Fehlerhafte PC-Version von „Batman: Arkham Knight“ wird zurück gerufen

(Bild: Warner Bros) Batman: Arkham Knight

Warner Bros. nimmt die PC-Version von "Batman: Arkham Knight" aus dem Handel. Grund dafür sind massive Qualitätsmängel. Das Unternehmen entschuldigte sich nach zahlreichen Kundenbeschwerden und verspricht eine ausgebesserte Version zu einem späteren Zeitpunkt.

Vergangenen Dienstag erschien das Action-Adventure „Batman: Arkham Knight“ im Handel. Während Konsolenbesitzer mit dem Titel vollauf zufrieden sein dürften, sahen sich PC-Spieler einer herben Enttäuschung gegenüber. Massive technische Probleme würden selbst auf bestausgerüsteten Computern auftreten. Nachdem der Presse vorab zum Zwecke von Reviews nur die PS4-Fassung ausgeliefert wurde, fiel ab Veröffentlichung außerdem auf, dass auf dem PC viele grafische Effekte fehlen. Auch auf der Xbox One gibt es offenbar keine Probleme. Scheinbar hätte das für den PC-Port extern beauftragte Team länger gebraucht als Rocksteady, das sich für die Konsolenversionen verantwortlich zeichnete.

Aufgrund der massiven Beschwerden hat Warner Bros. Stellung bezogen und um Entschuldigung gebeten: „Wir entschuldigen uns bei all jenen, die Probleme mit ‚Batman: Arkham Knight‘ auf PC verzeichnen. Wir nehmen diese Beschwerden sehr ernst und haben uns deshalb dazu entschieden, den Verkauf der PC-Version einzustellen, um die Probleme zu bereinigen und unseren Qualitätsstandards zu entsprechen.“ Während Batman: Arkham Knight auf der PlayStation 4 Höchstwertungen absahnt, herrscht reger Unmut der Spieler auf diversen Portalen wie etwa Steam. Tausende Negativwertungen haben den Hersteller dazu veranlasst, das Spiel aus den Geschäften zu nehmen, um das Problem in den Griff zu bekommen.

„‚Batman: Arkham‘-Fans haben das Franchise bis zum aktuellen Höhepunkt des Erfolgs durchgehend unterstützt und wir wollen ihnen für ihre Geduld danken, bis wir eine überarbeitete Version von ‚Batman: Arkham Knight‘ für PC herausbringen, damit ihr alle das finale Kapitel der Serie so erleben könnt, wie es gedacht war.“ Warner empfielt enttäuschten Käufern, die Erstattungsangebote von Steam und der Händler in Anspruch zu nehmen.

Natürlich ließen ausführliche Analysen des Problems nicht lange auf sich warten. Selbst mit den aktuellsten Grafikkarten und Prozessoren sei es kein Genuss, das Finale der Arkham-Reihe zu spielen. Insbesondere ist es für PC-Spieler bitter, dass auf der schwächeren PS4 keine Probleme auftreten, obwohl sie weit mehr Geld in ihre Hardware gesteckt haben. Reduzierte Effekte seien in Tiefenschärfe, Reflexionen, Transparenzen oder Regen erkennbar und würden der Spielwelt einiges an Atmosphäre nehmen. Wann mit einem Update beziehungsweise mit einer überarbeiteten Version zu rechnen sei, gab Warner bisher noch nicht bekannt.

Tags :Quellen:Warner Bros.Via:DerStandard.at

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