In Zukunft könnte ein virtuelles Herz medizinische Geräte testen

(Foto: Stony Brook University)

Menschliche Herzen sind zu wertvoll, um Risiken ausgesetzt zu werden. Deswegen hat die US-amerikanische National Science Foundation (NSF) verkündet, die Forschung an virtuellen Herzen finanziell unterstützen zu wollen. Diese sollen benutzt werden, um in Zukunft medizinische Geräte zu entwicklen und zu testen.

“CyberHeart” klingt wie etwas, dem man in einem “Terminator”-Film begegnen würde. Die Plattform für virtuelle Herzen, die von Computerwissenschaftler der Stony Brook University entwickelt wird, richtet sich aber an Menschen. CyberHearts sollen genutzt werden, um Medizingeräte während der Entwicklungsphase zu testen. So soll der Produktionsprozess beschleunigt werden, es sollen außerdem weniger Tests an tierischen oder menschlichen Herzen nötig werden.

Die CyberHears-Plattform soll Computermodelle von Herzfunktionen mit anderen mathematischen Werkzeugen nutzen, um herauszufinden, wie das menschliche Herz mit Medizingeräte interagiert. So können etwa Modelle nachgestellt werden, die Herzrhythmusstörungen simulieren. Auch sollen Herzschrittmacher für individuelle Patienten eingestellt werden können, bevor diese dann implantiert werden.

Foto: Stony Brook University

Tags :Via:gizmodo.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising