BQ Aquaris M5 ab 1. Juli in Deutschland bestellbar

(Bild: Übergizmo)

Das im Februar vorgestellte BQ Aquaris M5 steht ab morgen, dem 1. Juli 2015, über die Webseite des Herstellers zur Bestellung bereit. Das Android-Smartphone erscheint in drei Ausführung mit unterschiedlicher Speicherausstattung ab einem Preis von 269,90 Euro. Im Juli und Herbst werden mit dem Aquaris M4.5 und Aquaris M5.5 weitere Modelle der spanischen Smartphone-Reihe nach Deutschland kommen. Update: Der Verkauf des M5 wurde verschoben. Das Gerät lässt sich aktuell im BQ-Store aber vorbestellen. Der Versand erfolgt jedoch erst in der 2. Julihälfte. 

Das Aquaris M5 bietet ein 5 Zoll großes IPS-Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel. Die Farben stellt das Panel dank seiner Quantum-Color+-Technologie und einem bereiteren Farbspektrum von 90 Prozent der NTSC-Farbskala etwas lebendiger dar als herkömmliche LCDs. Es siedelt sich im Grunde zwischen LCDs und AMOLEDs an. Die Helligkeit ist ausreichend, um das Display gut im Freien abzulesen. Der Touchscreen unterstützt Eingaben mit bis zu zehn Fingern und erlaubt auch eine Bedienung mit Handschuhen. Geschützt wird der Bildschirm von Dragontail-Glas, das allerdings nicht als so robust gilt wie Cornings Gorilla Glas.

Angetrieben wird das BQ Aquaris M5 von Qualcomms 64-Bit-Octa-Core-CPU Snapdragon 615 mit zwei Mal vier Cortex-A53-Kernen. Diese takten mit bis zu 1,5 GHz. Die Grafik übernimmt die integrierte Adreno-405-GPU mit bis zu 550 MHz Takt. Die RAM- sowie Speicherausstattung variiert bei den verschiedenen Versionen der M5-Serie zwischen 2 und 3 respektive 16 und 32 GByte.

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Das günstigste Modell für 269,90 Euro kommt mit 16 GByte interenem Speicher und 2 GByte RAM. Für 299,90 Euro erhalten Käufer dieselbe Speicherausstattung, aber 3 GByte RAM. Das teuerste Modell ist mit 32 GByte Speicher und ebenfalls 3 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Es ist für 319,90 Euro erhältlich. Eine Erweiterung der Kapazität ist bei allen sonst baugleichen Modellen mittels einer microSD-Karte um maximal 32 GByte möglich.

Das Aquaris M5 kommt mit einem 3.120-mAh-Akku. Der Akku ist fest verbaut und offiziell nicht austauschbar, soll aber auch bei intensiver Nutzung mindestens einen Tag halten. Das wird wohl erst unser ausführlicherer Test zeigen können, den wir nachrreichen werden, sobald BQ uns mit einem Testgerät versorgt hat. Wir hoffen noch diese Woche Post zu erhalten. Geladen wird das Smartphone wie üblich per microUSB. Der Port ist FastCharge- (v1.0) und OTG-fähig.

(Bild: Übergizmo)

Für Fotos und Videos integriert BQ bei dem Aquaris M5 eine 13-Megapixel-Kamera mit einem IMX214-Bildsensor von Sony samt f2.0-Blende. Der Fokus stellt Objekte ab einer Entfernung von 10 Zentimetern scharf. Die Front-Cam für Selfies oder Videotelefonie löst mit 5 Megapixel auf und kommt ebenfalls mit einer f2.0-Blende.

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Ein eher seltenes Ausstattungsmerkmal in dieser Preisklasse ist ein Blitzlicht auf der Vorderseite. Auf der Rückseite steht ein Dual-LED-Blitz bei schlechten Lichtbedinungen zu Verfügung. Videos zeichnen beide Kameras in Full-HD auf.

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Die Audioausgabe erfolgt über einen Mono-Lautsprecher, der ähnlich dem Nexus 5 an der Unterseite des Gerätes verbaut ist, und damit potentiell gefährdet ist, zugehalten zu werden. Er integriert Dolbys Soundtechnologie und einen Cirrus-Logic-Chip. Für Tonaufnahmen sind zwei Mikrofone mit Rauschunterdrückung verbaut.

(Bild: Übergizmo)

Im Bereich der Kommunikation bietet das Aquaris M5 LTE Cat 4 (800, 1800, 2100, 2600 MHz), UMTS samt HSPA+, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC und GPS sowie Glonass. Zudem ist das BQ Aquaris M5 Dual-SIM-fähig und bietet zwei Einschübe für microSIM-Karten. Ein SIM-Lock ist nicht vorhanden.

(Bild: Übergizmo)

Das Aquaris M5 läuft mit Android 5.0. Die Lollipop-Oberfläche hat BQ weitgehend unberührt gelassen, wodurch das System auch schön flüssig läuft.

(Bild: Übergizmo)

Allerdings gibt es auch noch einige nützliche Zusatzfeautres des Herstellers, wie die Möglichkeit, Notfallkontakte für den Lockscreen einzurichten oder das Smartphone zu einer gewünschten Zeit automatisch auszuschalten. Die Bedientasten für “Home” oder “Zurück” sitzen bei dem Gerät unter dem Display. Das in Spanien ansässige Unternehmen will seine Smartphones wie auch Google seine Nexus-Geräte 18 Monate lang mit Updates versorgen. Zur Anzeige von Benachrichtigungen integriert BQ übrigens auch eine farbige LED-Leuchte.

(Bild: Übergizmo)

Das Aquaris M5 misst 143 mal 69,4 mal 8,4 Millimeter und wiegt 144 Gramm. BQ hüllt sein neues Smartphone in ein angenehmes, leicht raues und griffiges Gehäuse aus Polycarbonat samt UV-Coating und einer Beschichtung der Rückseite, die Fingerabdrücke leicht abwischbar macht. Als Farben stehen Schwarz und Weiß zur Auswahl.

(Bild: Übergizmo)

Bei der Entwicklung der Aquaris-M-Reihe hat BQ zudem auf eine solide Bauweise geachtet. Das Display des Smartphones ist minimal in das Gehäuse eingelassen, sodass sich rundherum eine kleine Kante bemerkbar macht. Diese macht das Gerät robuster und schützt die Anzeige bei Stürzen vor einer Beschädigung – zumindest wenn es auf einen flachen Boden fällt. Außerdem hat BQ auch auf das Design im Inneren geachtet, sodass sich das Gerät sehr gut reparieren lässt. Mit dem richtigen Werkzeug ist ein Akkuwechsel daher quasi doch relativ einfach möglich, falls die Batterie irgendwann einmal den Geist aufgibt.

In der kurzen Zeit, in der wir das Aquaris M5 schon ausprobieren konnten, hat es einen sehr guten Eindruck gemacht. Auch das Preisleistungsverhältnis ist ähnlich gut wie beim Honor 6+, das Lenz erst kürzlich ausführlich getestet hat. BQ ist auch noch einer der wenigen Smartphone-Hersteller, die ihre Geräte noch komplett in Europa entwickeln. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Herstellers. Dort könnt ihr das Gerät ab morgen bestellen.

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