Nubia Z9 lässt Randgestensteuerung des Galaxy S6 Edge alt aussehen

(Bild: Nubia).

So schön gebogen wie beim Samsung Galaxy S6 Edge ist das randlose Display des Nubia Z9 zwar nicht, dafür hat sich der chinesische Hersteller ZTE bei der Gestensteuerung deutlich mehr einfallen lassen als der Konkurrent aus Südkorea. Dank seiner “Frame Interaction Technology” oder kurz “FiT” getauften Technik können Smartphone-Besitzer unterschiedlichste Aktionen durch verschiedene Wischgesten über die seitlichen Bereiche des Displays steuern.

Nubia Z9

Bild 1 von 22

Nubia Z9

Die verschiedenen Randinteraktionen können individuell festgelegt werden und umfassen beispielsweise das Regeln der Bildschirmhelligkeit oder der Lautstärke. Auch das Anfertigen eines Screenshots, das Wechseln von Anwendungen sowie weitere Funktionen sollen über die verschiedenen Gesten möglich sein.

(Bild: Nubia).

Zudem soll FiT das Entsperren des Smartphones durch eine Geste denkbar einfach machen, die daran angepasst ist, wie ihr das Smartphone normalerweise in der Hand haltet (Siehe Titelbild).

Darüber hinaus bringt das Nubia Z9 weitere intelligente Gesten mit. Die Kamera startet beispielsweise auf Wunsch automatisch, wenn man das Smartphone im Landschaftsmodus hält. Des Weiteren gibt es einen Modus für Links- und Rechtshänder. Durch diese Vielzahl an Funktionen sollen gewünschte Features trotz des größeren Displays bequem mit einer Hand gesteuert werden können und eine Bedienung mit zwei Händen überflüssig sein.

(Bild: Nubia).

Auch die Ausstattung des Nubia Z9 kann sich sehen lassen. Das Android-Smartphone ist mit einem 5,2 Zoll großen CGS-Display ausgestattet, das im Vergleich zum S6 Edge allerdings „nur“ mit 1.920 mal 1.080 Pixel auflöst. Das entspricht aber dennoch einer ausreichend hohen Pixeldichte von 424 ppi. Das an beiden Seiten gebogene und randlose 2.5D-Glas wird von einem hochwertigen Aluminium-Rahmen eingefasst. Angetrieben das Nubia Z9 von Qualcomms Octa-Core-Chip Snapdragon 810 mit maximal 2 GHz Takt und Adreno-430-GPU. Dem Prozessor stehen bei standardmäßig 3 GByte RAM (LPDDR4) und 32 GByte interner Speicher zur Seite. Wem das nicht ausreicht, der kann zur teureren Elite-Version greifen, die bietet 4 GByte RAM (LPDDR4) und 64 GByte internen Speicher bietet. Die teuerste Version des Nubia Z9 bringt dann zusätzlich noch einen Fingerabdruckscanner im Home-Button mit, der eine neue TiO-Technologie nutzt und sehr platzsparend ist. Der Akku hat jeweils eine Kapazität von 2900 mAh.

(Bild: Nubia).

Für Fotos und Videos ist eine rückseitige 16-Megapixel-Kamera samt optischem Bildstabilisator integriert. Nubia setzt auf den IMX234-Exmor-RS-Sensor von Sony, eine f2.0-Blende und die NeoVision-5.1-Technologie, die für eine hohe Fotoqualität sorgen soll. Videos zeichnet die Kamera in 4K-Auflösung auf. Für Videotelefonie und Selfies ist eine 8-Megapixel-Front-Kamera mit einem IMX179-Bildsensor von Sony, einer f2.4-Blende und einem Sichtbereich von 80 Grad verbaut.

(Bild: Nubia).

Zur Kommunikation stehen LTE, WLAN 802.11 ac, Dual-Band-WiFi, Bluetooth 4.1, NFC und natürlich auch GPS zur Verfügung. Auch Dual-NanoSIM-Support bietet das Nubia Z9.

Das Gerät selbst misst 147,4 mal 68,3 mal 8,9 Millimeter und wiegt 192 Gramm, womit es zwar etwas schlanker, aber deutlich dicker und wesentlich schwerer als das S6 Edge ist. An der rechten Gehäuseseite sind eine Lautstärkewippe, der Powerschalter sowie eine Taste zum Starten der Kamera integriert. Der Kopfhöreranschluss sitzt an der Oberseite, Lautsprecher und microUSB-Port an der Unterseite. Zudem sind zwei Mikrofone und eine IR-LED zur Nutzung des Gerätes als Fernbedienung an Bord.

(Bild: Nubia).

Als Betriebssystembasis dient auf dem Nubia Z9 Android 5.0 Lollipop, dem der Hersteller seine Nubia-UI-3.0-Oberfläche übergestülpt hat.

(Bild: Nubia).

Ob das Nubia Z9 überhaupt irgendwann auch nach Deutschland kommt, das ist aktuell leider noch nicht bekannt. In China kann die Standard-Version bereits über die Webseite des Herstellers vorbestellt werden. Der Verkauf startet am 21. Mai. Der Preis beträgt 3499 Yuan, was umgerechnet rund 497 Euro entspricht. Die mit rund 571 Euro teurere Elite-Version soll später herauskommen. Für rund 643 Euro gibt es dann noch das Modell mit Fingerabdruckscanner im Power-Button. Das Nubia Z9 ist grundlegend in zwei Farben erhältlich.

Lies auch: TEST: SAMSUNG GALAXY S6 (EDGE) – SO SCHÖN! [VIDEO]

Quellen:ZTEVia:CNET.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising