Test: Samsung BrilliantView Babyphone [Galerie]

(Bild: Übergizmo)

Ich bin weiß Gott kein Experte für Babyphones ( - gibt es den überhaupt?). Aus gegebenem Anlass wollte ich dennoch mal eines der Teile ausprobieren und war sehr dankbar, als Samsung mir den Test des Samsung Techwin BrilliantView SEW-3041W anbot. Ob ich das Samsung Babyphone weiterempfehlen kann, erfahrt ihr hier im Test des Samsung Techwin BrilliantView SEW-3041W.

Samsung BrilliantView Babyphone

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Samsung BrilliantView Babyphone

Die Installation geht denkbar einfach von der Hand. Einfach die Kamera ans Netz anschließen und den Akku in das Handteil einlegen: Los geht’s. Die Verbindung wird über das Frequenzband 2,4 GHz hergestellt. Damit soll laut Samsung eine Reichweite von 300 Metern erzieht werden. Das halte ich persönlich für mächtig übertrieben.

Immerhin funktionierte die Verbindung in meiner Wohnung auch durch zwei dicke Wände. Bei der dritten Wand gab es ab und an Verbindungsabbrüche. Trotzdem war ich erstaunt, wie stabil und zuverlässig die Verbindung des Samsung BrilliantView Babyphones hielt.

(Bild: Übergizmo)

Auf dem 4,3 Zoll großen Display wird über dem Bild der Kamera die Uhrzeit, die Verbindungsqualität und die Akkuladestandsanzeige dargestellt. Die Bildqualität mit ihren mickrigen 480 x 272 Pixeln überzeugt kaum. Dank der Infrarot-LEDs verfügt das Samsung BrillianView Babyphone zwar über einen Nachtmodus. Allerdings lässt auch hier die Qualität zu wünschen übrig.

(Bild: Übergizmo)

Über die Fernbedienung kann die Kamera um beinahe 360 Grad gedreht werden. Auch eine Neigung nach oben und unten ist möglich. Die Motorengeräusche sind übrigens kaum zu hören. Auf Wunsch geht die Kamera in den Zoom-Modus. Leider handelt es sich hier um einen fixen digitalen Zoom, der die ohnehin schon schlechte Bildqualität weiter verschlechtert.

(Bild: Übergizmo)

Über die Fernbedienung lässt sich dank einer Tasterwippe die von Kamerateil übertragene Lautstärke einstellen. Der Lautsprecher ist dabei ausreichend laut. Die Übertragungsqualität des Sounds ist eher schlecht. So hat man meist Probleme das Gegenüber rauschfrei zu verstehen. In den meisten Fällen ist dies jedoch kaum wichtig, will man doch meist nur hören, ob das Baby schreit, oder eben nicht.

Übrigens gibt es über fünf LEDs auch eine optische Anzeige der Geräusche. Das Samsung BrilliantView Babyphone lässt sich durch das Drücken des Talk-Buttons auch als Gegensprechanlage nutzen. Auf Wunsch wird im Vox-Modus der Bildschirm nur bei Geräuschen aktiviert. Außerdem ist es möglich den Bildschirm komplett auszuschalten und nur Audio zu nutzen. Wem eine Kamera nicht reicht, kann das System um bis zu drei zusätzliche Kamera erweitern.

(Bild: Übergizmo)

Das Kamerateil muss im Betrieb am Netz sein. Das Handteil dagegen kommt mit einem Akku. Dieser hielt in unserem Test mit etwa 6 Stunden Betriebszeit ausreichend lang. Auch beim Handteil ist ein Netzbeitrieb möglich.

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Fazit

Das Samsung BrilliantView Babyphone macht vieles richtig. Es wirkt solide verarbeitet, bietet viele sinnvolle Features, ordentliche Verbindungstabilität, einfachste Installation und ein lange Akkulaufzeit. Lediglich die Bildqualität ist wirklich schlecht. Für 130 Euro erhält man hier dennoch ein grundsolides Babyphone.

Als Alternative können sich technisch etwas versiertere User mal die Samsung Smartcam HD Pro anschauen. Besonders die hervorragende 1080p Videoqualität und WLAN-Anbindung stechen als klare Vorteile heraus. Hier geht’s zum kompletten Test.

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