Test: Teufel Airy – Kabelloser Ohrenschmaus

(Bild: Gizmodo)

Nicht nur im Bereich der tragbaren Lautsprecher wird vermehrt auf die Verbindung via Bluetooth gesetzt, sondern auch bei den Kopfhörern finden sich immer mehr Vertreter der Generation Kabellos. Klar, gerade beim Sport oder zu Hause ist die gewonnene Bewegungsfreiheit natürlich ein riesiger Vorteil. Im heutigen Test hören wir uns den neuen Bluetooth-Kopfhörer von Teufel mit dem passenden Namen Airy mal genauer an.

Teufel Airy

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Teufel Airy

Technische Details

Nur, um es einmal genannt zu haben: Die Impedanz klassisch bei 32 Ohm, Frequenzbereich von 20 bis 19500 Hz. Aber das sind beim Airy nicht die Punkte, die uns interessieren. Interessant wird die Bluetooth-Geschichte. Untergebracht ist hier Bluetooth 4.0 mit apt-X® für kabellose Übertragung in CD-Qualität – und das funktioniert teuflisch gut.

Hier kommt nämlich noch einiges hinzu, denn Bluetooth hat vor allem bei Kopfhörern ja nicht nur Vorteile: Das Headphone wird zum aktiven Gerät in dem diverse Teilchen untergebracht werden müssen. Sender / Empfänger, Bedienelemente, Verstärker und natürlich der Akku! Und genau da überzeugt Teufel – nicht nur, dass der Kopfhörer trotzdem wahnsinnig elegant, schlank und zierlich daherkommt – der Lithium-Ionen-Akku hält bis zu 20 Stunden und lädt innerhalb von zwei.

(Bild: Gizmodo)

Tragekomfort

Auch hier kommt natürlich wieder die Bluetooth-Geschichte ins Spiel: Es ist schlicht und einfach geil, kein Kabel an sich rumhängen zu haben und trotzdem diesen Sound zu genießen. Dazu bringt der Airy gerade einmal 150 Gramm auf die Waage – das alleine würde ihn schon zum perfekten Begleiter zum Sport machen, aber da gibts noch mehr.

Der Bügel ist innen mit Silikon gepolstert und die kunstledernen Ohrenpolster sind abwasch- und sogar austauschbar! Dass der Airy darüber hinaus auch noch fest und vor allem bequem sitzt, ist fast schon unnötig zu erwähnen. Einziger Makel hier: Der Verstellbereich am Bügel ist sehr klein – für Menschen mit großen Köpfen könnte das schwierig werden. Dafür räumt Teufel hier aber eine achtwöchige „Probezeit“ ein.

VERGLEICH: FÜNF BLUETOOTH-LAUTSPRECHER IM SOUND-CHECK [VIDEO]

Ebenfalls zum Tragekomfort zähle ich hier das Bedienelement. An der rechten Ohrmuschel ist alles untergebracht, was man braucht: Ganz oben die Play/Pause-Taste, im unteren Bereich die Vor- und Zurück-Tasten – dazwischen findet man ein Rädchen, um die Lautstärke zu verstellen. Hat man sich die Tasten einmal eingeprägt, funktioniert die Bedienung auch einwandfrei. Zusätzlich ist dort auch das Mikrophon der Freisprecheinrichtung untergebracht. Und auch das funktioniert – Überraschung! – richtig gut. Tolle Sprachqualität, ohne sich ein Kabel an den Mund halten zu müssen.

(Bild: Gizmodo)

Klangqualität

Boom! Hier haut Teufel richtig einen raus. Ich habe langsam das Gefühl, hier eine Werbung für den Airy zu schreiben, aber ich kann nicht anders: Man merkt hier einfach, dass Teufel in diesem Bereich zu Hause ist. Gerade die Klangabstimmung überzeugt. Man betont hier eindeutig den Bass-Bereich, was seiner Bestimmung als Headphone für unterwegs sehr entgegenkommt. Bumm-Bumm trotz kreischender Kinder (von denen man praktisch nichts mitbekommt).

Die hohen Töne nimmt man dagegen leicht zurück. Auch in Sachen Auflösung und Dynamik hat der Kopfhörer einiges zu bieten. Insgesamt eine großartige Abstimmung, die dazu führt, dass der Airy immer nach Action und nie langweilig klingt. Und die Lautstärke! Mein lieber Herr Gesangsverein, ich hatte lange keine Kopfhörer mehr auf, die einem das Hirn rausblasen könnten. Und ich schreibe hier „nur“ von dem Klang via Bluetooth-Verbindung! Für den Fall, dass der Akku mal schlapp macht, ist natürlich eine Klinken-Verbindung mitgeliefert – und damit werden die oben genannten Charakteristika noch einmal verstärkt.

(Bild: Gizmodo)

Lieferumfang und Verarbeitung

Schon die Verpackung wirkt sehr hochwertig und schick – man spürt regelrecht, dass sich darin nur Qualität verstecken kann. Man öffnet den Deckel und findet: Ein großes, schönes Hardcase – ideal für Reisen. Darin befindet sich dann auch ein USB-Ladekabel und das 3,5mm-Klinkenkabel in grau. Und natürlich der Kopfhörer – wir hatten zum Test das Modell in weiß, das ich persönlich sehr schick finde, weil es perfekt zum schlanken Design passt. Außerdem gibt es Ausführungen in beige und anthrazit. Insgesamt ist der Kopfhörer sehr hochwertig verarbeitet – hier passt und funktioniert einfach alles.

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Fazit

Man kann sich ja denken, dass das Fazit heute extrem positiv ausfällt – und das tut es auch. Denn es kommt zu allen genannten noch ein wesentlicher Punkt dazu: Der Preis. Bei Amazon gibt es den Airy für ca. 135 Euro, bei Teufel direkt für 129,99 Euro. Wer sich hin und wieder mit Kopfhörern auseinandersetzt, weiß, dass man bei diesem Preis gar nichts falsch machen kann – zumindest, wenn man dann ein solches Produkt in den Händen hält. Einen wunderschönen, schlanken Kopfhörer, ohne Kabel mit überzeugendem Klang und innovativer Bedienung. In diesem Sinne: Chapeau, Teufel!

Pro / Con

plusPreis

plusGewicht

plusKlang

plusAussehen

minusKleiner Verstellbereich

minusGeringe Farbauswahl

(Bild: Gizmodo)

Tags :
  1. WOW… wow…. das muss ich erst einmal setzen lassen…….
    Gizmodo, Gizmodo. Was habt ihr denn da für eine flache Schreibflunder aufgegabelt…
    Mal von dem unerträglich überdrehten YouTuber-Slang abgesehen, der vielleicht Zwölfjährige anspricht, sprüht dieser „Test“ vor Unprofessionalität in Reinform. Das bin ich von euch eigentlich nicht in dem Maße gewohnt!
    Es geht schon früh los: „Nur, um es einmal genannt zu haben: Die Impedanz klassisch bei 32 Ohm, Frequenzbereich von 20 bis 19500 Hz. Aber das sind beim Airy nicht die Punkte, die uns interessieren. Interessant wird die Bluetooth-Geschichte. Untergebracht ist hier Bluetooth 4.0 mit apt-X® für kabellose Übertragung in CD-Qualität – und das funktioniert teuflisch gut.“

    Ääähm, darf ich fragen, was mich hier erwartet? Es ist ein KOPFHÖRERTEST und euch interessieren die für ein solches Gerät ausschlaggebenden technischen Eigenschaften nicht? Hauptsache das Teil hat Bluetooth… ist ja auch die Hauptfunktion und steckt nicht in unzähligen Geräten. Scheint zumindest der erste Bluetooth-Kopfhörer des Autors zu sein, denn andernfalls wäre er nicht so „mega-geil“ auf dieses Feature, das schon seit Jahren in Kopfhörern verwendet wird und von denen ihr schon viele selbst getestet habt. Dass die logischen Vorteile der drahtlosen Übertragung dann noch so „echt krass“ breitgetrampelt werden, bestätigt diesen Eindruck nur.

    2. Es wird im Text angekreidet, dass der Verstellbereich des Airy sehr klein ist, als Kritikpunkt wird es im Fazit nicht aufgegriffen. Das kann ich bestätigen, da ich das Teil selbst seit einigen Wochen besitze. So natürlich gut, dass es wie beschrieben nicht erwähnt werden muss, sitzt der Kopfhörer aber keineswegs, denn ich verspüre schon nach kurzer Zeit auf der weitesten Einstellung starke Druckschmerzen auf den Ohren. Sogar meinen beiden Söhnen ist der Airy auf Dauer zu eng. Dass wir mit unseren Köpfen nicht alleine sind, bestätigen auch einige Reviews, die ich so im Netz und in Zeitschriften gelesen habe. Zum Glück hat das Teil ja noch Bluetooth, ich meine „wie geil ist DAS denn?!“ Mein lieber Herr Gesangsverein, um den Autor zu rezitieren.

    Nachdem ja schon zu Beginn klar gemacht wurde, dass dieser Test keine Audiokenntnisse zur Grundlage hat, fällt der entsprechende Absatz auch entsprechend unprofessionell aus. Sie haben das Gefühl Werbung für Airy geschrieben zu haben? Das haben Sie in der Tat, denn genauso gehaltlos sind die Aussagen über den Klang. Wer WIRKLICH schon einige Kopfhörer auf den Ohren hatte, merkt, das Airy hier einen ausgesprochen ausgeglichenen Klang hinbekommen hat und die Bässe nicht, wie fälschlicherweise betont, total „Bum-Bum“ sind. Dazu noch der Widerspruch „Man betont hier eindeutig den Bass-Bereich“ und “ Auch in Sachen Auflösung und Dynamik hat der Kopfhörer einiges zu bieten. Insgesamt eine großartige Abstimmung, die dazu führt, dass der Airy immer nach Action und nie langweilig klingt“… Merkt man erst, wenn man seine eigenen Worte nochmal am Stück durchliest, oder? Die Lautstärke ist ebenfalls nicht so dermaßen „krasser Scheiß.“ Der Teufel kommt auf ein dB-Niveau, wie es viele Kopfhörer der Preisklasse bieten. Nicht leise, aber auch alles andere als fähig, „das Hirn rauszublasen“… Mein lieber Scholli… Lieber nochmal schnell erwähnen, dass man bei einem Bluetooth-Kopfhörer nicht einmal das Mikrofon festhalten muss. WAHNSINN!! Dabei wird zu guter Letzt im Bezug auf das Design überhaupt nicht erwähnt, wie schmutzanfällig das Gehäuse ist.

    Und für 130 Euro kann man sehr wohl vieles falsch machen. Nach oben ist zwar selten eine Grenze gesetzt, aber im Zweifel ist das viel verlorenes Geld. Ein hoher Preis ist nicht immer gleichzusetzen mit guter Qualität. Die bekommt man beim Airy zum Glück. Aber die Aussage ist ja mal totaler Blödsinn. Und jetzt komme ich auch langsam mal zum Ende. Ich sitze an diesem Kommentar bestimmt schon länger als Sie an diesem PR-Text.

    Sollte es ein nächstes Mal geben, mitte etwas mehr tun als einmal schnell ein Lied von David Guetta rein und los schreiben.

    Dass der einzige Kritikpunkt die „geringe“ Farbauswahl ist, ist abschließend ziemlich bezeichnend für diese ganze Farce und zeigt, dass der Autor sich bisher ausschließlich mit den wenig überzeugenden Produkten von Beats by Dr. Dre „befasst“ hat. Scheiß Sound, aber hauptsache bunt und „hip“!

    Herr Naebers, Sie haben sich mit diesem Text leider als absoluter Dilettant dieses Gebietes entlarvt. Vielleicht sollten sie sich etwas umorientieren. Als YouTuber haben sie schon einmal die richtigen Umgangsformen. Da bekommen Sie mit genügend Abonnenten auch ihre gratis Kopfhörer und sie müssen wenigstens nicht so tun, als hätten sie sich ein bisschen mit dem Gerät auseinandergesetzt. Da reicht der Hinweis, es handle sich um ein Product Placement.

    In diesem Sinne: Setzen, 6!

    1. Hallo Hubert,

      der Kritikpunkt „Kleiner Verstellbereich“ wurde hinzugefügt. Danke für die Anmerkung. Nur zu diesem Thema: Ich hatte den Kopfhörer mehrere Stunden am Stück auf und keine Schmerzen – für mein subjektives Empfinden sitzt der Airy also fest und bequem. Leider kenne ich deine Schädelform nicht, so dass ich das in den Artikel nicht einbauen konnte – das tut mir Leid. Ich weiß auch nicht wie viele Test-Artikel du bei gizmodo.de schon gelesen hast, aber der „Youtube-Slang“ ist hier keineswegs neu. Manchmal verwechseln uns Leute mit der FAZ – warum, das verstehen wir leider auch nicht. Bei gizmodo.de findest du Lifestyle-Themen und auch mal subjektive Testberichte – mir hat dieser Kopfhörer nun mal wirklich gut gefallen und deshalb klingt dieser Text eben so, wie er klingt. Sicherlich kannst du dir vorstellen, dass auch nicht alle unsere Leser Ü40 sind und es teilweise auch Leute gibt, die es mögen, wenn ein Test mal etwas „flippiger“ daherkommt. Wenn dir das nicht passt, hier gibt es das Abo der FAZ (sogar gedruckt!): https://abo.faz.net/

      Viele Grüße
      Matthias Naebers, kommende Youtube-Sensation

  2. danke für Testbericht!

    Habe mir den Kopfhörer aufgrund des Testberichts, direkt bei Teufel bestellt. Ich bin sehr zufrieden.

    Der Sound macht laune, ich höre gerne Reggae.
    (Der Kopfhörer drückt mir auch nach 3 Stunden gebrauch nicht auf die Ohren)

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