Microsoft Windows 10: Windows-Insider erhalten es zuerst

(Bild: Microsoft)

Microsoft wird Windows 10 als erstes Windows-Insidern zur Verfügung stellen. Dies ist ein fairer Schachzug, da diese das neue OS bereits seit mehreren Monaten auf Herz und Nieren testen und durch ihr Feedback schließlich auch aktiv an der Entwicklung mitarbeiten.

Die restlichen Nutzer werden Windows 10 erst danach herunterladen und installieren können. Microsoft wird es an die Allgemeinheit nach und nach in Wellen ausliefern, wie Terry Myerson, der Executive Vice President der neuen Windows- und Geräte-Sparte in einem Blogpost mitteilt. Um Win 10 möglichst schnell zu erhalten, sollten Nutzer es bereits reserviert haben. Außerdem muss ein Rechner die Kompatibilitätsprüfung bestanden haben.

Stelle man fest, dass ein System „noch nicht bereit“ für ein Upgrade sei, erhalte der Nutzer weitere Informationen wie Kontaktdaten, um sich mit dem Hersteller seiner Hardware oder den Entwicklern seiner Anwendungen in Verbindung setzen zu können. „Bei den meisten Inkompatibilitäten werden Sie sich vielleicht trotzdem entscheiden, das Upgrade abzuschließen und danach alternative Lösungen im Windows Store zu finden“, schreibt Myerson.

Die bisherigen Prüfungen hätten gezeigt, dass die meisten Windows-8.x- und -7.x-Systeme vollständig kompatibel seien, ergänzte Myerson. Nutzer, die unter Windows 7.x und  8.x bereits das Reservierungs-Tool für Windows 10 installiert haben, können darüber den Upgradestatus überprüfen.

Microsoft hat auch eine Vergleichstabelle veröffentlicht, die die Funktionen der einzelnen Windows-10-Versionen zeigt. Grundlegende Dinge wie das anpassbare Startmenü, InstantGo und Hiberboot werden von Windows 10 Home, Pro, Enterprise und Education unterstützt. Home kann sich aber beispielsweise keiner Domäne anschließen. Zudem fehlen Features wie Gruppenrichtlinieneditor, Bitlocker, und Remote Desktop.

Für die einzelnen Versionen bietet Microsoft unterschiedliche Aktualisierungsverfahren an. Während Windows Update von allen vier Ausgaben genutzt werden kann, steht weder Windows Update für Business noch der Current Branch for Business, über den neuen Funktionen zeitlich verzögert ausgeliefert werden, für die Home-Edition zur Verfügung. Enterprise-Kunden ist der Long Term Servicing Branch vorbehalten, über den Microsoft 10 Jahre lang nur Sicherheitsupdates und Fehlerkorrekturen anbietet, aber keine neue Funktionen.

Tags :Quellen:MicrosoftVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising