Test: Lenovo Yoga 3 14 – Notebook und Tablet in einem

(Bild: Gizmodo)

Tablets sind optimal zum Anschauen von Videos oder Surfen auf der Couch. Zum Tippen, Arbeiten oder Zocken ist wiederum ein Notebook die bessere Wahl. Wer die Vorteile beider Geräte genießen will, der ist bei Hybrid-Modellen oder Convertibles wie dem Lenovo Yoga 3 an der richtigen Adresse. Wir haben die 14-Zoll-Version des Yoga 3 getestet.

Lenovo setzt bei dem im Januar vorgestellten Yoga 3 14 wie bei all seinen Convertibles auf das typische 360-Grad-Scharnier, das ein komplettes Umklappen des Bildschirms ermöglicht. Das Gerät kann dadurch in den vier Modi Laptop, Stand, Zelt und Tablet betrieben werden. Getestet haben wir die 14-Zoll-Ausführung des Lenovo Yoga 3 in der Farbe Orange. Alternativ gibt es das Gerät auch noch in Schwarz oder Weiß. Lenovo hat uns die Version mit Core i5, 4 GByte RAM und einer 500-GByte-SSHD zur Verfügung gestellt (Modell: 80JH).

Test: Lenovo Yoga 3 14

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Lenovo Yoga 3

Design

Auf den ersten Blick sieht das Lenovo Yoga 3 wie ein herkömmliches Notebook aus. Das in Orange gehaltene Gehäuse bringt erfreulicherweise Farbe in die meist triste Notebook-Welt. Es ist aus Kunststoff gefertigt, der sich leicht gummiert anfühlt. Im Gegensatz zu rutschigem Plastik, bietet das Softtouch-Material eine angenehme und hochwertige Haptik. Fingerabdrücke bleiben auf dem Cover kaum zurück und sind wenn nur bei richtigem Lichteinfall zu sehen.

(Bild: Gizmodo).

Das Innere des Notebooks ist komplett in Schwarz gehalten und gebürstetem Aluminium nachempfunden. Auch wenn es sich dabei nur um Kunststoff handelt, macht es optisch einen hochwertigen Eindruck. Es fühlt sich nicht ganz so griffig wie das Äußere an, aber dennoch keinesfalls billig. Fingerabdrücke sind hier zwar etwas deutlicher zusehen, aber im Großen und Ganzen eher unauffällig.

(Bild: Gizmodo).

Das Besondere am Design des Lenovo Yoga 3 sind seine Scharniere, die den Bildschirm mit dem Gehäuse verbinden. Diese erlauben es, das Display um 360 Grad umzuklappen, sodass aus dem Notebook ein Tablet wird.

(Bild: Gizmodo).

Klappt man es nicht ganz um, lässt sich das Yoga 3 auch im Stand oder Zelt-Modus aufstellen. Die Tastatur dabei stets deaktiviert.

(Bild: Gizmodo).

Die Rahmen der Gehäuseunterseite sind minimal höher, sodass das Yoga 3 nicht auf der Innenseite oder der Tastatur aufliegt, wenn es beispielsweise auf einem Tisch platziert wird. Die Standfüße auf der Rückseite verleihen dem Yoga 3 im Notebook-Modus einen ausreichenden Halt.

(Bild: Gizmodo).

Dank seiner vier Modi ist das Yoga 3 vielfältig einsetzbar. Im Notebook-Modus lässt es sich am Schreibtisch tippen, beim Surfen auf dem Schoß ist dann aber keine störende Tastatur im Weg. Zum Anschauen von Videos kann man das Yoga 3 einfach neben oder vor sich aufstellen – zum Beispiel im Bett, in der Küche oder während dem Essen auf dem Tisch. Insgesamt funktioniert der Mechanismus auch sehr gut. Die Scharniere sind schwergängig genug, um dem Bildschirm in jeder Position genügend Halt zu geben. Dennoch geht das Umklappen noch leicht von der Hand.

Portabilität & Verarbeitung

Mit 334,9 mal 229,5 mal 18,3 Millimetern ist das Yoga 3 für ein Notebook mit 14-Zoll-Display sehr kompakt, sodass es sich sehr gut in einer Laptop-Tasche oder einem Rucksack transportieren lässt. Mit einem Gewicht von knapp 1,7 Kilogramm zählt sich das Yoga 3 zudem zu den leichtesten Notebooks in seiner Klasse. Ein kompletter Messetag mit dem Yoga 3 auf dem Rücken ließ sich jedenfalls ohne Probleme bewältigen.

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Für ein Tablet, das man meist auf dem Schoß verwendet, ist das Yoga 3 allerdings etwas schwerer und dicker, als man es sich wünschen würde. Reinrassige Tablets mit annähernd großen Bildschirmen wiegen in der Regel nicht mehr als 1 Kilogramm. Die Leichtigkeit und Handlichkeit eines reinen Tablets darf man hier also nicht erwarten. Dennoch hält man es auch längere Zeit beim Surfen mit dem Gerät auf den Oberschenkeln aus. Alternativ kann man es im Stand- oder Zelt-Modus ja auch vor oder leicht versetzt neben sich aufstellen.

Die Verarbeitung des Yoga 3 ist insgesamt gut, hat aber auch kleine Schwächen. Das Gehäuseunterteil ist noch relativ verwindungssteif und gibt im Bereich der Handauflage unter Druck nicht viel nach. Die Tastatur und besonders der Bereich darüber lassen sich aber merklich eindrücken. Zudem lässt sich der Bildschirm leicht verwinden, was zu Farbveränderungen führt. Drückt man von hinten gegen das Cover, macht sich dies auch auf dem Display bemerkbar. Zudem sind die Spaltmaße groß genug, sodass sich in den Ritzen zum Teil Schmutz ansammelt.

Wartung

Um an das Innere des Lenovo Yoga 3 heranzukommen, müssen 11 Torxschrauben auf der Unterseite des Gehäuses geöffnet werden. Danach können erfreulicherweise zahlreiche Komponenten ausgetauscht werden. Laut Lenovos Wartungsanleitung lassen sich der Akku, die Festplatte, die PCI-Express-Mini-WLAN-Karte, RAM, Lüfter und mit etwas mehr Aufwand sogar die LCD-Einheit und das Mainboard ausbauen.

(Bild: Gizmodo).

Anschlüsse

Das Lenovo Yoga 3 ist mit insgesamt zwei USB-3.0-Anschlüssen und einem USB-2.0-Port ausgestattet. Der erste Anschluss auf der linken Seite ist der USB-2.0-Port, der auch zum Laden des Gerätes verwendet wird. Anschließend ist einer der beiden USB-3.0-Anschlüsse verbaut.

(Bild: Gizmodo).

Der andere sitzt auf der rechten Seite. Links sind beide USB-Anschlüsse hintereinander verbaut, sodass man sich bei zwei größeren USB-Sticks eventuell in die Quere kommen könnte. Im Test hatten wir aber nie Platzprobleme. Auf der linken Seite sind außerdem die Buchse für den Kopfhörer sowie ein Speicherkartenleser untergebracht.

(Bild: Gizmodo).

Rechts bietet das Yoga 3 14 noch einen micro-HDMI-Port zum Anschluss an einen Monitor. Zudem sind rechts eine Lautstärkeregelung sowie eine Feststelltaste für die Bildschirmausrichtung für den Betrieb im Tablet-Modus verbaut. Der Ein/-Ausschalter sitzt ebenfalls auf der rechten Seite, gefolgt von einer Statusanzeige für den Akkustand. Direkt nach der Lautstärke-Leisertaste sitzt noch die Nova-Taste, die das Lenovo OneKey-Recovery-System oder das BIOS startet.

Display

Das IPS-LC-Display des Yoga 14 bietet eine Diagonale von 14 Zoll und eine Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel. Zwar ist der Bildschirm nicht so scharf wie Anzeigen mit QHD- oder 4K-Auflösung, dafür gibt es auch keine Skalierungsprobleme bei Programmen. Das Yoga 3 kommt natürlich mit einem Touchscreen, sodass sich das Gerät im Tablet-Mode bequem mit dem Finger bedienen lässt.

(Bild: Gizmodo).

Fingerabdrücke sind auf dem Bildschirm allerdings deutlich zu sehen. Bei dem Display des Yoga 3 handelt es sich auch nicht um ein mattes, sondern ein spiegelndes Panel, worunter die Ablesbarkeit im Freien zu leiden hat. Leider ist der Bildschirm auch nicht sonderlich hell, sodass man doch deutlich mit Spiegelungen zu kämpfen hat.

(Bild: Gizmodo).

An der Blickwinkelstabilität sowie den Farben gibt es dagegen nichts auszusetzen, auch wenn teurere Geräte hier noch etwas besser abschneiden.

(Bild: Gizmodo).

Einige wenige Yoga-3-Geräte haben offenbar ein Problem mit dem Touchscreen. So leider auch unser Testgerät. Wir mussten den Touchscreen des Öfteren kalibrieren, da Eingaben teilweise nicht präzise umgesetzt wurden. Nach einiger Zeit machten sich zudem Fehleingaben bemerkbar, die regelmäßig auftreten, nachdem man das Gerät aus dem Standby-Modus aufweckt. Diese äußern sich so, als würde jemand wild auf dem Touchscreen herumdrücken. Nur ein Neustart schafft dann Abhilfe. Wer ähnliche Probleme feststellt, der sollte sein Yoga 3 am besten einschicken. Eine andere Lösung haben wir bislang nicht herausgefunden, da der Fehler wohl auch nur selten auftritt. Der Großteil aller Yoga-3-Besitzer scheint jedenfalls keine derartigen Touchscreen-Probleme zu haben.

Bedienung

Das Lenovo Yoga 3 14 ist mit einer großzügigen Chiclet-Tastatur mit einer weißen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, die sehr gut zum Gesamtdesign passt. Die Tasten sind bis auf die F-Tasten im Grunde genauso groß wie bei einer normalen Tastatur. Auch Enter, Tab oder die Pfeiltasten sind nicht verkleinert. Die Tasten bieten einen ausreichend langen Weg, sodass sich im Allgemeinen gut mit der Tastatur schreiben lässt. Die Druckpunkte könnten für meinen Geschmack aber etwas besser sein.

(Bild: Gizmodo).

Das Touchpad lässt sich mit genügend Druck überall klicken. Komfortabel von der Hand geht es aber nur auf dreiviertel der Fläche. Ganz oben am Rand muss man schon kräftig drücken, dass es auslöst. Insgesamt lässt sich mit dem Touchpad durchaus arbeiten. Die Oberfläche ist für meinen Geschmack aber etwas zu rau, sodass der Finger bei präzisen Eingaben leicht springt und diese eine höhere Konzentration benötigen. Auch bei Multitouchgesten wie beispielsweise beim Scrollen hat das Trackpad des Öfteren nicht richtig reagiert. Zum Arbeiten habe ich daher dann doch meist eine Maus angeschlossen.

Leistung

Das Yoga 3 14 ist in unserer Konfiguration mit einem Intel-Core-i5-CPU des Typs 5200U der fünften Generation Broadwell mit 2,2 GHz Basistakt ausgestattet. An RAM sind 4 GByte an Bord. Das DDR3-1600-Modul stammt von Fujitsu. Die Grafik übernimmt Intels integrierte HD-Graphics-5500-GPU. Für das System und Daten ist ein 500 GByte großes SSHD-Hybridlaufwerk von Seagate (ST500LX012, 5 Millimeter) mit 8 GByte NAND-Flashspeicher eingebaut.

Das Windows-8.1-System läuft auf dem Lenovo Yoga 3 flott. Die Leistung des Notebooks reicht für normale Anwendungen auch vollkommen aus. Das Arbeiten mit Office oder Powerpoint, Bildbearbeitung mit Photoshop sowie das Surfen oder Streamen von Videos sind für das Gerät kein Problem. Ein Reboot von der Windows-Oberfläche zum Anmeldescreen in gut 20 Sekunden ist kein Top-Wert, aber nichts über das man sich beschweren könnte.

Wer anspruchsvollere Arbeiten wie das Schneiden von Videos mit Adobe Premiere oder gar grafisch aufwendigere Spiele auf dem Yoga 3 ausführen möchte, der stößt aber schnell an die Leistungsgrenze des Gerätes. Videoschnitt ist nur unter häufig stockender Videowiedergabe sowie langen Lade- und Renderzeiten möglich. Für diese Aufgaben sowie fürs Zocken sollte man mehr Geld für eine besser ausgestattete Konfiguration des Yoga 3 mit Core i7, 8 GByte RAM und gegebenenfalls GeForce-Grafikkarte ausgeben.

Lüfter & Wärementwicklung

Das Lenovo Yoga 3 ist mit einem Lüfter samt eines Kühlkörpers ausgestattet, der gefühlt durchgehend im Einsatz ist. Schon bei normalen Arbeiten oder Video-Streaming läuft er, wenn auch nicht mit voller Power. Auch wenn man das Notebook zuklappt und nicht mehr verwendet, läuft der Lüfter zum Teil noch lange nach. Er ist zwar nicht übermäßig laut, könnte unter Umständen aber dennoch als störend empfunden werden.

(Bild: Gizmodo).

Warm wird das Lenovo Yoga 3 im Grunde nur im Bereich der Lüfterschlitze auf der Unterseite des Gehäuses. Dennoch führt dies im Tablet-Modus dazu, dass es unangenehm warm auf den Beinen wird, da die Abwärme direkt auf die Oberschenkel abstrahlt, wenn man den Bildschirm einfach nur nach hinten klappt. Dann sind die Lüfterschlitze nämlich genau nach unten gerichtet. Das Gerät einmal zu drehen schafft aber Abhilfe.

Kommunikation

An Kommunikationsmöglichkeiten bietet das Lenovo Yoga 3 WLAN 802.11 a/b/g/n und ac, Dual-Band-WiFi und Bluetooth 4.0. Die WLAN-Antennen sitzen am oberen Rand des Displays. Der WLAN-Empfang ist gut. In der Nähe des Routers, der bei uns im Büro im Umkreis von 10 Metern ist, hatte das Notebooks wie zu erwarten stets vollen Empfang. Bis gut 15 Meter Entfernung war das WLAN nur vernachlässigbar langsamer als in der Nähe des Routers. Im letzten Winkel unserer Küche, die rund 25 Meter entfernt und durch zwei Wände vom Router getrennt ist, brach die Verbindung zum WLAN ebenfalls noch nicht ab. Im Speedtest waren aber Geschwindigkeitseinbußen festzustellen. In einem zweistöckigen Haus, in dem der Router im obersten Stock sitzt, hat man mit dem Yoga 3 damit auch noch im Erdgeschoss Empfang. Videostreaming ist ohne gelegentliche Ladezeiten aber nur noch in etwas verringerter Qualität möglich.

(Bild: Gizmodo).

Sound & Webcam

Die Soundausgabe erfolgt über zwei Wave-Audio-zertifizierte Stereolautsprecher von JBL, die einen guten, aber nicht allzu kräftigen Sound liefern. Die Lautstärke ist insgesamt durchschnittlich. Die Lautsprecher sind nach unten gerichtet, sodass die Lautstärke im Notebookmodus zum Teil noch etwas gedämpft wird. Im Tablet-, Stand- oder Zelt-Betrieb können sich die JBL-Boxen besser entfalten. (Bild: Gizmodo).

Für Videotelefonie ist eine 720p-Kamera integriert, die wie bei den meisten Notebooks für Videotelefonie ausreicht, aber gerade bei weniger Licht keine allzu gute Bildqualität liefert. Die zwei Mikrofone, die direkt unter dem Display sitzen, haben dagegen voll überzeugt.

(Bild: Gizmodo).

Akkulaufzeit

Das Lenovo Yoga 3 ist mit einem 47 Wh Akku mit vier Zellen ausgestattet. Als Akkulaufzeit gibt Lenovo rund 7 Stunden an. Im Alltag kamen wir an die Laufzeit nicht ganz heran, da das Display meist mit hoher Helligkeit betrieben wurde. Mit gut 5 bis 6 Stunden ist die Laufzeit aber für diese Preisklasse in Ordnung. Bei Durchgehender Belastung geht dem Convertible natürlich schon früher der Saft aus. Beim Video-Streaming über Youtube auf voller Helligkeit hielt das Notebook rund 3 Stunden durch. Auf niedrigster Helligkeitsstufe kamen wir auf knapp über 4 Stunden. Beim Zocken oder Surfen hat das Yoga 3 ebenfalls schon nach gut 3 Stunden nach der Steckdose gerufen. Unter Volllast bekommt man den Akku auch noch schneller leer.

Betriebssystem

Als Betriebssystem kommt Windows 8.1 zum Einsatz. Lenovo hat eine Reihe von Programmen vorinstalliert, die nicht unbedingt jeder Nutzer verwenden wird. Unter anderem finden sich ab Werk Programme wie der PDF-Reader Nitro 9 Pro, das Tool OneKey-Optimizer oder Cyberlink Power Director auf der Festplatte. Zudem sind mindestens zehn Lenovo-Tools sowie eine Testversion von McAfee LiveSafe an Bord. Die Superfish-Software ist dagegen wie bei allen neuen Lenovo-Geräten nicht mehr auf dem Rechner zu finden.

Preis & Verfügbarkeit

In der von uns getesteten Konfiguration ist das Lenovo Yoga 3 beispielsweise im Internet bei den einschlägigen Online-Shops erhältlich. Die UVP beträgt laut Lenovos Webseite 815 Euro. Bei diversen Online-Shops ist das Gerät schon für 799 Euro erhältlich. Im Vergleich zu ähnlich bepreisten herkömmlichen Notebooks erscheint der Preis allein für die Hardware etwas zu hoch. Für gut 800 Euro erhält man schon Geräte mit Core i7 (wenn auch Haswell), 8 GByte RAM und einer GeForce- oder Radeon-Grafikkarte. Dafür fällt der Festplattenspeicher bei diesen Modellen meist geringer aus. Vergleicht man das Yoga 3 mit anderen Convertibles beziehungsweise 2-in-1-Geräten steht es schon besser da. Allerdings gibt es auch aus Lenovos eigenen Reihen Geräte wie das etwas ältere Yoga Flex 2 oder das Vorgängermodell Yoga 2, die ebenfalls einen Blick wert sein könnten.

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Fazit

Das Lenovo Yoga 3 überzeugt vor allem mit seinem vielseitigen einsatzbaren und für diese Preisklasse hochwertigen und kompakten Design. Dank dem 360-Grad-Schnarnier kann der Bildschirm komplett umgeklappt und das Notebook auch als Tablet genutzt werden. Zum Anschauen von Videos lässt es sich im Stand- oder Zelt-Modus aufstellen. Die Performance des Yoga 3 mit Core i5 und 4 GByte RAM reicht für alltägliche Anwendungen aus, wird aber Anwender, die leistungsintensivere Arbeiten ausführen oder Spiele spielen wollen nicht zufriedenstellen. Dafür kostet das Lenovo Yoga 3 auch keine 1.500 Euro, sondern gerade einmal die Hälfte.

Ein Kritikpunkt ist das Full-HD-Display des Yoga 3, das – abgesehen von dem wohl nur seltenen auftretenden Touchscreenfehler – leider nicht allzu hell ist, sodass die Anwendung im Freien sowie die Akkulaufzeit leidet, da man die Helligkeit meist auf den Maximalwert einstellen muss. Als störend könnten einige Nutzer auch den ständigen Einsatz des Lüfters empfinden. Das Touchpad konnte ebenfalls nicht voll überzeugen.

Pro / Con:

plusplusdank 360-Grad-Scharnier vielseitig einsetzbar

pluspluskompaktes, leichtes und hochwertiges Design

plusumfangreiche Wartungsmöglichkeiten

plusblickwinkelstabiles Full-HD-Display

minusgeringe Display-Helligkeit

minusspiegelndes Display

minusTouchscreenfehler

minusLüfter ständig in Betrieb

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