Sharp-Smartphone spielt Videos mit 2.100 Bildern pro Sekunde ab

(Bild: Sharp)

Sharp verbaut in seinen Smartphone-Spitzenmodellen eine Kamera ein, die bei einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln mit 210 Bildern pro Sekunde filmen kann. Das reicht schon für ansehnliche Zeitlupenaufnahmen, doch die Geräte können sie mit 2.100 fps abspielen.

Aquos Zeta und Aquos Xx heißen die Android-Smartphones von Sharp, die durch ihre Kameras besonders hervorstechen.

Die Geräte nehmen Videos mit 854 x 480 bei 210 Frames pro Sekunde (fps) beziehungsweise Full-HD mit 120 fps auf. Für die Wiedergabe der Videos können sie durch eine Zwischenbildberechnung gar 2.100 beziehungsweise 1.200 Frames pro Sekunde erzeugen. Wird das in Normalgeschwindigkeit abgespielt, entstehen extrem langsame Zeitlupen.

Sharp hat eine Reihe von Demo-Videos anlässlich der Vorstellung der neuen Smartphones veröffentlicht, die gut zeigen, wie sauber die Zwischenbildberechnung arbeitet. Die Sharp-Smartphones werden vermutlich nur in Japan auf den Markt kommen, zeigen aber, was mittlerweile mit derartigen Geräten technisch im Bereich Videotechnik möglich ist.

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  1. 2100fps Wiedergabe ist ja mal völlig sinnlos. Sinn einer Zeitlupe ist es, etwas zu zeigen, was ich mit bloßem Auge nicht sehe. Wenn ich jetzt Bilder interpoliere, also neu berechne und somit Bilder schaffe die so nicht existiert haben, wird das Video nur „langweilig“.

    Aber 240fps sind ja auch nicht schlecht und „reichen“ in den meisten Fällen ja auch. Kann man nur hoffen, dass die Komprimierung dann nicht zu stark ist.

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