HTD -01: Dieser holographische Bildschirm existiert schon jetzt [Galerie]

(Blid: Numberone.world)

Bildschirme werden curved, dünner und erhalten immer kleinere Displayränder. Doch wie wäre es mit einer durchsichtigen Scheibe, die ihr als Display nutzen könnt? Dieser Prototyp namens HTD -01 existiert bereits heute.

HTD -01 Prototyp im Detail

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Könnt ihr euch noch an Röhrenfernseher erinnern? Denn diese TVs aus längst vergessener Zeit nutzen dieselbe Technologie wie der HTD -01 Prototyp, der erste durchsichtige Bildschirm. Auch er gehört zu den Kathodenstrahl-Monitoren, dürfte vom Design her die heutigen Geschmäcker aber wesentlich stärker ansprechen.

Die Basis beim HTD -01 bildet ein kleiner LED-Projektor. Dieser liefert das Bild auf eine vier Millimeter dünne Scheibe aus Acryl. Eine spezielle Folie verarbeitet das Licht des Projektors und erstellt so das Bild auf der Scheibe. Die Designer von Number One / M2Slabs nennen das Holographie. Darunter verstehe ich persönlich zwar frei schwebende digitale Inhalte und nicht etwa eine Projektion auf eine durchsichtige Scheibe, aber gut.

Mit Sicherheit kann der HTD -01 aber dennoch als state-of-the-art Design bezeichnet werden. Über Verfügbarkeit und Anwendungsmöglichkeiten haben die Designer von Number One / M2Slabs allerdings noch nichts verraten. Lediglich geben die Designer bekannt, dass der aktuelle Prototyp sich via HDMI und USB mit Computern verbinden lässt. Zudem liegt die Auflösung beim HTD -01 bei 1920 mal 1080 Pixel, was schon einmal ein guter Anfang ist. Gelingt dem Prototypen aber der Durchbruch, so könnte ich mir bald viele Anwendungsbereiche bei Glasscheiben oder -Tischen vorstellen.

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  1. Und wie bitte sollen schwarze bzw. dunkle Flächen projeziert werden? Wenn das Licht gehindert wird, dann ist die Scheibe transparent farblos und nicht dunkel bzw. Schwarz

    1. Das habe ich mich auch grad gefragt… Hat Samsung nicht schon Displays IM Glas vorgestellt? Meine das auf im Zuge der CES2012 schon mal als ‚Samsung Smart Window‘ vorgestellt zu wissen. Seit dem ist es dahingehgend aber auch recht ruhig…

  2. Ja, was denn nun? Kathodenstrahl oder LED?
    Es ist schon ein Unterschied, ob ein Elektronenstrahl durch ein Magnetfeld abgelenkt wird, oder Licht durch bewegliche Spiegel o.ä. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass die Bildfläche von *hinten* angestrahlt wird.
    Kommt deswegen demnächst irgendein Gizmodo-Spezialexperte auf die Idee, der im Veranstaltungsbereich sehr häufig vorkommenden Kombination aus Beamer und Rückprojektionsleinwand die „gleiche Technologie“ wie bei der Braunschen Röhre zu attestieren?

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