Apple SIM kommt in 90 weitere Länder

(Screenshot: Übergizmo)

Einige von euch werden sich sicherlich noch an die Apple SIM erinnern, die der iPhone-Macher im Jahr 2014 mit seinen neuen iPads eingeführt hat. Bei der Apple SIM handelt es sich in der Theorie im Grunde um eine flexible SIM-Karte, die mit einer Vielzahl von verschiedenen Providern funktioniert, sodass ihr stets zwischen diesen wechseln und den für euch günstigsten oder schnellsten Anbieter auswählen könnt.

In Europa wurde die Apple SIM bislang nur in Großbritannien von dem britischen Provider EE unterstützt. Außerdem ist die SIM-Karte des iPhone-Machers in den USA bei einigen Mobilfunkprovidern nutzbar. Apple hat nun aber offenbar eine Partnerschaft mit dem Telekommunikationsanbieter GigSky geschlossen, der die Apple SIM in 90 weitere Länder bringen will. Auf Apples Webseite wird auch Deutschland als neue Region für die Apple SIM aufgeführt.

Um die Apple SIM nutzen zu können, müsst ihr über ein iPad Air 2 oder ein iPad Mini 3 mit LTE-Modul verfügen. In Kombination mit der Apple SIM stehen dann verschiedene Kurzzeitdatentarife ohne Vertragsbindung über GigSky zur Wahl, die sich je nach Herkunfts- und Reiseland unterscheiden. Wer beispielsweise von Deutschland nach Frankreich fährt, um dort Urlaub zu machen, kann aus vier Tarifen wählen. 40 MByte für 3 Tage kosten 10 Euro. 200 MByte für 7 Tage kann man für 25 Euro buchen. 400 MByte für zwei Wochen gibt es zu einem Preis von 35 Euro. 1 GByte für einen Monat stehen für 50 Euro im Angebot.

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Hier sind die Auslandsdatenpakete des eigenen Providers in der Regel aber doch deutlich günstiger. Bei der Telekom gibt es beispielsweise 50 MByte fü 24 Stunden für 2,95 Euro. 150 MByte kosten für 7 Tage 14,95. Ein All-Inclusive-Paket mit Surfflat, die vom üblichen monatlichen Volumen abgerechnet wird, ist bereits für 19,95 für die Laufzeit von einem Monat zu haben. Wer häufig im Ausland unterwegs ist, für den dürfte sich dann auch schon eine Auslandsflat des eigenen Mobilfunkproviders lohnen.

Dennoch könnten die Datenpläne von GigSky sich auf Reisen als nützlich erweisen. Denn die zubuchbaren Datenpakete und Auslandsflats der heimischen Provider sind häufig nur auf das EU-Ausland beschränkt. Wer ein Surfpaket der Telekom in den USA verwenden will, muss beispielsweise einen Vertrag gebucht haben, der monatlich mindestens 34,95 Euro kostet. Die einmonatige Surfflat ist gar nur im EU-Ausland verwendbar. GigSky bietet hingegen auch Datenpläne für die USA, Südafrika, Australien und zahlreiche weitere Länder an.

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Außerdem könnte das Angebot auch für Prepaid-Kunden interessant sein. Allerdings sollte man auch immer vergleichen, ob es nicht günstiger ist, eine Prepaid-Karte aus dem Zielland zu erwerben. Auf der Website von GigSky könnt ihr ganz unten am Ende der Seite die verschiedenen Tarife abfragen.

Tags :Quellen:GigSkyAppleVia:Ubergizmo.com

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