Reisekoffer für Profireisende mit Fingerabdrucksensor und Freisprecheinrichtung

(Bild: Kickstarter)

Wer ständig auf Dienstreisen ist, wird sich mittlerweile viele Tricks angeeignet haben, möglichst stressfrei von A nach B zu kommen. Ein wichtiges Element ist dabei der Koffer. Er sollte möglichst leicht sein, geräumig, ins Handgepäck passen und natürlich auf Rollen stehen. Und - wenn es nach den Entwicklern des Space Case I geht, einen Fingerabdrucksensor, einen Akku, ein Bluetooth-Modul sowie eine Ortungsfunktion besitzen.

Verrückte Welt: Während früher Koffer gelinde gesagt dumme Gegenstände waren, mausern sie sich jetzt zu High-Tech-Geräten. So auch der Space Case I, der gerade auf Kickstarter finanziert wird.

(Bild: Kickstarter)

Mit einem Fingerabdrucksensor lässt sich das Kofferschloss öffnen – und auch mit dem Smartphone, denn es gibt auch ein Bluetooth-Modul sowie eine App für iOS und Android für den Koffer. Sogar einen GPS-Tracker soll der Koffer besitzen und eine eingebaute Waage gibt es auch.

Damit die ganze Elektronik mit Saft versorgt werden kann, wurde ein 15.000 mAh-Akku eingebaut. Mit zwei externen USB-Anschlüssen lassen sich notfalls auch Smartphones und Tablets unterwegs laden. Der Koffer selbst besitzt Handgepäck-Format und steht auf vier Rollen.

Eines der kuriosesten Funktionen ist jedoch die Freisprecheinrichtung die sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbindet und es möglich macht, Anrufe zu führen oder über den eingebauten Lautsprecher Musik zu hören. Die Bluetooth-Verbindung kann auch als Alarmanlage verwendet werden. Reißt die Verbindung ab, kann das Smartphone einen Alarm aussenden. Das sollte man aber tunlichst abschalten, wenn man das Gepäck doch aufgeben sollte.

Auf Kickstarter kostet der Bordcase-Koffer 280 US-Dollar und soll im November 2015 ausgeliefert werden. Auch eine große Reisekoffer-Version wird für 300 US-Dollar angeboten. Die erforderlichen 50.000 US-Dollar für die Produktion sind schon lange zusammen gekommen. Der Zähler steht mittlerweile bei knapp 400.000 US-Dollar, obwohl die Kampagne noch bis zum 16. Juli 2015 läuft.

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