Hatte Uber doch Erfolg? Jetzt soll Taxifahren billiger werden

(Bild: Uber)

Die Taxirebellen von Uber haben offenbar einen Stein losgetreten, denn noch überlegt die Bundesregierung, wie die Vorschriften für Taxis gelockert und so die Preise gesenkt werden können.

Die von der Bundesregierung beauftragte Monopolkommission fordert gelockerte Vorschriften für das Taxigewerbe, um so für mehr Wettbewerb und niedrigere Preise zu sorgen, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel.

Im Entwurf ihres Sondergutachtens zum Thema „Herausforderung digitale Märkte“ empfehlen die Berater, die Zahl der Taxis nicht länger durch Konzessionen zu beschränken. Die Tarife sollten teilweise frei verhandelbar sein und nicht von den Kommunen vorgegeben werden, so der Spiegel.

Die gesetzlichen Anforderungen an die Taxifahrer könnten ebenfalls gelockert werden – müssten im Sinne der Wettbewerbsgleichheit dann aber auch von neuen Taxikonkurrenten wie der US-Firma Uber eingehalten werden. Die Monopolkommission will ihr Gutachten heute Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel übergeben.

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  1. Die Demokratie wird ausgehebelt und dient US- Unternehmen mit dem Sitz in den Niederlanden. Und deutsche Taxiunternehmen müssen per Fiskaltaxameter und Mindestlohnvorschriften, alles penibel versteuern und aufzeichnen. Anscheinend werden Selbstständige nicht mehr gefördert. Durch die steigende Arbeitslosigkeit und Massenarmut, sollen sich so Taxifahrer dem Angebot von Uber anschließen und so das Geld ins Ausland transferieren und sich und den Staat ausbeuten.

    In den USA gibt es daher schon länger den Trend, sich zusammen zu tun und Alternativen zu unterstützen, die Datenweitergabe und ständige Überwachung wird dort von einigen Bevölkerungsschichten nicht mehr hingenommen. Die Gefahr für Uber und andere Großkonzerne ist, dass sich die Nutzer von der Plattform abwenden könnten, bevor sie ein wirkliches Monopol durch selbstfahrende Autos aufgebaut haben. Selbst diverse Investmentgrößen appellieren für eine stärkere Regulierung der Finanzbranche – stattdessen öffnet die SPD Unternehmen wie Uber Tür und Tor, wo doch der einfache Taxifahrer oder Taxiunternehmer geschützt werden soll.

    Hoffentlich verläuft sich die Spur im Sand und die SPD wird sich nicht auf den Hass der gesamten Taxibranche und der sympathisierenden Bevölkerung einlassen – nachdem einige große Taxiunternehmen aufgrund des Mindestlohns Entlassungen vornehmen mussten.

    Vor fünf Jahren hätte man eine solche Entwicklung in Deutschland nicht erwartet. Mittlerweile gehen die Lobbyisten mit der Brechstange ans Werk und die SPD lässt sich ohne Skrupel von Google und Uber instrumentalisieren. Wahrscheinlich wären an diesem Zeitpunkt Neuwahlen angebracht.

    1. … es bedarf unbedingt mehr Wettbewerb! Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß sich auf ein System zu berufen, das sich absolut überholt hat! Jedes Gewerbe muss sich immer wieder neu erfinden und entwickeln!

      Es geht richtige Richtung!

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