentlich befestigen können.

(Foto: Gizmodo)

Dann die Überraschung: Das Phone wird von Finn wirklich gut gehalten. Ein Herausfallen ist beinahe unmöglich, selbst auf Schotterpisten hält alles bombenfest. Da ich ein recht großes Smartphone besitze, ist es allerdings so fest eingespannt, dass ich gespannt bin, wie lange die Halterungen halten, bis sie reißen… Außerdem bedecken die unteren Halterungen die Tasten des Smartphones. Der Home-Button etwa, der meist in der Mitte des Phones angebracht ist, wird so fast vollständig überdeckt.

(Foto: Gizmodo)

Finn ist nicht fest am Lenker verbaut. Das bedeutet: Bei jedem Anruf, bei jedem Foto, das man mit dem Smartphone machen will, muss das Handy aus der Halterung genommen werden, was durchaus einige Sekunden Herumgefummel bedeutet, anschließend muss erst die Halterung wieder befestigt werden, bevor das Smartphone eingespannt werden kann. Bei fest verbauten Smartphonehalterungen geht das weitaus schneller. Zwar ist es möglich, Finn dauerhaft am Smartphone zu lassen. Dazu werden die Halterungen einfach verknotet. Das sieht allerdings reichlich bescheuert aus, außerdem kann jeder die Halterung in Sekundenschnelle einfach vom Fahrrad klauen.

rank_big_40_300dpi

Mit einem Preis von 15,- Euro ist Finn – im Prinzip nicht mehr als ein Stück Silikon – nicht gerade günstig. Dafür macht die Halterung das, was sie soll, ziemlich gut: Sie hält das Smartphone fest am Lenker. Ganz einfach ist die Handhabung von Finn aber nicht. Das Festmachen und Abnehmen des Smartphones ist – gerade bei größeren Handymodellen – nicht wirklich leicht.

Tags :
  1. Ich hab das Teil und kann die getroffenen Aussagen bestätigen.

    Interessierten würde ich den Besuch eines chinashops empfehlen.
    zb gutglückkauf punkt komm (Translation nötig)
    Dort kostet es 3 dollar

    1. Bei dem Original war zumindest bei mir ein Gutschein dabei, für eine Fahrradnavi app. Es gab allerdings nur für eine handvoll Städte Kartenmaterial. Also für die meisten nicht relevant

  2. So wie ich das sehr schützt die Halterung nicht vor Spritzwasser bzw. Regen. Das schränkt die Einsatzmöglichkeiten doch schon ein.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising