Apple iPhone 6S: Produktion hat begonnen

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Das kommende Apple iPhone läuft in ersten kleineren Stückzahlen vom Band. Bloomberg zufolge haben Apples Zulieferer nun mit der Vorserienfertigung des neuen Apple-Smartphones begonnen. In Massen soll der iPhone-6-Nachfolger noch im Juli produziert werden.

Der Bericht bestätigt auch nochmals die bislang aufgekommenen Gerüchte rund um die Force-Touch-Technologie der Apple Watch, die auch in der nächsten iPhone-Generation zum Einsatz kommen soll. Force-Touch erlaubt eine Unterscheidung zwischen einem einfachem Antippen und einem stärkerem Fingerdruck. Dadurch wird es möglich sein, verschiedene Funktionen aufzurufen. Apple und seine Lieferanten sollen schon seit rund zwei Jahren an der Force-Touch-Technik arbeiteten. Apple hofft so seinen technologischen Vorsprung vor Mitbewerbern wie Samsung zu behaupten.

Die Quellen von Bloomberg wollen zudem erfahren haben, dass Apple auch seine neuen iPhones mit 4,7 beziehungsweise 5,5 Zoll großen Displays ausstattet. Sie vermuten deswegen, dass das Unternehmen aus Cupertino am grundlegenden Design von iPhone 6 und iPhone 6 Plus festhält. Der Analyst Ming-Chi Kuo hatte allerdings zuletzt prognostiziert, dass die diesjährige Generation des iPhone aus demselben Material besteht wie die Apple Watch. Die als Aluminium 7000 bezeichnete Legierung ist eine Weiterentwicklung, die 60 Prozent härter ist als übliches Aluminium – bei einem Drittel der Dichte von Edelstahl.

Aufgrund des bereits bekannten Designs rechnen die Quellen von Bloomberg nicht mit Problemen bei der Endfertigung der kommenden iPhone-Generation. Ein Informant schließt jedoch nicht aus, dass die Verfügbarkeit des neuen Force-Touch-Displays beschränkt sein könnte.

Offiziell bestätigt sind die bisherigen Informationen, Spekulationen und Gerüchte bislang nicht. Da die Entwicklung des neuen iPhone 6 aber abschlossen ist und die Produktion nun gestartet hat, dürfte die Wahrscheinlichkeit recht hoch sein, dass diese zutreffend sind.

Vermutlich wird Apple seine neue Version wie üblich im September vorstellen. Falls Apple bei seiner bisherigen Namensgebung bleibt, ist eine S-Version zu erwarten – also ein iPhone 6S beziehungsweise 6S Plus. Vor zwei beziehungsweise vier Jahren brachten GS- und S-Modelle jeweils nur innere Verbesserungen, bei unverändertem Gehäuse gegenüber iPhone 4 beziehungsweise iPhone 5.

Mit dem iPhone 6S ist auch ein Kamera-Upgrade auf 12 Megapixel wahrscheinlich. Apple hatte die Auflösung zuletzt 2011 mit dem 4S von 5 auf 8 Megapixel gesteigert. Beim iPhone 6S soll zudem Apples neuer A9-Chip zum Einsatz kommen, den Samsung fertigen soll. Bei dem Prozessor soll es sich wie bei der Apple Watch um ein SiP (System in Package) handeln, das alle wichtigen Systemkomponenten wie RAM, Speicher, Prozessor und Sensoren in einem Chip vereint werden. Die Vorteile sind ein vereinfachtes und kompakteres Design. Dadurch könnte sich die Reparierbarkeit des iPhones verbessern und das Gehäuse noch etwas dünner werden. Mehr und schnelleren Arbeitsspeicher, nämlich ganze 2 GByte DDR4-RAM, soll das neue Smartphone von Apple ebenfalls mitbringen.

Zudem soll sich beim neuen iPhone die Flashspeicherausstattung ändern. Das bisher noch erhältliche Modell mit 16 GByte soll es beim iPhone 6s nicht mehr geben. Als minimale Kapazität sollen neben 64 und 128 GByte nun 32 GByte zur Wahl stehen.

Möglicherweise wird Apple beim iPhone 6S auch die Auflösung von den bisherigen 1.334 mal 750 auf 1.920 mal 1.080 Pixel – also Full-HD – hochschrauben. Das iPhone 6s Plus, das ein größeres 5,5-Zoll-Display bietet und bereits in Full-HD auflöst, soll eine noch schärfe Anzeige mit einer 2K- beziehungsweise QHD-Auflösung erhalten.

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Tags :Quellen:BloombergVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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