VoiceBridge bringt das Festnetz aufs Smartphone

(Bild: Swissvoice)

Zugegebenermaßen, die Zahl derjenigen, die ein Festnetztelefon zuhause haben, sinkt. Das liegt selbstverständlich an den wunderbar einfach handzuhabenden Smartphones. Wer beides nutzt, könnte seine Festnetztelefonate mit der VoiceBridge von Swissvoice aber auch schlicht aufs iOS- der Android-Smartphone umleiten.

Spätestens seit iOS 8 und der damit einhergehenden Möglichkeit, eingehende Anrufe am iPhone auch am Mac oder iPad, sofern im gleichen WLAN, anzunehmen, äußerte sich dieser Wunsch nach einfacher plattformübergreifender Telefonie. Ähnliches ermöglicht nun das Traditionsunternehmen Swissvoice.

Mit VoiceBridge können Telefonate, die eigentlich den Festnetzanschluss adressieren, ans Smartphone oder Tablet umgeleitet werden. Ebenso kann auch vom Mobilgerät über den Festnetzanschluss eine Nummer angerufen und das komplette Adressbuch genutzt werden. Befindet man sich nicht im gleichen WLAN wie die kleine Box von Swissvoice, soll man über die “Follow Me”-Funktion auf dem Laufenden gehalten werden, also über empfangene Festnetzanrufe zu Hause in Kenntnis gesetzt werden.

(Screenshot: NetMediaEurope)

Gesprächspartner übers Mobilgerät oder den Festnetzanschluss via VoiceBridge rufen?(Screenshot: NetMediaEurope)

Dabei sendet VoiceBridge eine entsprechende Nachricht, die Name und Telefonnummer des Anrufers beinhaltet, um die jeweilige Person per Tastendruck direkt zurückrufen zu können. “Follow Me” soll darüber hinaus auch an wartende Nachrichten am Festnetztelefon erinnern.

Kompatibel ist VoiceBridge mit iOS- und (ab dem zweiten Quartal 2015) auch Android-Geräten, wobei maximal fünf davon gleichzeitig mit der Box verbunden sein können. Damit soll sich das Gerät sowohl für Familien, als auch für SOHO-Unternehmen (Small Office Home Office) besonders eignen. Die Gesprächsdaten, die dabei ans Smartphone geschickt werden, zeichnet VoiceBridge natürlich nirgends auf.

Als weiteres Feature gibt Swissvoice die Möglichkeit kostenloser Intercom-Anrufe zwischen zwei Smartphones und Tablets an, wobei dies im entsprechenden WLAN mit weit verbreiteten Messenger-Apps ohnehin möglich ist.

Eine langwierige Installation der VoiceBridge soll nicht vonnöten sein. Die Box nutzt den bestehenden PSTN-Anschluss, entsprechend funktioniert die Nummer wie ein Standard PSTN-Telefon. Sie kann laut Swissvoice nicht nur zusätzlich, sondern auch anstelle eines existierenden DECT-Telefons verwendet werden. Ist VoiceBridge mit dem heimischen WLAN-Router verbunden, muss nur noch die App aus dem App Store oder, sobald verfügbar, Google Play Store heruntergeladen und installiert werden.

Swissvoice machte VoiceBridge im ersten Quartal 2015 in Europa verfügbar, die USA folgt im Herbst diesen Jahres. Der Preis beläuft sich hierzulande auf 99 Euro.

Tags :Quellen:(Bild: Swissvoice)
    1. Aber die Fritzbox funktioniert auch nicht wirklich zufriedenstellend mit der WLAN-Telefonie. Die Sprach- und Verständigungsqualität ist von allen mir bekannten Nutzern als enttäuschend eingeschätzt worden, dem ich mich nach 3 Jahren Erfahrung voll und ganz anschließe.

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