Holländischer Designer plant den 3D-Druck einer Kanalbrücke

Bücke aus dem 3D-Drucker (Bild: fastcodesign.com)

Eine Brücke aus dem 3D-Drucker: Der holländische Design- und R&D-Unternehmer Joris Laarman will in Amsterdam eine Brücke bauen - oder vielmehr bauen lassen. Und zwar von einem Roboter, der nach dem Prinzip eines 3D-Druckers funktioniert. Er soll geschmolzenes Metall Millimeter für Millimeter zu einem Überweg über einen Kanal gießen - ganz ohne Unterstützung von Menschenhand.

In etwa zwei Jahren will Laarman mit dem Projekt beginnen und die Brücke dann binnen zwei Monaten fertigstellen. Laarman beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit dem Thema 3D-Druck – herausgekommen ist der mehrachsige Roboter MX3D, der Plastik und Metall in horizontaler, vertikaler und diagonaler Richtung drucken kann. In seinem Studio konnte der Roboter seine Funktionen schon unter Beweis stellen, indem er diverse Skulpturen und brückenähnliche Objekte selbstständig herstellte. Ob MX3D auch dem anspruchsvolleren Terrain von Mutter Natur gewappnet ist, wird sich in zwei Jahren zeigen.

So kann man sich die Bauphase vorstellen (wenig spektakulär):

Tags :Quellen:fastcodesign.com
  1. Interessant sind die Strukturen der Brücke, die an Strukturen der Knochensubstanz erinnern. Da war wohl Bionik der Pate.
    Erst mit 3D Technologie lassen sich solche Strukturen effizient erstellen.
    Vorteile: Ersparnis am Material und Gewicht, und robuster…

    Solche Roboterarm 3D- Druckverfahren, wären auch für 3D Hausbau anwendbar.
    In China werden bereits 3D Häuser aus gemahlenen Bauschutt und Spezialmörtel 3D- gedruckt.
    Dabei könnte der 3D Roboterarm direkt an dem LKW mit der Mörtelpumpe befestigt sein, und sofort nach Ankunft mit 3D Druck beginnen.

    Folgen u.a.: Bauen wird viel schneller und billiger.
    Und es wird noch mehr Überbevölkerung geben, als Jobs.
    Und die müssten durchgefüttert werden, den die evolutionäre Naturauslese funktioniert zu Zeit nicht bei dieser Art…

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