Oppo R7: Etwas dicker, dafür mit Dual-SIM- und microSD-Support

(Bild: Oppo).

Der in China ansässige Smartphone-Hersteller Oppo hat den Nachfolger des R5 vorgestellt. Das Oppo R7 gibt es als Standard-Version mit einem 5-Zoll-Display, sowie in einer Plus-Variante mit größerem 6-Zoll-Screen. Beim Gehäuse setzt Oppo ähnlich wie Huawei beim P8 auf ein Unibody-Chassis aus hochwertigem Metall.

So dünn wie noch das Oppo R5 (4,85 Millimeter) ist das R7 nicht. Mit 6,3 Millimetern ist es aber natürlich nicht dick, sondern immer noch äußerst flach. Es unterbietet in der Bauhöhe das Huawei P8, Galaxy S6 oder auch iPhone 6 – wenn auch nur knapp. Das Unibody-Gehäuse ist nun komplett aus Metall, bringt aber mit 147 Gramm etwas weniger auf die Waage als der Vorgänger. Das liegt am geschrumpften Displays, das nun eine kompaktere Diagonale von 5 Zoll aufweist. Anstatt den Mittelweg zu gehen, hat sich Oppo wie auch Huawei dazu entschieden, eine zweite Version mit einem deutlich größeren Display herauszubringen. Die Plus-Version kommt mit seinem 6-Zoll-Bildschirm auf 158 mal 82 mal 7,75 Millimeter und 203 Gramm. Als Farbvariationen stehen Silber und Gold zur Auswahl.

Das Oppo R7 und R7 Plus stattet der Hersteller wieder mit einem Full-HD-AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 1.920 mal 1080 Pixel und Gorilla Glas 3 aus. Bei einer Diagonale von 5 Zoll kommt das R7 auf eine Pixeldichte von 453 ppi. Das 6-Zoll-Modell R7 Plus erreicht 377 Pixel pro Zoll.

(Bild: Oppo).

Angetrieben werden die neuen Oppo-Smartphones wieder von Qualcomms Octa-Core-Prozessor Snapdragon 615 (MSM8939) mit 1,5 GHz Takt. An Arbeitsspeicher integriert Oppo bei beiden Geräten jetzt aber 3 GByte LPDDR3-RAM (1866 MHz). Der interne Speicher für Daten ist beim Oppo R7 mit 16 GByte genauso groß wie beim R5 und kleiner bemessen als beim R7 Plus. Dieses bietet 32 GByte für System und Daten. Die Stromversorgung übernimmt beim R7 ein 2320 mAh starker Akku. Das R7 Plus bietet eine höhere Kapazität von 4100 mAh. Die Akkulaufzeit dürfte sich daher verbessert haben. Dank der VOOC-Flash-Charge-Technologie ist der Akku laut Oppo außerdem in 30 Minuten zu 75 Prozent geladen. Fünf Minuten an der Steckdose sollen das Gerät für 2 Stunden mit Strom betanken.

Die Kamera-Ausstattung ist wiederum bei beiden Modellen identisch. Auf der Rückseite ist jeweils eine 13-Megapixel-Kamera mit dem auch schon vom R5 bekannten Exmor-IMX214-Sensor von Sony und einer f2.2-Blende verbaut. Eine Besonderheit der Kamera ist wieder der Ultra-HD-Modus, der wie beim Oppo R5 aus Einzelbildern ein hochauflösendes Foto zusammenrechnet. Die Auflösung ist jetzt 52 stat 50 Megapixel. Videoaufnahmen sind in 4K möglich. Für Selfies und Videotelefonie ist eine höher auflösende 8-Megapixel-Kamera mit f2.4-Blende integriert.

An Kommunkationsmöglichkeiten stehen LTE, UMTS samt HSPA+, WLAN 802.11a/b/g/n, WiFi-Direct, Bluetooth 4.0, USB OTG, DLNA und GPS zur Verfügung. Darüber hinaus bieten das Oppo R7 und R7 Plus dank des dickeren Gehäuses nun Dual-SIM-Support. Anwender können nun zwei NanoSIM-Karten gleichzeitig betreiben. Der Hybrid-Slot kann alternativ auch eine SIM- und eine microSD-Karte aufnehmen, die zur Erweiterung der Speicherkapazität dient. Als zusätzliches Feature scheint das Oppo R7 Plus noch einen Fingerabdruckscanner zu bieten.

Als Betriebssystem kommt das auf Android basierende ColorOS in der neuen Version 2.1 zum Einsatz. Das Plus-Modell läuft laut Herstellerangaben schon mit der neuesten Version Android 5.1 Lollipop. Beim R7 ist die Basis noch Android 4.4 KitKat. Eventuell hat sich hier ein Fehler im Datenblatt eingeschlichen. Zu erwarteten wäre, dass auch das R7 mit Lollipop läuft. Zumindest gibt Oppo bei beiden Modell Raw-Support als Kamera-Feature an, was auch beim kleineren Modell auf Lollipop hindeutet. Oppo hat ColorOS optimiert und wirbt mit einer schnelleren Bootzeit sowie einer kürzeren Ladezeit beim Öffnen von Apps.

Informationen zu den Preisen der Geräte und ihrer Verfügbarkeit liegen aktuell noch nicht vor.

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Tags :Quellen:OppoVia:CNET.de

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