Facebook will Bezahlschranken für Instant Articles einführen

(Bild: Facebook)

Das Instant-Articles-Projekt bei Facebook erlaubt es ausgewählten Medien, ihre Artikel direkt auf Facebook zu veröffentlichen, weiter dafür Werbeeinnahmen zu erhalten. Doch bisher gab es keine Bezahlschranken, was sich nun einem Bericht nach ändern soll.

Facebook will für sein „Instant Articles“-Projekt – zumindest für den Springer-Konzern – auch ein Bezahlsystem einrichten. Das sagte Springer-Manager Christoph Keese dem Spiegel. Bild.de bietet seit einiger Zeit nicht mehr alle seine Artikel auf der Website kostenlos an.

„Wir haben mit Facebook schriftlich vereinbart, dass es so schnell wie möglich ein Bezahlsystem bei Instant Articles gibt. Der Leser, der ‚Bild Plus‘-Artikel auf Facebook lesen möchte, wird dafür künftig in gleichem Umfang bezahlen müssen wie auf Bild.de“, so Keese. Zugleich verteidigte er die Zusammenarbeit des gegenüber Google kritischen Verlagshauses mit Facebook.

„Wir haben vor Facebook nicht mehr oder weniger Sorge als vor Google“, so Keese. Das Leistungsschutzrecht sei jedoch bei den Instant Articles nicht berührt. „Wir beliefern Facebook mit Inhalten, die wir selbst auswählen, die Hoheit liegt bei uns. Bei Facebook vermarkten wir unsere Anzeigen selbst und behalten alle Erlöse. Und wir verkaufen Abos. Google dagegen kopiert einfach von unseren Servern herunter und sagt: Wir nutzen eure Inhalte, und das Rinnsal an Traffic, das davon bei euch ankommt, dürft ihr zu Geld machen.“

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