Cyberattacke auf Bundestag ähnelt Geheimdienstangriff vom letzten Jahr

(Bild: Shutterstock)

Die Server des Bundestags werden bekanntlich durch einen Cyberangriff in Mitleidenschaft gezogen. Doch wer ist der Urheber der ausgefeilten Attacke, die auch schon für den Abfluss von Informationen gesorgt haben soll? Indizien sprechen für einen ausländischen Geheimdienst.

Bei der Cyberattacke auf das Datennetz des Deutschen Bundestags verdichten sich Hinweise, dass die Spähaktion von einem Geheimdienst initiiert wurde. Sicherheitsexperten stellten Parallelen zu einem Cyberangriff auf deutsche Datenleitungen aus dem Jahr 2014 fest, hinter dem ebenfalls ein feindlicher Nachrichtendienst vermutet wird, berichtet der Spiegel.

Erstmals aufgefallen war die aktuelle Attacke, als Anfang Mai zwei Bundestagsrechner versuchten, einen Server in Osteuropa anzuwählen, der als Plattform für Wirtschaftsspione und organisierte Kriminelle im Visier von Geheimdiensten steht.

Die beiden mit Schadsoftware infizierten Rechner befanden sich in den Räumen der Unions- und der Linksfraktion. Bis Donnerstag entdeckten IT-Experten weitere befallene Bundestagsrechner, die sofort vom Netz genommen wurden.

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