tobyrich.vegas: Flugzeugdrohne will Modellflug und Videospiel-Action vereinen

(Bild: TobyRich) tobyrich.vegas Flugzeug-Gaming-Drohne

Das Bremer Start-Up TobyRich hat die Gaming-Flugzeugdrohne tobyrich.vegas vorgestellt, die den Spaß am Modellflug mit virtuellen Action-Features vereinen soll. Bei erfolgreicher Kickstarter-Finanzierung soll das noch nicht komplett enthüllte Flugobjekt im Herbst abheben.

Die Verbindung virtueller und realer Freizeitaktivitäten liegt im Trend: VR-Brillen wollen uns Videospiele zum Anfassen vorgaukeln, Anki Overdrive wagt den Versuch, klassisches Carrera-Feeling mit Funracer-Elementen zu erweitern und nun soll der das spaßige Verbundsstoffprinzip auch in luftigen Höhen Einzug halten. Dazu hat sich das Bremer Start-Up TobyRich zu einer Symbiose aus Gaming, Modellbau, Spielzeug und Gadgets entschlossen, die mit einer 30×30 Zentimeter-Drohne in klassischem Flugzeugdesign Form annimmt.

tobyrich.vegas soll eine Vielzahl von Spielszenarien ermöglichen, die bisher auf Videospiele begrenzt waren. Gesteuert wird die Drohne via Bluetooth und soll bisherigen Angaben zufolge innerhalb von 90 Metern Kontrolle über das Flugzeug gewährleisten. Spielmodi wie „Dogfight“ und „Stunt“ wurden anbekündigt, über deren genaue Umsetzung werden wir aber erst in den kommenden Tagen erfahren, wenn die Kickstarter-Kampagne an den Start geht. Dort werden Unterstützer noch Einfluss auf verschiedene Features nehmen können.

Da das System ziemlich eindeutig auf Konfrontation ausgelegt sein dürfte, wird tobyrich.vegas aus den strapazierfähigen Materialien EVA und EEP (expandiertes Polypropylen) gefertigt. Abstürze und Bruchlandungen sollen offenbar ohne Schäden überstanden werden. Überhaupt dürfte das himmlische Geschehen an eine Flugshow erinnern. „Wir haben uns ganz bewusst gegen einen herkömmlichen Quadrocopter und für ein Design im Stil klassischer Flugzeuge entschieden“, sagt Ullrich Ditschler, CEO und Mitbegründer von TobyRich. „Nur so werden realitätsnahe Flugmanöver möglich.“ An Selbstbewusstsein mangelt es dem Start-Up jedenfalls nicht, denn Ditschlers Ziel ist es, „die Spielzeugindustrie [zu] revolutionieren.“

Tags :Quellen:TobyRich

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