„Bild“ und „Spiegel“: Artikel direkt bei Facebook

(Foto: Shutterstock)

Bislang nutzen (fast) alle Onlinemedien Facebook, um Nutzer auf ihre Homepages zu locken. Das könnte sich bald ändern: Mark Zuckerberg will, dass die Medieninhalte direkt auf Facebook angezeigt werden. Aus Deutschland machen jetzt mit der "Bild"-Zeitung und dem "Spiegel" die ersten Medien bei diesem Modell mit.

„Millionen von Nutzern des Sozialen Netzwerks in Deutschland können künftig BILD.de-Angebote direkt in ihrem Facebook-News Feed lesen“, verkündete heute die „Bild“-Zeitung. Instant Articles nennt Facebook das Modell, bei dem die Inhalte direkt auf Facebook angezeigt werden – eine Weiterleitung auf die Seiten der Medien entfällt. Die Urheberrechte der Artikel bleiben allerdings bei den Ursprungsmedien.

Auch sollen „Bild“ und „Spiegel“ mit dem neuen Modell weiterhin Geld verdienen können – verschenkt werden die Inhalte nicht an Facebook. Stattdessen werden sie über Werbeinhalte – die sie selbst vermarkten können – finanziert. Außerdem soll Facebook Nutzerdaten mit den Kooperationsmedien teilen.

„Fast 30 Millionen Menschen in Deutschland erleben ihren digitalen Alltag auf Facebook. Deswegen sind wir gespannt, ‚Instant Articles’ auszuprobieren und gemeinsam mit Facebook Lösungen zu entwickeln, die unsere einzigartigen Inhalte auf dieser Plattform noch schneller, leichter, reibungsloser und aufregender erlebbar machen“, so „Bild“-Online-Chefredakteur Julian Reichelt.

International nehmen unter anderem die BBC und der „Guardian“ am neuen Facebook-Modell teil.

Pan Xunbin / Shutterstock.com

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