Der Arduboy bietet Spiele für den kleinen Geldbeutel – buchstäblich

(GIF: Toyland)

Vor einem Jahr hat Kevin Bates im Alleingang die Tradition des Austauschs von Visitenkarten abgelegt und nutzte den so gewonnenen Platz im Portemonnaie für seine Entwicklung, den Arduboy, eine winzige Handheld-Konsole. Nun möchte der Spielefan den Game Boy-Klon über Kickstarter finanzieren und jedermann Videospiele für den kleinen Geldbeutel zugänglich machen.

Der Prototyp des Arduboy basiert, wie der Name bereits andeutet, auf dem Arduino Board und war damals gerade einmal 1,6 Millimeter dick. Nachdem Kevin Bates sich im Netz einer enormen Nachfrage nach dem Gerät gegenüber sah, kündigte er seinen ehemaligen Job, zog nach China und verbrachte das vergangene Jahr damit, das Konzept des Arduboy zu verfeinern und zu perfektionen, wodurch das hier sichtbare, konsumentenfreundlichere Design, das sich sicher nicht unbeabsichtigt an Nintendos Game Boy orientiert, entstand.

Die offenen Schaltkreise des Prototypen sind zwar immer noch sichtbar (immer ein netter Hingucker), doch nun sind sie hinter einer transparenten Kunststoffabdeckung geschützt, während eine Metallplatte auf der Rückseite dem schlanken Design des Arduboy die nötige Festigkeit verleiht. Dadurch ist der finale Bauchumfang des Gerätes auf fünf Millimeter angewachsen, doch der kleine Handheld ist immer noch hosentaschen- und portemonnaiefreundlich und über dies natürlich auch stabiler.

Neben einem größeren OLED-Display als das Original hat der Arduboy zusätzlich sechs Soft-Touch-Knöpfe und einen wiederaufladbaren Akku für etwa acht Stunden Spielzeit erhalten. Zusätzlich bietet er micro-USB-Konnektivität und einen Zwei-Kanal-Piezolautsprecher. Gespielt werden natürlich keine besonders aufwendigen Spiele, sondern klassische 8-Bit-Games.

(GIF: Toyland)

Darüber hinaus ist der neue Arduboy komplett Open Source. So kann jeder eigene Spiele kreieren oder alte Favoriten portieren, teilen oder anderer Leute Arbeit editieren. Wir sind jedenfalls von dem kleinen Gerät sehr angetan. Wenn ihr euch nun fragt, wie ihr an so ein gutes Stück kommt, könnt ihr die entsprechende Kickstarter-Kampagne unterstützten. Die läuft zwar noch 26 Tage, hat ihr Finanzierungsziel von 25.000 Dollar aber schon beinahe siebenfach erreicht. Für die ersten 1.000 Backer gab es den Arduboy für 29 Dollar. Der herkömmliche Preis wird immer noch bei vernünftigen 39 Dollar liegen. Der Umzug nach China muss sich für Bates gelohnt haben.

Tags :Quellen:KickstarterVia:Toyland; Gizmodo.com

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