NASA-Radar spürt vier verschüttete Menschen in Nepal auf

Gebiet um Chautara aus der Weltraum-Perspektive (Bild: Google Earth)

Vor einigen Jahren stellten die NASA und das US-amerikanische Ministerium für Innere Sicherheit einen mobilen Radar vor. Basierend auf einer Technologie zur Überwachung von Raumsonden, soll der Radar Menschen ausfindig machen, die verschüttet sind. Im Katastrophengebiet von Nepal hatte das Gerät seinen ersten Einsatz - und konnte dabei helfen, vier unter Trümmern begrabene Menschen zu finden.

Der Radar hört auf den Namen FINDER (Finding Individuals for Disaster and Emergency Response). Zwei Prototypen von FINDER stellten die NASA und das US-Ministerium den Rettungskräften in Chautara zur Verfügung. Der Radar „verschießt“ Mikrowellen und ist so in der Lage, einen Herzschlag aufzuspüren – sogar durch eine dicke Schicht von Trümmern hindurch.

Mithilfe des Radars konnten die Rettungskräfte jeweils zwei Herzschläge in zwei eingestürzten Gebäuden orten. Sie gehörten vier Männern, die unter jeweils drei Metern Schutt lagen.

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Quellen:NASAVia:Gizmodo.com

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