(Kein) Internet aus der Luft: Prototyp von Googles Solara 50-Drohne kurz nach dem Start abgestürzt

Solara 50 Drohne von Google und Titan (Bild: Titan)

Wie Bloomberg berichtet, ist ein Prototyp von Googles Solardrohne „Solara 50“ Anfang Mai kurz nach dem Start in New Mexico abgestürzt. Solara 50-Drohnen sollen in Zukunft dafür genutzt werden, Regionen einen Zugang zum Internet zu ermöglichen, denen die dafür nötige Infrastruktur am Boden fehlt. Für Google bedeutet der Absturz einen Rückschlag im Rennen mit Facebook, das ebenfalls ein einer solchen Technologie arbeitet.

„Auch wenn unser Prototyp kürzlich abstürzte, bleiben wir optimistisch, was das Potential solarbetriebener Drohnen für die Bereitstellung einer Internetanbindung anbelangt“, so Courtney Hohne, Unternehmenssprecherin bei Google. „Es ist immer Teil einer neuen Technologieentwicklung, dass man Hürden überspringen muss.“ Bei dem Absturz wurde niemand verletzt.

Die Oberseiten der Flügel von Solara 50 sind komplett mit Solarzellen bedeckt. Laut Google verfügt die Drohne über Batterien, die den Strom lange genug speichern, um Nachtflüge zu ermöglichen. So könnte das fliegende Internet bis zu fünf Jahre in der Luft bleiben. Dabei erreicht die Drohne eine Flughöhe von knapp 20 Kilometern, andere Flugzeuge fliegen meist in einer Höhe zwischen 9 und 12 Kilometern.

Durch die Bereitstellung von Internet aus der Luft wollen Google und Facebook neue Märkte erschließen. Für Google arbeitet das Unternehmen Titan (aufgekauft) an der Solara 50-Drohne. Facebook hingegen investierte 20 Millionen US-Dollar in die Akquise des britischen Unternehmens Ascenta.

Bild: Titan Aerospace/AP Photo

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Tags :Quellen:BloombergVia:Gizmodo.com

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