iPhone erhält von DxO externe Kamera

(Bild: DxO)

Mit der DxO One kann man iPhones mit einer deutlich besseren Kamera ausrüsten. Die externe Kamera wird per Lightning-Schnittstelle mit dem iPhone verbunden und nimmt 20,2 Megapixel große Fotos auf.

Die DxO One erweitert das iPhone über den Lightning-Port um eine zweite Schnittstelle. Das Festbrennweitenobjektiv (32 mm KB) ist mit f/1,8 sehr lichtstark. Der Verschluss ermöglicht Belichtungszeiten zwischen 1/8000 und 15 Sekunden und die Lichtempfindlichkeit rangiert zwischen ISO 100 und 51.200 .

Wie bei vielen Kameras kann nicht nur in JPG auch in einem Rohdatenformat fotografiert werden. Zudem gibt es einen Modus, der vier Bilder kombiniert, um das Rauschen zur reduzieren und Details besser herauszuarbeiten. Videoaufnahmen sind mit 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde (fps) und 720p bei 120 fps möglich.
(Bild: DxO)

Die über den Port ans iPhone angeschlossene Kamera nutzt dessen Display als Anzeige. Sie lässt sich um 60 Grad nach oben oder unten schwenken, um den Blickwinkel zu optimieren. Die App startet automatisch, wenn man die Kamera einsteckt. Sie enthält einen zusätzlichen Auslöseknopf.

Der US-Preis beträgt 649 Dollar. Vorbestellungen von US-Anwendern werden ab sofort entgegengenommen, auch wenn die Auslieferung erst im September beginnt. Allen anderen will DxO zu einem späteren Zeitpunkt ein Angebot machen. Im Preis sind die Softwarelösungen DxO FilmPack und zumindest zur Einführung auch eine Elite Edition von DxO OpticsPro für Mac OS X im Wert von zusammen 300 Dollar enthalten.

(Bild: DxO)
The Verge, das die DxO One kurz ausprobiert hat, kommentiert, es gebe viele mittelmäßige Kamera-Erweiterungen fürs iPhone. Diese sei eine positive Ausnahme. Durch die direkte Lightning-Verbindung sei die Geschwindigkeit hoch, und die einfach zu bedienende zugehörige App überzeuge ebenfalls. Die Bildqualität habe mindestens Kompaktkamera-Niveau.

Tipp: Wie gut kennen Sie das iPhone? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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