Batman: Arkham Knight – Probleme der PC-Version seit fast einem Jahr bekannt

(Bild: Warner Bros.) Batman: Arkham Knight

Batman: Arkham Knight ist im Hinblick auf Geschichte, Gameplay und Grafik ein vielversprechendes Spiel. Während Konsolenbesitzer ohne Zweifel ihren Spaß mit dem Abenteuer des Dark Knight haben dürften, wurde die fehlerhafte PC-Version wieder aus dem Handel genommen. Dass jene Probleme seit Monaten bekannt waren, wurde nun bekannt.

Die Frage, die sich nun einige stellen ist, wie es ein Spiel mit derartigen Mängeln überhaupt erst in die Regale schaffte. Schließlich werden zahlreiche Qualitätsprüfungen vor Veröffentlichung eines fertigen Titels durchgeführt, um gerade solche Szenarien im Keim zu ersticken. Wie sich nun herausgestellt hat, wusste Warner Bros. schon seit vielen Monaten über die besagten Probleme Bescheid und hielt trotzdem an der Veröffentlichung fest.

Zumindest gehen diese Informationen aus einem Bericht von Kotaku hervor. Die Webseite zitiert eine Quelle, die in der Qualitätssicherung von Batman: Arkham Knight arbeitete: “Ich bin der Meinung, dass es schon ein starkes Stück von WB ist, so zu tun als hätten sie keinen blassen Schimmer davon gehabt, in welch katastrophalem Zustand sich das Spiel befand. So wie jetzt sah es schon seit Monaten aus und all die Probleme, die wir nun sehen, sind exakt die selben und seit fast einem Jahr unverändert.”

Andere Quellen eröffneten Kotaku, die Gründe für die Auslieferung des Spiels lägen nicht darin, dass Warner Bros. versucht habe seine Kunden übers Ohr zu hauen oder schnelles Geld in die Kassen zu spülen. Vielmehr ging man von ausreichender Qualität aus, welche, wie sich nun durch die Folgen äußerte, nicht genügte. In der Zwischenzeit wird bereits hart daran gearbeitet, die Ungereimtheiten mit Batmans Arkham-Finale auszubügeln, aber bevor sich die Gemüter angesichts eines den Ansprüchen genügenden Re-Releases wieder beruhigen werden, dürfte noch etwas Zeit vergehen.

Tags :Quellen:KotakuVia:Übergizmo.com

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