Vergleich: Fünf Bluetooth-Lautsprecher im Sound-Check [Video]

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Die integrierten Lautsprecher von Smartphones oder Tablets sind inzwischen zwar schon deutlich besser und lauter geworden, um auf der Grillparty am See oder zu Hause für ordentlichen Sound zu sorgen, sind sie aber nicht ausgelegt. Perfekt geeignet sind für solche und ähnliche Szenarien Bluetooth-Lautsprecher, die sich bequem im Rucksack transportieren lassen und dem Mobilgerät klanglich unter die Arme greifen. Wir haben fünf unterschiedliche Bluetooth-Lautsprecher von Teufel, Bose, Creative, Logitech und Skullcandy verglichen.

Fünf Bluetooth-Lautsprecher im Vergleich

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Teufel Boomster

Bluetooth-Lautsprecher gibt es inzwischen wie Sand am mehr. Sie sind zu fast allen Mobilgeräten mit Android, Windows Phone, Blackberry OS oder Apple iOS kompatibel und funktionieren das Smartphone oder Tablet zu einer kleinen Soundanlage um. Die günstigsten Bluetooth-Boxen gibt es schon für kleines Geld. Diese Mini-Lautsprecher haben in der Regal aber kaum mehr Wumms als das Smartphone selbst. Wer mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt für 150 bis 300 ordentliche Geräte wie den Skullcandy Air Raid, Creative SoundBlaster Roar, UE Megaboom, Bose SoundLink III oder Teufel Boomster, die mit Verstärkern, Subwoofern und praktischen Zusatzfeatures wie einem wasserfesten Gehäuse, einer integrierte Freisprecheinrichtung, einem microSD-Kartenslot oder FM-Radio ausgestattet sind.

Skullcandy Air Raid, Creative SoundBlaster Roar, UE Megaboom, Bose SoundLink III und Teufel Boomster im Sound-Check

Skullcandy Air Raid

Der Skullcandy Air Raid ist für 149 Euro erhältlich und in unserem Vergleich mit das günstigste Modell. Er besticht vor allem durch sein ausgefalleneres und gegen Umwelteinflüsse geschütztes Design. Der Bluetooth-Speaker ist mit seinem Maßen von 18,5 mal 8,9 mal 6,4 Zentimeter und einem Gewicht von 816 Gramm außerdem sehr portabel und damit bestens für den Außeneinsatz geeignet. Das Gehäuse aus Silikon, Kunststoff und rostfreiem Stahl ist wasserfest und lässt den Raid Air auch Stürze überstehen. Der Anschluss zum Laden des Gerätes sowie der AUX-Eingang sind hinter einer Gummiabdeckung versteckt. Zudem bietet der Skullcandy Raid Air eine Halterung für einen Tragegurt sowie einen Karabinerhaken.

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Trotz des vergleichsweise günstigeren Preises bietet der Bluetooth-Lautsprecher mit zwei 50-mm-Treibern ein ordentlichen Sound und eine Lautstärke von bis zu 88 db. Zudem liefert der Air Raid annähernd 360-Grad-Sound, wenn man ihn mit den Lautsprechern nach oben positioniert. Die Musikwiedergabe kann über zwei große Tasten gesteuert werden.

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Aufgeladen wird die Skullcandy-Box via microUSB. Ein Netzteil liegt dem Gerät nicht bei. Nur das Kabel liefert der Hersteller mit. Allerdings kann man beispielsweise auch einfach das microUSB-Ladegerät des Smartphones verwenden. Praktisch: Unterwegs lässt sich der Air Raid dank microUSB auch mit einem Akkupack mit Strom versorgen. Mit einer vollen Akkuladung sind laut Hersteller rund 5 Stunden Musikgenuss bei voller Lautstärke möglich. Bei mittlerer bis hoher Einstellungen sind es gut 8 Stunden.

Auf zusätzliche Funktionen muss man beim Modell von Skullcandy verzichten. Wer aber einen nicht ganz so teureren Bluetooth-Lautsprecher für den Außeneinsatz sucht und auf die Zusatzfeatures verzichten kann, der ist beim Skullycandy Air Raid am ehesten an der richtigen Adresse.

UE Megaboom

Ähnlich wie der Air Raid von Skullcandy hebt sich der UE Megaboom durch sein robustes Gehäuse sowie seine zylindrische Form stark von den schlichter wirkenden Mitbewerbern ab. Mit einem Gewicht von 877 Gramm, einer Höhe von 22,6 Zentimetern und einem Durchmesser von 8,3 Zentimetern ist er ebenfalls noch recht leicht, dünn und portabel. Wie der Air Raid ist der Megaboom wasserdicht, in diesem Fall nach der IPX7-Zertifizierung, und übersteht sogar 30 Minuten unter Wasser bei einer Tiefe von einem Meter. Außerdem kann ihm Sand und Schmutz nichts anhaben und er ist auch äußerst stoßresistent, wie unser Test zeigte.

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Der UE Megaboom verbindet sich Mithilfe von NFC noch etwas komfortabler und schneller mit dem Mobilgerät. Für die Musikwiedergabe bringt die Bluetooth-Box zwei 2-Zoll-Lautsprecher sowie zwei passive 2-Zoll- mal 4-Zoll-Spulen mit, die für eine bessere Soundqualität und einen besseren 360-Grad-Sound sorgen. Auch die Lautstärke ist mit 90 db nochmals minimal höher. Zudem kann man den UE Megaboom auch mit einer zweiten Megaboom-Box eines Freundes koppeln, was für einen vielfach besseren Sound sorgt. Über die zugehörige App steht zudem noch ein Equalizer zur Verfügung, durch den sich die Soundqualität noch steigern lässt. In der Gruppe macht der UE Megaboom damit deutlich mehr Spaß, als Air Raid.

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Zusätzlich bietet der UE Megaboom eine Freisprecheinrichtung sowie Weckfunktion. Die Akkukapazität beträgt 3.600 mAh. UE gibt bei einer mittleren Lautstärke eine Laufzeit von satten 20 Stunden an. Bei voller Lautstärke soll eine volle Akkuladung immerhin noch die Hälfte der Zeit reichen, was Unterhaltung vom Abend bis in die frühen Morgenstunden garantieren sollte. Aufgeladen wird die UE Megaboom über das mitgelieferte, neongelbe Flachkabel und dem starken Ladeteil. Die Ladezeit beträgt gut 2,5 Stunden. Außerdem kann man das Logitech-Modell auch via microUSB mit Strom betanken.

Creative SoundBlaster Roar SR20

Der im Jahr 2014 mit dem Red-Dot-Award ausgezeichnete Creative SoundBlaster Roar ist für 159 Euro erhältlich und mit 20,2 mal 11,5 mal 5,7 Zentimeter und einem Gewicht von rund 1,1 Kilogramm etwas größer und schwerer, aber immer noch portabel. In dem schicken, aber leider nicht wasserdichten Gehäuse finden fünf Treiber, ein Subwoofer und zwei Verstärker Platz, die für einen ordentlichen Sound sorgen. Die Roar- und Tera-Bass-Technologie von Creative kitzelt noch etwas mehr heraus. Die Lautstärke erscheint allerdings dennoch nicht ganz so hoch wie bei den nachfolgenden Konkurrenten.

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Dafür bietet der Roar für den Preis erstaunliche viele Zusatzfeatures. Die Kopplung mit dem Smartphone oder Tablet klappt hier auch via NFC. Nutzer können dank Link Security außerdem verwalten, ob sich andere Personen ebenfalls mit der Bluetooth-Box verbinden und die Musikwiedergabe steuern können.

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An Formaten sind beim SoundBlaster Roar auch AAC und aptX unterstützt. MP3-, WMA- und WAV-Files lassen sich darüber hinaus auch von einer microSD-Karte abspielen. Man muss also kein Gerät anschließen, sondern kann einfach die Speicherkarte mit Musik einlegen. Das spart beispielsweise dem Smartphone. Der Creative SoundBlaster Roar SR20 dient zudem als Freisprecheinrichtung für das Smartphone und kann Gespräche aufnehmen und auf der Speicherkarte sichern. Die Aufnahmefunktion kann über Tasten am Gehäuse gesteuert werden. Ein AUX-Anschlusses ist auch an Bord.

Die Stromversorgung übernimmt ein 6000-mAh-Akku, der im Durchschnitt für 8 Stunden Musikgenuss ausreicht. Praktisch ist, dass man bei Bedarf das Smartphone über einen DC-Out an der Creative-Box aufladen kann. Ein microUSB-Anschluss für ein Akkupack ist ebenfalls mit an Bord. Creative legt zudem ein Netzteil samt Adapter für Europa bei, dass den Lautsprecher noch etwas schneller mit Strom betankt.

Bose SoundLink III

Aufgrund seiner Maße von 25,6 mal 13,2 mal 4,8 Zentimetern und einem Gewicht von gut 1,37 Kilogramm ist der Bose SoundLink III schon eher für die Grillparty zu Hause geeignet. Das silberne Metallgehäuse wirkt sehr schlicht, aber hochwertig verarbeitet, was man bei einem Preis von 299 Euro (Straßenpreis ab ca. 250 Euro) auch erwarten darf.

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Für einen sehr guten Sound sorgen vier Neodym-Schallwandler in Kombination mit gegenüberliegend positionierten Passivstrahlern. In Sachen Audioqualität ist der SL3 den bisherigen Konkurrenten überlegen, dafür bietet er für den hohen Preis kaum Extra-Funktionen. Lediglich ein AUX-Eingang ist mit an Bord.

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Der eingebaute Lithium-Ionen-Akku reicht laut Hersteller im Durchschnitt für bis zu 14 Stunden Musikgenuss und wird über ein mitgeliefertes Netzteil mit Strom betankt. Das Laden via microUSB ist trotz Anschluss nicht möglich. Der Port auf der Rückseite ist nur für Service-Aufgaben ausgelegt.

Für den Preis wirkt der SoundLink 3 damit recht teuer. Wer aber nach einem noch kompakten Bluetooth-Lautsprecher mit einer Top-Audioqualität statt mit vielen Zusatzfunktionen Ausschau hält, der sollte einen genaueren Blick auf den Bose SoundLink 3 werfen.

Teufel Boomster

Der Teufel Boomster ist 37 mal 18 mal 14,5 Zentimetern und einem Gewicht von 3,35 Kilogramm das größte und schwerste Modell. Für den mobilen Einsatz ist der einem Ghettoblaster nachempfundene Bluetooth-Lautsprecher daher am wenigsten von den fünf Geräten geeignet.

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Dafür sorgt der Boomster aber für den lautesten, besten und sattesten Sound. Dafür sorgt ein 3-Wege-System mit zwei Hoch- und zwei Mitteltöner mit 20 respektive 65 Millimetern sowie ein Downfire-Subwoofer.

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Preislich liegt der Teufel Boomster auf einem Niveau mit dem Bose SoundLink III. Für 299,99 Euro bietet der Bluetooth-Speaker auch NFC zur vereinfachten Kopplung mit einem Smartphone, einen AUX-Audioeingang, aptX, eine Freisprecheinrichtung sowie dank einer Wurfantenne auch FM-Radio samt Stationstasten und automatischer Suchfunktion. Zudem kann via USB ein älterer PC angeschlossen werden, der beispielsweise kein Bluetooth besitzt.

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Der Akku hat eine Kapazität von 4400 mAh und reicht bei normaler Lautstärke für bis zu 16 Stunden Musikwiedergabe. Praktisch ist, dass der Boomster neben dem Akkubetrieb auch noch mit normalen Batterien mit Strom versorgt werden kann. Auch der Netzbetrieb ist möglich. Aufladen lässt sich der Akku innerhalb von gut 3 Stunden. Ein microUSB-Anschluss zum Laden ist nicht mit an Bord.

Fazit

Alle fünf verglichenen Bluetooth-Lautsprecher haben einen guten Eindruck hinterlassen und ihren Zweck voll erfüllt. Der Skullcandy Air Raid ist mit 149 Euro eine erschwinglichere Option für den Außeneinsatz, falls man wetterfeste Lautsprecher sucht. Er bietet einen ordentlichen Sound, auf Zusatzfunktionen muss aber verzichten. Der wasser-, schmutz und stoßresistente UE Megaboom bietet dann für 299 Euro noch einen besseren Klang sowie ein paar nette Zusatzfunktionen wie einen microUSB-Anschluss, NFC, eine zugehörige App und die Möglichkeit, zwei Boxen zusammenzuschließen. Wer eine noch kompakte Bluetooth-Box für den Einsatz im Trockenen oder Garten sucht und daher keinen großen Wert auf zusätzliche Features wie Wasserschutz legt, sondern hauptsächlich auf einen sehr guten Klang achtet, der ist beim gut 250 Euro teuren Bose SoundLink 3 am ehesten an der richtigen Adresse. Eine günstigere Alternative ist der Creative SoundBlaster Roar für knapp 160 Euro. Er kann zwar in Sachen Soundqualität nicht ganz dem SL3 mithalten, dafür aber mit Zusatzfunktionen wie einem microSD-Kartenslot oder einem DC-Out zum Laden des Smartphones punktet. Wer den lautesten und fettesten Sound mit ordentlichem Bass sucht, der sollte zum Boomster von Teufel greifen. Dieser kostet 299 Euro und kann unterwegs auch mit Batterien betrieben werden. Mit über 3 Kilogramm ist er aber auch das schwerste und am wenigsten portabelste Gerät.

Skullcandy Air Raid, Creative SoundBlaster Roar, UE Megaboom, Bose SoundLink III und Teufel Boomster im Sound-Check

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