Sonys Robohund Aibo erreicht das Ende seiner Lebenserwartung

Aibo stirbt aus (Bild: The New York Times) (Screenshot: ubergizmo de)

Ihr erinnert euch an Sonys kleinen Roboter-Hund Aibo aus dem Jahr 1999? Ein elektrisches Haustier, welches keine Hinterlassenschaften zur Entsorgung absetzt und sich nur von Elektrizität ernährt. New York Times hat einen Kurzfilm heutiger Aibo-Besitzer gedreht, in deren Leben der Robohund eine zentrale Rolle einnimmt - noch. Denn langsam aber sicher stirbt Aibo aus.

Sonys mechanisches Haustier war und ist ein beeindruckendes Stück Technik, doch für manche Japaner ist Aibo weit mehr als ein Spielzeug. Der lernfähige Hund verkaufte sich bis dato für seinen stolzen Preis von 2.000 Dollar mit 150.000 Einheiten durchaus respektabel. Nun hat der Hersteller allerdings den Reparaturservice des Roboters eingestellt. Eine traurige Nachricht für die Familien, denen Aibo ein wertvoller Freund geworden ist. Denn nun wird ihnen bewusst, dass ihr Vierbeiner doch nicht unsterblich ist.

Die New York Times hat dieses Thema in einem nahegehenden Kurzfilm aufgegriffen, welches eine solche Familie zeigt. Grund für die Einstellung des Reparaturservices im März letzten Jahres ist der Umstand, dass die notwendigen Ersatzteile allmählich knapp werden. Wer nicht über die notwendigen Kenntnisse und zuvor eingegangene Modelle verfügt, muss langsam aber sicher zusehen, wie sein Aibo gebrechlich wird. Auf der einen Seite beeindruckt es nach heutigem Maßstab, dass ein „Gadget“ wie dieses rund 16 Jahre durchhalten konnte. Andererseits erinnert es daran, dass nichts, nicht einmal gehorsamer, liebenswerter Roboter-Hund, für die Ewigkeit bestimmt ist.

Tags :Quellen:New York TimesVia:Gizmodo.com

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