F-Secure präsentiert Antischnüffel-App Freedome für Mac

(Screenshot: NetMediaEurope)

Anlässlich der re:publica 15 launcht F-Secure seine Antischnüffel-VPN-App Freedome nun auch für Macs. Die Software soll dabei helfen, die Online-Privatsphäre besser zu kontrollieren und richtet dazu Schutztools wie einen VPN-Tunnel für den Internetverkehr ein.

Freedome von F-Secure soll auf diese Art vor Kriminellen schützen, die versuchen die Kommunikation abzufangen. Vor bösartigen Websites, die das Gerät infizieren könnten sowie vor Unternehmen, die das Online-Verhalten aufzeichnen, soll das finnische Freedome die Nutzer ebenfalls bewahren. Darüber hinaus können die User aus 17 virtuellen Orten wählen, um Geo-Blocking zu umgehen. Dies ist hilfreich, wenn aus einzelnen Regionen der Zugriff auf bestimmte Inhalte, beispielsweise Videostreaming-Angebote, beschränkt ist.

Freedome begründet den Launch vor allem mit einer höheren Fahrlässigkeit unter Mac-Usern. So greifen laut einer von F-Secure durchgeführten Studie* etwa 36 Prozent der befragten Mac-Nutzer mehr als dreimal pro Woche auf öffentliche WLAN-Hotspots zu. Bei PC-Nutzern seien es 23 Prozent. Ein ähnliches Bild zeichnet sich hinsichtlich des Wissens über Online-Schutz, das 32 Prozent der Mac-Nutzer nicht kennen oder nutzen, im Vergleich zu 10 Prozent der PC-Nutzer.

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Klaus Jetter, Country Manager DACH bei F-Secure sagte dazu, Mac-User „realisieren nicht so häufig, dass der Verkehr von Macs  in öffentlichen WLANs genauso einfach abzufangen ist wie der von Handys und Windows-PCs. Alles, was MacBook-Benutzer gerne tun, eröffnet Datenschnüfflern und -dieben Möglichkeiten, um an die persönlichen Daten zu gelangen.“

Freedome für Mac ist ab sofort als kostenlose Testversion verfügbar. Das Jahresabo für drei Geräte ist während der re:publica um 50 Prozent auf 25 Euro reduziert. Neben Versionen für Mac OS X gibt es F-Secure auch für Windows PC, Android, iOS und Amazon Fire.

*Die F-Secure Consumer Values Study 2014 basiert auf Online-Befragungen von 4.800 hinsichtlich Alter, Geschlecht und Einkommen repräsentativen Teilnehmern aus sechs Ländern, mit jeweils 800 Befragten pro Land: aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Brasilien und den Philippinen. Die Studie wurde zusammen mit Informed Intuitions konzipiert. Die Daten wurden durch Toluna Analytics im Juli 2014 erhoben.

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