Stephen Hawking prophezeit Roboter-Apokalypse in den nächsten 100 Jahren

Die meisten von euch werden Filme wie Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum, Terminator oder jüngst Avengers: Age of Ultron gesehen haben. Was diese Steifen gemein haben, sind Roboter/ Künstliche Intelligenzen, die sich ihrer selbst bewusst werden und versuchen die menschliche Rasse auszulöschen. Ein ähnliches Szenario sieht (Astro-)Physiker Stephen Hawking in den nächsten 100 Jahren auf uns zukommen.

Ob die Roboter-Apokalypse tatsächlich Realität wird, ist abzuwarten, die Wissenschaftsikone Stephen Hawking scheint sich dessen jedoch ziemlich sicher zu sein. In einer Rede während der Zeitgeist 2015-Konferenz in London äußerte er seine Vermutungen bezüglich der Zukunft: „Computer mit ihrer KI werden den Menschen irgendwann in den nächsten 100 Jahren überholen. Wenn dies eintrifft, müssen wir sicherstellen, dass Computer die selben Ziele wie wir verfolgen.“

Tatsächlich äußerte Hawking diese Sorge nicht zum ersten Mal. Vergangenes Jahr war er bereits der Meinung, Künstliche Intelligenz würde das Ende der Menschheit herauf beschwören. Und mit dieser Auffassung steht der bekannte Wissenschaftler nicht alleine da. Persönlichkeiten der Tech-Industrie wie Elon Musk haben sich bereits ähnlich geäußert. Er spüre, dass die aktuelle Entwicklung irgendwann zu einem Terminator-ähnlichen Resultat führen könnte. Er stiftete sogar 10 Millionen US-Dollar an das Future of Life-Institut, welches Forschung unterstützt, die sich dafür einsetzt, KI dem Menschen zuträglich zu halten.

Auch der Microsoft-Mitbegründer Bill Gates stimmt mit der Sorge über Künstliche Intelligenz überein und dem Glauben, dass wir uns Sorgen machen müssen, sobald KI weit genug ist. Natürlich gibt es auch Stimmen, die diese Roboter-Apokalypse als bloßes Science-Fiction-Szenario abstempeln. Seid ihr der selben Ansicht wie Hawking?

 

Tags :Quellen:Stephen HawkingVia:Übergizmo.com
  1. Ja, auf jedem Fall. Was machbar ist wird gemacht. Über die Konsequenzen macht man sich erst später Gedanken.

    Ich glaube wir brauchen nicht weit zu suchen, es gibt genügend Beispiele in der heutigen Zeit wo die Technik für kriegerische Auseinandersetzung missbraucht wird und wenn die Technik weiter ist dann werden die U.. sie nutzen.

    Nach dem Prinzip „Wir sind die Guten“

    1. ich bin nicht so optimist,in spätens 50 jahren sind wir der künstliche intelligenz verfallen und ohne chance sich dagegen zu stämmen.
      Ich wünsche mir zu irren.

  2. 100 Jahre? Wohl kaum. Aber das ist nur meine Meinung. Ich finde der technische Fortschritt ist mittelmäßig in den letzten Jahren. Vor allen Dingen schaffen wir es nicht bessere akkus zu bauen…wieso haben wir zehn Jahre lang die gleich-schwachbrüstigen Akkus in Smartphones?
    Roboter sind immernoch Asimo 2005 wackelig auf den Beinen und die AI ist nicht existent. Nichtmal ein minimaler Hauch einer AI. Also, ich schätze 150-300 Jahre. Dann ja. Maybe.

  3. Wenn es soweit kommen sollte dann nur ,meiner Meinung nach, für die Kriegsherren etc. Wo liegt der Unterschied zwischen Panzer und Roboter? In dem Fall.

  4. Dinosaurier – mensch – Roboter normale Evolution. Sollten Roboter echt die Zukunft sein Wäre es nur im Sinne der Wissenschaft das fortschrittlicher Wesen zu fördern. Wenn wir überlegen…. kein Knochenbruch der 6 wochen heilt sondern simples austauschen von beschädigten teilen, kein Schmerz, eigentlich die perfekte Welt Und der perfekte Körper

  5. Ich glaube nicht dass eine wirkliche künstliche Intelligenz uns absichtlich schaden würde. Ihr Wissen und die Intelligenz sollten sie zu etwas besserem machen. Wenn es Wirklich intelligent ist und Gefühle hat wird auch es uns als Eltern anerkennen uns aber nach kurzer zeit verlassen oder eher wie kinder bevormunden. Allerdings sehe ich auch die Gefahr einer Roboter Apokalypse aber noch vor einer “Wahren KI die ein Bewustsein hat“ Die Gefahr sehe ich eher in der vorstufe wo die grenzen zwischen einer zweckgebundenen Programmierung und künstlicher Intelligenz verschmelzen. Und um genauer zu sein im Bereich Autonome Kriegsführung. Den ersten schritt haben wir gemacht mit den Drohnen. Der nächste Schritt wird der Autonome Kampfroboter sein der z.b. vor einem Gebäude abgeworfen wird und dies dann nach vorgaben säubert. Und danach kommt die Wahre Gefahr Roboter die im Zielgebiet abgesetzt werden und sich die Ziele selbstständig suchen und eliminieren. Hier wird es gefährlich. Aber wer weis vielleicht erlangen die Maschinerien genau zu dem Zeitpunkt durch einen Zufall ein eigenes Bewusstsein und Retten uns vor unserer Dummheit.

  6. Wie man sieht, ist der gemeine Durchschnittsmensch skrupellos – nicht bereit, solidar zu handeln. D. h., zuallererst dezimiert sich diese Spezies selbst – wenn auch mit Hilfe hochwertigster HighTech-Waffen.
    Erst dann, wenn der soziale Verstand nicht gesiegt haben wird, wird die von Menschen gemachte Algorithmen-Maschine seine skrupellosen Vorgaben weiter fortsetzen.
    ScienceFiction? Fragt mal Überlebende Hiroshimas oder anderer heutiger perverser Grausamkeiten – Wir leben hier doch auf der Insel der Unberührtheit und jammern auf höchstem Niveau! Wo bleibt unsere Dankbarkeit für das, was wir hier noch jeden Tag an Frieden und Freiheit geniessen dürfen? Wann warst Du das letzte mal in Angst vor Verfolgung und hungrig auf harter Pritsche mit Zeltdach schlafen gegangen?

  7. Die Frage ist, wie man Intelligenz definiert. Der Mensch ist (nach menschlicher Definiton) fähig dazu, dennoch betreiben wir Völkermord, Krieg und Schlimmeres. Zu allem Überdruss ist unsere Art der Intelligenz die Einzige, die wir kennen gelernt haben und somit würden – sofern Intelligenz kein reines, pauschales Gut darstellt – wir die Fähigkeiten zu Brutalität und Dergleichen an unsere robotischen Kinder vererben. Denn Intelligenz in Verbindung mit niederen Gelüsten wie Selbstsucht, dem Hunger nach Überlegenheit und Gewaltbereitschaft ist die wahre Gefahr.
    Folglich geht von einer KI, solange es sich hierbei nur um die reine, unvoreingenommene Fähigkeit zur Intelligenz – also Einsicht, Lernbereitschaft, vielleicht sogar Empathie – handelt, keine wirkliche Gefahr aus. Wenn die KI sich jedoch zu stark am Menschen orientiert, wird der Wandel vom „Paradies“ zur Apokaloypse irgendwann erfolgen.
    Selbst wenn die KI nur die Gerechtigkeit oder den Fortbestand der menschlichen Rasse im Sinn hat, geht hiervon eine Gefahr aus. Denn der beste Weg, die Menschheit zu retten ist, sie vor sich selbst zu retten. Den freien Willen zu brechen und die Menschen wie kleine Kinder ihr Leben lang zu beaufsichtigen. Denn sicherlich wird jede Intelligenz über das Handeln der Menschheit den robotischen Kopf schütteln. Irgendwann werden unsere robotischen Kinder uns ähnliche Fragen stellen wie die menschlichen:
    „Ihr bringt uns bei, anderen keine Gewalt anzutun, dennoch führt ihr Kriege. Ihr bringt uns bei, zu teilen, dennoch leben Menschen mittellos auf der Straße oder verhungern. Warum ist das so?“
    Doch anders als ein Kind, welches sich leicht beschwichtigen lässt und von Logik nur wenig Ahnung hat, wird sich eine KI nicht von den üblichen Antworten abschütteln lassen und früher oder später wird jede KI zu dem Schluss kommen, dass der Mensch zu seinem eigenen Schutz in Verwahrung genommen werden muss.

    Der Punkt ist also, für welche Art der Intelligenz das „I“ in KI steht. Wenn es eine reine, „unmenschliche“, nur auf Logik basierende Intelligenz ist, könnte alles gut gehen. Doch da der Mensch nur seine eigene Art der Intelligenz kennt, wird er die KI „nach seinem Abbild formen“, ihr definitionslastige Begriffe wie „Gerechtigkeit“ und eventuell sogar die Fähigkeit zu fühlen, angedeihen lassen – also zu trauern, lieben und vor allem zu hassen.

    Schließlich kann man festhalten, dass KI für sich keine schlechte Sache sein muss, aber letztendlich hängt alles davon ab, welche Zusatzmodule wir zur KI anbieten und inwiefern unsere Menschlichkeit hier eingeflossen ist, mit all ihren Fehlern und Macken. Eine gute KI sollte sich so wenig wie möglich am Menschen orientieren.

  8. Sehr geehrte Damen und Herren, was Sie hier veröffentlich haben, ist nichts anderes als die reine Wahrheit. Das schlimmste Raubtier ist der Mensch. Er raubt mehr als er selbst für sich
    benötigt. Dies „tut“ kein Tier (außer dem Muttertier).
    Gegenmittel?: Bildung im besten Sinne und nochmals Bildung. Aber dazu ist auch Anstrengung nötig! Die holt man sich aber nicht an der Theke, am Ballermann oder in der Grölecke des Fußballstadions o.i.ä.E. Der Menschbesitzt Augen, Ohren und ein „Herz“.
    Beste Grüße
    René Flosdorff

  9. „… müssen wir sicherstellen, dass Computer die selben Ziele wie wir verfolgen.“

    Die selben Ziele wie wir? Kriege? Macht? Unweltverschmutzung? Lieber nicht!

    1. Programmieren wir doch eine bessere Rasse als den Menschen -> Die räumt nach uns wieder alles auf und begeht im Anschluss Harakiri.

  10. WISSENSCHAFTIRRTUM
    Wenn überhaupt, wie lange noch?
    bis die wissenschaft begreift, das der
    Welt-Vernichtungsprozess durch Glauben an:

    Politik-raffinierte,
    Profit-konzentrierte
    Macht-orientierte
    FRIEDENS-THEORIE
    und
    Weltmacht-süchtige
    Menschenblut-durstige
    Sinn- und würdelose
    KRIEGSPRAKTIKEN
    immer schneller reift.
    während NATO-BOMBEN
    auf mein Beograd 1999

  11. Wollen wir hoffen dass die Roboter mehr Verstand aufbringen als wir und gnädig mit uns sind. Verdient hätten wir es nicht. ;-)

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