Loxone Music Server soll euer Eigenheim intelligent vernetzen

(Bild: Loxone)

Ein neuer Server des österreichischen Unternehmens Loxone soll Lautsprecher, Smartphones und mehr im Eigenheim intelligent vernetzen. Wie sich das Loxone vorstellt, haben wir hier zusammengefasst.

Loxone Music Server

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Loxone Music Server

Laut dem österreichischem Smart Home Hersteller Loxone würde das „Music Server“ getaufte Multiroom Audio System das weltweit erste sein, welches zu 100 Prozent auf Smart Home abgestimmt ist. Das sind natürlich mutige Worte und deshalb wollen wir euch hier einen groben Überblick verschaffen, was der 2.638,80 Euro teure Loxone Music Server alles leisten kann.

Überall und unterschiedlich

Das Hauptfeature des Music Servers von Loxone soll das Streaming von Musik aus verschiedenen Quellen sein. Egal ob Internet Radio, Streaming Dienste oder die integrierte Festplatte mit einem Terabyte Speicher, mit dem Loxone Music Server kann man auf all diese Inhalte von einem Smartphone zugreifen.

Zusätzlich hebt Loxone in seiner Pressemitteilung hervor, dass in mehreren Räumen gleichzeitig die selbe oder unterschiedliche Musik aus verschiedenen Quellen gestreamt werden kann. Wirklich neu sind diese Features des Loxone Music Servers aber nicht. Ähnliche Systeme bieten Bose und auch Sonos bereits seit 2013 und das für einen weitaus günstigeren Preis.

Vernetzung mit bestehender Elektronik

Wesentlich überzeugender klingen beim Loxone Music Server schon die Vernetzungsmöglichkeiten mit bereits gekaufter Elektronik. So sollen über den Music Server etwa auch Lautsprecher, Wecker, Türklingel, Alarmsysteme und andere Elektronikgeräte im Smart Home vernetzt werden können. Was nicht sofort kompatibel ist, kann über weitere Produkte von Loxone nachgerüstet werden.

Das System klingt ausgeklügelt, jedoch auch sehr kostspielig. Wer auf Smart Home noch verzichten möchte und lieber sein Geld spart, kann mit dem Music Server trotzdem Spaß haben. Denn der Kern des Servers, das Streamen von Musik, soll ganz hervorragend mit bereits gekauften Lautsprechern funktionieren. Diese müssen lediglich auf dem offenen Netzwerkstandard UPnP (Sonos Speaker) oder DLNA (Sony, Pioneer) basieren und können rasch integriert werden.

Einfache Steuerung

Den Konfigurationsaufwand will Loxone bei seinem Multiroom Audio System so gering wie möglich gehalten haben. So soll auch die Inbetriebnahme einschließlich der Einrichtung verschiedener Laufsprecher „mit wenigen Klicks“ gelingen.

Ebenso darf man sich auf die nutzerfreundliche Steuerung via App wohl freuen. So kann nicht nur auf Streaming-Anbieter wie Spotify zugegriffen werden, auch Apples AirPlay, Internetradio, die Musikbibliothek auf dem Smartphone und auf dem Server selbst kann via App gesteuert werden. Hierbei lassen sich dann auch die Lautsprecher einzeln ansteuern und können mit unterschiedlicher Lautstärke und Musik angesteuert werden.

Spielzeug für Musikenthusiasten


Dass der Loxone Music Server nicht mit einem preisgünstigen Bluetooth-Speaker zu vergleichen ist, dürfte klar sein. Wer Loxone kennt, der weiß, dass hier vorwiegend Musikenthusiasten und Tech-Geeks auf ihre Kosten kommen.

In Verbindung mit einem vollständigen Smart Home Konzept bietet Loxone eine Komplettlösung von der Türklingel bis hin zur Vollbeschallung des Eigenheims.

Das System hat demnach natürlich auch seinen Preis. Mit rund 2.640 Euro schlägt das Multiboom Audio System kräftig zu Buche. Hinzu kommen noch diverse „Addons“, falls man das ganze Eigenheim smart gestalten möchte.

Wer allerdings seine bereits gekauften Lautsprecher unter einem System fernsteuern möchte, der könnte mit dem Kauf eines Loxone Music Servers am Ende zufrieden sein. Denn hier wird nur in den Server als Bindeglied investiert und die alten Lautsprecher müssen nicht erneuert werden.

Grundsätzlich rate ich aber: Wer nur sein gesamtes Haus mit Musik beschallen möchte und auf weitere Smart Home Funktionen verzichten kann, der sollte sich eher bei Unternehmen wie Bose, Sonos und Co. umsehen. Hier finden sich schon wesentlich günstigere Alternativen.

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