Skype for Web Beta: Microsoft startet öffentlichen Betatest

(Bild: Microsoft)

Microsofts Kommunikationsservice Skype hat den öffentlichen Betatest einer Webversion des Dienstes gestartet. Zwar steht Skype for Web Beta vorerst nur in Großbritannien und den Staaten zur Verfügung, andere Länder sollen dennoch "in den nächsten Wochen" Zugriff darauf erhalten.

Einen begrenzten Test mit ausgewählten Nutzern hatte Microsoft vergangenen November angekündigt und schließlich im März 2015 gestartet. Der Login erfolgt auf der Seite web.skype.com. Der Dienst unterstützt sowohl Instant Messaging als auch Videokonferenzen.

Die Webversion macht den Download eines Clients überflüssig. Allerdings ist vorerst noch ein Plug-in erforderlich, was einen Einsatz auf Chromebooks verhindert. Auf Desktops und Notebooks zählt Chrome aber durchaus zu den unterstützten Browsern, ebenso wie Internet Explorer 10 oder höher, Mozilla Firefox und auf Macs auch Apple Safari 6 oder höher.

Für die Zukunft ist noch ein Verzicht auf das nötige Plug-in geplant. Dazu will Microsoft den kommenden W3C-Standard WebRTC (für “Web Real-Time Communication”) nutzen, den etwa Opera seit Version 20 und Firefox seit Version 22 unterstützen. Microsoft hingegen setzte früher auf eine alternative Technik für webbasierte Echtzeit-Videokommunikation, nämlich “Customizable, Ubiquitous Real-Time Communication” – kurz CU-RTC.

Ende 2014 waren Sicherheitsbedenken zum Einsatz von WebRTC aufgekommen. Laut dem von der EU geförderten Sicherheitsprojekt Strews verfügen Browser wie Chrome und Firefox über nur grobkörnige Berechtigungen. Nutzer müssten genauer darüber informiert werden, wann Websites und Apps auf ihre Kameras und Mikrofone zugreifen können, hieß es. Derzeit seien sie nur in der Lage, pauschal Berechtigungen zu erteilen, bei denen ein Missbrauch nicht ausgeschlossen sei.

In der vergangenen Woche hatte Microsoft auch Skype für Outlook.com aktualisiert. Das Redesign ist ebenfalls noch als Beta deklariert.

Tags :Quellen:SkypeVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising