EU will britischen Porno-Filter kippen

(Foto: Shutterstock)

Wer soll Pornografie aus dem Internet filtern - besorgte Eltern oder Provider? In Großbritannien machen das bislang die Provider, Pornos können allerdings auf Wunsch freigeschaltet werden. Das will die EU jetzt offenbar ändern.

Wie “Spiegel Online” unter Berufung auf die “Sunday Times” berichtet, plant die EU, den britischen Porno-Filter zu kippen. Sie favorisiert hingegen einen Filter, der von den Nutzern selbst eingerichtet wird und jederzeit wieder aufgehoben werden kann.

Internetaktivisten waren gegen die britische Regelung von Anfang an Sturm gelaufen. Untersuchungen hatten gezeigt, dass die Provider äußerst großzügig blockiert hatten: Rund ein Fünftel der 100.000 meistbesuchten Websites war demnacht von mindestens einem Filter eines britischen Providers betroffen. Die britische Regierung hingegen begründete die Einführung der Filter mit Kinder- und Jugendschutz.

Foto: Shutterstock

Tags :Quellen:SPON

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising